Ferienhäuser werden im Gegensatz zu herkömmlichen Wohnhäusern meist nicht dauerhaft genutzt. Egal ob es sich um einen Rückzugsort für die Familie handelt, oder ob das Objekt an Urlauber vermietet wird - um baulichen Schäden vorzubeugen, sollte ein Ferienhaus dennoch ganzjährig temperiert werden. Wir klären, welche Heizung sich dafür optimal eignet.
Gründe für die ganzjährige Temperierung des Ferienhauses
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Viele Familien besitzen ein Ferien- oder Wochenendhaus, das nur im Sommer bewohnt wird. In den letzten Jahren ist auch die Vermietung des eigenen Ferienhauses sehr beliebt geworden. So gibt es immer mehr Menschen, die Ferienhäuser erfolgreich mit Travanto vermieten. Eine passende Heizungsanlage muss das Haus während der Heizperiode bei Benutzung auf angenehme Temperaturen erwärmen und in Zeiten, in denen die Immobilie nicht genutzt wird, für ausreichenden Frostschutz sorgen. Ansonsten könnte es passieren, dass die Wasserleitungen einfrieren. Außerdem sorgt die ausreichende Beheizung des Gebäudes für Schutz vor Feuchtigkeit und beugt so Schimmelbildung bzw. baulichen Schäden vor. Ein temperiertes Haus kühlt zudem nicht komplett aus und kann dadurch schneller wieder erwärmt werden.
Heizung für ganzjährig genutzte Ferienhäuser
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Wer die Ferienimmobilie ganzjährig nutzt oder an Gäste vermietet, ist mit wasserführenden Systemen gut beraten. Das bedeutet, dass es einen Wärmeerzeuger gibt, der Wasser aufheizt und mithilfe einer Umwälzpumpe durch Rohrleitungen und Heizflächen im Haus verteilt. In diese Kategorie fällt beispielsweise die Gasbrennwerttherme. Hier ist jedoch ein Gasanschluss, oder ein Flüssiggastank notwendig. Eine andere Möglichkeit stellt die Wärmepumpe dar. Als Energiequelle wird hier das Erdreich, das Grundwasser oder die Außenluft genutzt. Diese Heizform eignet sich jedoch nur, wenn die Ferienimmobilie gut gedämmt und bestenfalls mit einer Flächenheizung versehen ist. Der Nachteil all dieser Heizungsformen sind jedoch die hohen Anschaffungskosten.
Heizung für seltener genutzte Ferienhäuser
Wer das Ferienhaus nur als Wochenendhaus nutzt oder die Auslastung mit Feriengästen saisonal bedingt ist, kann zu dezentralen Heizlösungen greifen. Dazu zählen beispielsweise Elektroheizkörper. Diese Geräte wandeln elektrische Energie in Heizwärme um, die wiederum durch die Luft im Raum verteilt wird. Sie lassen sich sehr einfach an der Steckdose anschließen und sind kostengünstig in der Anschaffung. Nachteilig wirken sich jedoch die relativ hohen Heizkosten aus. Günstiger im Betrieb sind Infrarotheizungen. Bei einfachen Infrarotsystemen werden keramische Platten erwärmt. Die Strahlungswärme wird als sehr angenehm empfunden. Doch auch die Infrarotheizung ist bei längeren Nutzungszeiten relativ kostenintensiv im Betrieb. Auch der Kamin- oder Kachelofen verbreitet wohlige Wärme. Er wird mit Pellets oder Holz betrieben. Ein Kaminofen lohnt sich vor allem dann, wenn das Ferienhaus nur selten beheizt werden muss. Zu beachten ist auch, dass durch den Verbrennungsvorgang Feinstaub erzeugt wird. Wer das Ferienhaus nur selten nutzt, kann auch zu einem Trick greifen. Mittels digitaler Heizungen lässt sich das Haus von der Ferne bereits vor der Anreise auf Temperatur bringen, sodass der Hausbesitzer während der Heizperiode von einem angenehm temperierten Haus empfangen wird. Auch bei vermieteten Ferienhäusern ist die digitale Heizung äußerst sinnvoll, da in Zeiten, in denen das Haus nicht ausgelastet ist, die Temperatur bequem von der Ferne gesteuert werden kann.