Hat Lobbyarbeit dazu geführt, dass auch einfachen Klimasplitgeräten positiver Raum gegeben wird? Sind das wirklich die energieeffizienten Geräte, die unseren Ansprüchen zur Klimaverbesserung und Energieeinsparung auch nur ansatzweise entsprechen - so fragt ein gewichtiger Teil der Industrie den Bundeskanzler. Fair sollten alle Lösungen zur Energieeinsparung Berücksichtigung finden.
Die deutsche Heizungsindustrie warnt in einem Brief an die Bundesregierung vor massiven Konsequenzen des noch nicht verabschiedeten Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Die Hersteller betonen, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Heizungsbranche durch die aktuelle Fassung des GEG gefährdet wird und die eigentlichen Ziele des Klimaschutzes verfehlt werden.
Die Unternehmen fordern Nachbesserungen, um die Potenziale der deutschen Heizungsindustrie für die Energiewende auszuschöpfen.
Kritikpunkte an dem Gesetz:
- Das GEG bevorzugt einseitig Wärmepumpen und vernachlässigt bewährte anderweitige Technologien zur Effizienzsteigerung.
- Die Effizienzpotenziale des gesamten Heizungssystems werden nicht berücksichtigt.
- Luft/Luft-Wärmepumpen (Klimasplitgeräte) werden ohne Berücksichtigung ihrer realen Effizienz als anerkannte Alternativen geführt.
- Alle Technologien zur effektiven CO2-Einsparung müssen zukünftig einsetzbar sein.
Die Unternehmen betonen, dass das GEG in seiner jetzigen Form das Ziel, den Energiebedarf von Gebäuden deutlich zu senken, verfehlt und die mittelständische deutsche Heizungsbranche gefährdet.
Lesen Sie hier den Brief an den Bundeskanzler und die offizielle Mitteilung der unten aufgeführten Unternehmen.
Und hier haben Sie die Möglichkeit, mit einem Klick die Erklärung der Unternehmen zu unterstützen.
>>> Ergänzung zum 05.09.2023: Über diese Webseite haben Unternehmen unserer Branche die Möglichkeit, sich auch noch nachträglich an der Initiative zu beteiligen.
