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News vom 15.05.2003

Brandschutz von Hapuflam: Problemlose Nachinstallation bei laufendem Betrieb


Das Vermögens- und Hochbauamt Mannheim (VBA) schützt seine Versorgungs- und Datenleitungen mit Hapuflam-Brandschutzgewebe. Als eines der wenigen nachrüstbaren Systeme für den Leitungsbrandschutz besitzt das Gewebe eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung. Ohne größere Störungen der laufenden Amtsgeschäfte durch Staub, Lärm oder Schutzgerüste wurden sämtliche Kabelpritschen im Haus mit dem schwer entflammbaren Kabelschutz nach DIN 4102-B1 umhüllt.

Das Hapuflam-Gewebe mitsamt Monteuren hatte Architekt Mark Podkalicki ins VBA geholt. Verantwortlich für Planung, Ausschreibung und Bauleitung machte sich Podkalicki über Systeme zum nachträglichen Brandschutz der gerade neu erstellten Elektroinstallationen schlau. "Für den nachträglichen Einbau vorbeugender Brandschutzmaßnahmen gibt es gar nicht so viele Lösungen am Markt", musste er feststellen. In Fachmedien stieß er dann auf das Hapuflam-Gewebe: "Das Gewebe "intumesziert" – es quillt durch Hitzeeinwirkung auf das zehn bis zwanzigfache seiner ursprünglichen Masse auf. Dieser Schutzschild bewahrt die Kabel für einige Zeit vor äußeren Brandeinwirkungen oder das Gebäude bei Kurzschlussbränden, die von der Kabelpritsche ausgehen!" Letztlich hätten ihn die Prüfberichte, der Preis sowie die einfache und zügige Montagemöglichkeiten des Gewebes überzeugt.

Montage unabhängig von vorhandenen Baustrukturen

Dass die Montage ohne größere Störung des laufenden Betriebes vonstatten ging, war ein angenehmer Nebeneffekt. Viel wichtiger für Podkalicki war, dass der Einbau unabhängig von vorliegenden Baustrukturen erfolgte. Aufgrund der teilweise vorliegenden Kassettenstruktur der Betondecke wären die Kosten für einen gleichwertigen Brandschutzschacht aus brandhemmenden Faserplatten bedeutend höher ausgefallen, "da dort ein komplett geschlossener Kasten erforderlich gewesen wäre", beschreibt der Bauleiter die örtlichen Verhältnisse.

Dreißig Meter Kabelpritsche pro Tag

Für die Trockenbau- und Brandschutzinstallateure der ausführenden Montagefirma Glab, Lorsch, war die Arbeit mit Brandschutzgewebe zwar neu – aber äußerst angenehm. "Das ist mal eine leichte und schnelle Arbeit", war Monteur Otto Gutschalk begeistert von der einfachen Handhabung des neuen Brandschutzsystems. Die eineinhalb mal einen Meter großen, drei Kilo schweren, orangefarbenen Gewebebahnen werden einzeln um die Kabelpritschen herumgelegt - straff gezogen - mit Spezialklammern zusammen geheftet – und die nächste Bahn aufgelegt. Auf diese Weise schafft ein Monteur bis zu 30 Meter Kabelpritsche am Tag.

Sanfte Installation - leise, sauber, harmlos

"Es ist nicht nur so, dass die Arbeit mit Messer und Schnittleiste abläuft – also relativ ruhig," beschreibt Gutschalk. "Es gibt auch keinen Staub, keinen Lärm, es kann nichts Schweres runterfallen, es gibt keinen Bruch und das Gewebe ist mit etwas Geschick an jede Form der Kabelpritsche anzupassen." Für die Monteure der Clou: Reste wegräumen entfällt. Jeder Schnipsel wird zwischen die sich überlappenden Stöße gesteckt – und verbessert im Brandfall die Schutzwirkung des Gewebes. Nach der Montage müssen nur noch die Sichtelemente in die Zwischendecke eingehängt werden - einmal mit dem Besen durchgehen – fertig.

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tepee schrieb: Es gibt ja einige wenige Fälle, bei denen der RGK nicht ganz...
ddjst schrieb: Die Bundesregierung beabsichtigt die Förderung von kleinen PV...
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