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News vom 21.08.2003

Anziehende Bautätigkeit lässt Auftragsreserven schmelzen


Monatliche Konjunkturumfrage des ZDB.

Insgesamt hält die ungünstige Bewertung der aktuellen Geschäftslage durch die Mehrzahl der Unternehmen an. Die Geschäftslage wird im Juli von nur wenigen Unternehmen als befriedigend (saisonüblich) eingeschätzt. Dies betrifft vor allem Betriebe, die im Wohnungsbau, im Straßenbau oder im sonstigen Tiefbau tätig sind. In Ausnahmefällen bezeichnen west- und ostdeutsche Betriebe, die im Wohnungsbau und im sonstigen Tiefbau tätig sind, ihre Geschäftslage sogar als gut. Das ergibt die monatliche Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes unter seinen Mitgliedsbetrieben für den Monat Juli 2003.

Leichte Verbesserungen der Baunachfrage sind für westdeutsche Betriebe im gewerblichen Bau und für ostdeutsche Betriebe im Straßenbau sowie sonstigen Tiefbau zu verzeichnen. Allerdings haben ostdeutsche Kommunen oftmals Schwierigkeiten, im Falle geförderter Bauinvestitionen ihren Eigenanteil aufzubringen. Zumeist berichten die Betriebe über eine mit dem Vormonat vergleichbare Baunachfrage.

Die Bautätigkeit zog vor allem beim Straßenbau in den neuen Ländern leicht an. Westdeutsche Betriebe konnten ihre Produktion vereinzelt im Wohnungsbau und im sonstigen Tiefbau erhöhen. Über Abschwächungen der Bautätigkeit gegenüber dem Vormonat berichten nur wenige Unternehmen. Behinderungen traten erneut wegen Problemen bei der Vergütung bzw. Vorfinanzierung auf. Darüber hinaus drückten die hohen Temperaturen mancherorts die Monatsleistung. Die Beschäftigung konnte in der Mehrzahl der Unternehmen gehalten werden.

Die durchschnittliche Reichweite der Auftragsbestände nahm geringfügig ab. Für die westdeutschen Betriebe verharrte lediglich der Wert für den sonstigen Tiefbau mit 1,9 Monaten auf Vormonatsniveau. Im Hochbau und Straßenbau reduzierten sich die Werte jeweils um 0,1 auf nunmehr 1,8 bzw. 1,7 Monate. Bei den ostdeutschen Betrieben blieb die Reichweite im Straßenbau mit 1,3 Monaten konstant. Im Hochbau verringerte sich die Produktionsreserve von 1,6 auf 1,5 Monate und im sonstigen Tiefbau von 1,3 auf 1,1 Monate.

Die Baupreise blieben überwiegend, allerdings auf einem unbefriedigend niedrigen Niveau, stabil. Im öffentlichen Bau sind Preisreduzierungen am ehesten zu beobachten.

Die Geräteauslastung nahm fast durchweg zu. Für die westdeutschen Bauunternehmen ergibt sich sowohl im Hochbau wie im Tiefbau ein Wert von 59 %. Im ostdeutschen Hochbau stagnierte der Auslastungsgrad bei 50 % und im Tiefbau konnten die Geräte mit 60% deutlich stärker als im Vormonat genutzt werden.

Die überwiegende Zahl der Unternehmen erwartet auch für die nächsten drei Monate kaum Veränderungen bei den Geschäften, Aufträgen und Preisen. Positive Entwicklungen werden von einigen bei Aufträgen (West und Ost) und Geschäften (West) erwartet. Eine teilweise vorhandene negative Erwartungshaltung konzentriert sich auf die weitere Preisentwicklung.

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tepee schrieb: Es gibt ja einige wenige Fälle, bei denen der RGK nicht ganz...
ddjst schrieb: Die Bundesregierung beabsichtigt die Förderung von kleinen PV...
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