Die Viessmann Werke konnten nach Umsatzsteigerungen um acht beziehungsweise sechs Prozent in den Jahren 2000 und 2001 ihre Marktposition weiter ausbauen. Anlässlich der Internationalen Fachmesse für Gebäude- und Energietechnik (ISH) in Frankfurt erläuterte Dr. Martin Viessmann, geschäftsführender Gesellschafter des traditionsreichen Familienunternehmens, die aktuelle Situation in der Heizungsbranche, die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens sowie die wichtigsten Zukunftstrends der Branche.
Dr. Viessmann sieht die Branche in einer schwierigen Situation. Der europäische Heizungsmarkt stagniere seit Jahren. In Deutschland sei der Markt im Jahr 2002 um acht Prozent rückläufig. Für das laufende Jahr werde ein Rückgang von weiteren vier Prozent erwartet, so der Unternehmenschef.
In diesem schwierigen Umfeld konnte Viessmann seine Marktposition weiter ausbauen. Zum Gesamtumsatz von 980 Millionen Euro trug das um 6 Prozent gesteigerte Exportgeschäft mit einem Anteil von mehr als 40 Prozent bei. Im stark rückläufigen deutschen Markt konnte die Position ebenfalls ausgebaut werden, hier blieb der Heiztechnikhersteller jedoch leicht unter dem Vorjahresumsatz.
Trotz der anhaltend schwierigen Situation des Wirtschaftsstandorts Deutschland sieht man gute Chancen, die insgesamt positive Entwicklung auch 2003 fortzusetzen, da man mit dem gesteigerten Exportanteil vom rückläufigen Absatzmarkt Deutschland zunehmend unabhängiger werde. Wie schon in den Vorjahren wurde die Internationalisierung des Vertriebs und die weitere Erschließung der Exportmärkte vorangetrieben. Das weltweit 6 700 Mitarbeiter beschäftigende Unternehmen investierte im vergangenen Jahr mit Schwerpunkt auf den weiteren Ausbau des internationalen Vertriebsnetzes mehr als 40 Millionen Euro. Zum anderen gebe der anhaltende Erfolg des Vitotec Produktprogramms auch für die weitere Entwicklung Anlass zu Optimismus.
"Für unser Unternehmen sehen wir gute Erfolgsvoraussetzungen für die Zukunft. Diese resultieren nicht nur aus der technologischen Spitzenstellung unserer Produkte sowie unserer anerkannten Systemkompetenz, sondern auch aus der ständigen Pflege der guten Partnerschaft zum Heizungsfachhandwerk.", so. Dr. Viessmann. Eine Bestätigung dieses Konzepts erfuhr Viessmann erst kürzlich vom Branchendienst "markt intern". In einer alle zwei Jahre durchgeführten Umfrage unter mehreren tausend Heizungsfachfirmen wählten die Befragten Viessmann in allen relevanten Produktbereichen auf den ersten Platz.