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News vom 07.07.2003

Heizung modernisieren – Ressourcen schonen


Initiativkreis [WÄRME+] unterstützt das Fachhandwerk bei der Kundenberatung / Neue Fachbroschüre zum Thema.

Wer auf die Zukunft baut, sollte nicht nur zukunftsfähig bauen, sondern auch zukunftsfähig sanieren. So will es die seit 1. Februar 2002 geltende Energieeinsparverordnung (EnEV), die Hauseigentümern Fristen für den Austausch veralteter Heizungssysteme in Altbauten und bei Sanierungsmaßnahmen setzt.

So erlischt die Betriebserlaubnis für viele vor dem 1.10.1978 montierte Heizkessel Ende 2006; zirka 1,6 Millionen veraltete Öl-Heizungsanlagen sind hiervon betroffen. Zudem sind alle nach dem 1.1.1996 erneuerten Heizkessel-Brenner bis Ende 2008 durch zeitgemäße Technologien zu ersetzen. Um umweltbewusste Hauseigentümer von den ökologischen und wirtschaftlichen Vorzügen stromgeführter Alternativen zu überzeugen, unterstützt der Initiativkreis [WÄRME+] das Fachhandwerk ab sofort mit Informationsmaterial für die Kundenberatung in Bezug auf Wärmepumpen und Wohnungslüftungssystemen mit Wärmerückgewinnung. Deren Vorteile können sich sehen lassen: langfristig spürbar sinkende Verbrauchs- und Betriebskosten, ein um 50 Prozent geringerer Bedarf an Primärenergie und eine Minderung des CO2-Ausstoßes um bis zu 65 Prozent.

Umweltenergie: kostenlos und wirtschaftlich
Umweltenergie nutzende Wärmepumpen schreiben längst schwarze Zahlen. Der Grund: Selbst bei niedrigen Temperaturen vermögen sie die in Luft, Wasser und Erdreich als Wärme gespeicherte Sonnenenergie effizient zu erschließen und auf das höhere Temperaturniveau der Heizung zu „pumpen“. Zudem geben sie ein Vielfaches der für ihren Betrieb aufgewendeten Endenergie als Nutzwärme wieder ab. Nicht von ungefähr haben sich diese Hightech-Heizsysteme daher vor allem beim Bau von Niedrigenergiehäusern als Standard etabliert. Weiterer Vorteil: Umweltwärme lässt sich einfach in die häusliche Warmwasserversorgung einspeisen, was sich positiv auf die Energie- und damit Kostenbilanz eines Hauses auswirkt.

Individuelle Lösungen für jeden Anwendungsfall
Wärmepumpen werden in der Regel in Kombination mit einer Fußbodenheizung oder mit Radiatoren betrieben; die Vorlauftemperatur beträgt häufig 55 Grad Celsius. Sie bedürfen nur eines geringen Wartungsaufwandes und unterliegen keinerlei Messpflicht durch den Schornsteinfeger. Die Hersteller halten für jeden Anwendungsfall maßgeschneiderte Lösungen bereit. Je nach Wärmequelle und Wärmeträger kommen wahlweise Luft/Wasser-, Wasser/Wasser- oder Sole/Wasser-Wärmepumpen zum Einsatz, die sich sowohl innen als auch außen aufstellen lassen.

Vor allem Luft ist als Wärmequelle einfach nutzbar und ihre Erschließung mit einem nur geringen baulichen Aufwand verbunden. Luft/Wasser-Wärmepumpen bestechen zudem durch eine energetisch sehr vorteilhafte Jahresarbeitszahl von drei: Mit nur einem Teil Antriebsenergie gewinnt die Anlage im Jahresdurchschnitt mehr als drei Teile Nutzenergie. Grundwasser eignet sich ebenfalls als Wärmequelle und wird dem Boden mit Hilfe von Förderpumpen entnommen. Darüber hinaus weist Wasser das ganze Jahr über konstante Temperaturen auf, die selbst an sehr kalten Wintertagen +7 bis +12 Grad Celsius nicht unterschreiten. Um die im Erdreich gespeicherte Sonnenenergie zu gewinnen, stehen entweder Erdwärmetauscher oder Erdkollektoren zur Verfügung.

Obgleich stromgeführte Wärmepumpen mit höheren Anfangsinvestitionen einhergehen, rechnen sie sich langfristig nicht nur ökologisch, sondern punkten auch unter wirtschaftlichen Aspekten: Indem sie Energie einsparen und auf diese Weise den CO2-Ausstoß drastisch reduzieren, verursachen sie im Unterschied zu herkömmlichen Öl- und Gasheizungen deutlich geringere Verbrauchs- und Betriebskosten.

Gutes Klima durch kombinierte Wohnungslüftungssysteme
Hauseigentümer, die sich für den kombinierten Einsatz einer Wärmepumpe mit einem ebenfalls stromgeführten Wohnungslüftungssystem mit Wärmerückgewinnung entscheiden, senken ihren Energieverbrauch nochmals deutlich. Der Clou: Zum einen versorgen Wohnungslüftungssysteme Wohn- und Schlafräume permanent mit Frischluft. Durch häufiges Lüften verursachte Wärmeverluste lassen sich dadurch vermeiden; auch der Lärmpegel sinkt. Überdies entfernen diese modernen Systeme verbrauchte Luftmengen aus Küche und Bad – ohne, dass die in der Abluft enthaltene Wärme hierbei verloren ginge. Im Gegenteil lassen sich bis zu 90 Prozent der Energie mit Hilfe eines Wärmetauschers zurückgewinnen und auf die Zuluft übertragen.

Auf diese Weise deckt allein das Wohnungslüftungssystem den Heizbedarf des Kunden bereits in beträchtlichem Maße. Auch Allergiker können aufatmen: Da Milben und Schimmelpilze mit Hilfe integrierter Staub- und Pollenfilter schon im Keim erstickt werden, beugen Wohnungslüftungssysteme Atemwegserkrankungen und allergischen Reaktionen wirkungsvoll vor. Auch Bauschäden, die häufig auf eine zu hohe Raumluftfeuchtigkeit zurückzuführen sind, gehören dank dieses stromgeführten Heizungssystems der Vergangenheit an.

Initiativkreis [Wärme+]
Der Initiativkreis [Wärme+] hat es sich zur Aufgabe gemacht, für den Wohnungsneubau und die Gebäudesanierung effiziente Hauswärmetechnik mit bauseitigen Maßnahmen zu integrierten Gesamtlösungen zu verbinden. Sparsamer Energieverbrauch und hygienisch-behagliches Raumklima sind hier ein wesentlicher Aspekt. Dazu ist ein konstruktives Zusammenwirken von herstellender Industrie, installierendem Handwerk, Planern, Architekten und Energieversorgern sinnvoll.

Für Umweltenergie nutzende Systeme wie Wärmepumpen, Wohnungslüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, Solarkollektoranlagen, verbessern sich durch die EnEV die Marktbedingungen deutlich. Zusätzlich gibt es Fördermöglichkeiten von Bund, Ländern, Kommunen und Versorgungsunternehmen.

Initiator des Initiativkreis [Wärme+] ist die Gesellschaft für Energiedienstleistung - GmbH & Co. KG (GED) in Frankfurt am Main. Partner sind Firmen wie AEG, Siemens, Dimplex und Stiebel-Eltron sowie der Fachverband für Energie-Marketing und -Anwendung (HEA) e.V. beim VDEW.

Mehr über den Initiavkreis [Wärme+] und zahlreiche Informationen mit Download- und Bestellmöglicheit finden Sie im Internet unterwww.waerme-plus.de.

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tepee schrieb: Es gibt ja einige wenige Fälle, bei denen der RGK nicht ganz...
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