

Am 21.Mai 2003 hatte Fröling Deutschland Insolvenz angemeldet. Die bisher zu Fröling Deutschland gehörende FRÖLING GmbH & Co KG Apparatebau Marzahna wurde vom Biomasse-Heizkesselhersteller Fröling Österreich übernommen.
Den rund 50 Mitarbeitern ist somit der Erhalt ihres Arbeitsplatzes sicher. In Marzahna waren bislang die Fertigung von Komponenten für die Produkte der Fröling Deutschland beheimatet. Weiter führt man im Bereich Behälter- und Apparatebau und Fernwärme eigenständige Produktlinien.

Mit der Übernahme wächst Fröling Österreich weiter. Das Werk Brandenburg verfügt über ein Betriebsareal von rund 50.000 Quadratmetern. Gefertigt werden sollen in Zukunft unter anderem Behälter, Apparate und Speicher. Der Geschäftsführer des Brandenburger Werkes, Dipl.Ing. Dietrich Senft, ist nach der Übernahme sehr erleichtert: “Wir sind glücklich darüber, ab sofort in einem Unternehmen integriert zu sein, das auf einem festen, gesunden Fundament steht und unseren Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz bietet.”
Fröling Deutschland hatte zuletzt sein Programm um Holzkessel erweitert. Diese kamen allerding nicht vom europäischen Biomasse-Spezialisten Fröling Österreich.
Fröling Österreich existiert seit 1961. Das in Grieskirchen beheimatete Unternehmen, das in den letzten Jahren eine außergewöhnlich erfolgreiche Entwicklung genommen hat, ist von Fröling Deutschland vollkommen unabhängig und somit in keiner Weise von der Insolvenz betroffen. Fröling Österreich erzielt mit seinen rund 300 Mitarbeitern einen jährlichen Umsatz von etwa 45 Millionen Euro. Die Exportquote beträgt über 60 Prozent.