Privatsphäre-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Alle akzeptieren" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
Privatsphäre-Einstellungen
Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Privacy Icon
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Dienste von anderen Unternehmen (Google AdSense)
Beim akzeptieren dieser Option erlauben Sie unserer Webseite Google AdSense zu verwenden. Google AdSense verwendet Cookies, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen, die auf Ihren Interessen basieren können.Bitte beachten Sie, dass durch das Akzeptieren der entsprechenden Cookies Daten an Google LLC in den USA übermittelt und dort verarbeitet werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.
Datenschutzhinweise
Unsere News können Sie auch bequem als Newsletter erhalten!

News vom 09.10.2003

Hol den Tiger aus dem Tank


Beim Recycling müssen eingesammelte Altstoffe meist gereinigt werden. Alte Tanks aus Autos und Heizkellern haben sich mit Kraftstoffen regelrecht vollgesaugt. Auf der Messe Entsorga in Köln führen Forscher vor, wie sich die Kunststoffe dennoch wiederverwerten lassen.

Die Auflagen für die Wiederverwertung von Autos werden immer strenger: Ab dem Jahre 2006 sind gemäß europäischer Altauto-Verordnung mindestens 85 Prozent des durchschnittlichen Gewichts eines Altfahrzeugs zu verwerten - Tendenz steigend. Immerhin 80 Prozent müssen stofflich verwertet werden, also ohne Verbrennung oder verwandte thermische Verfahren einzusetzen. Die damit verbundenen Kosten tragen die Hersteller und Importeure.

Ein Beispiel dafür, unter diesen Rahmenbedingungen wirtschaftliche Recycling-Verfahren zu etablieren, betrifft Kraftstofftanks aus dem Kunststoff Polyethylen. Aus Altfahrzeugen und Werkstätten fallen in Deutschland jährlich rund 15 000 Tonnen davon an. Mit den 10 000 Tonnen alten Heizöltanks ist ihnen gemeinsam, dass sie am Ende ihres Daseins mit drei bis fünf Gewichtsprozent der einstigen Füllungen vollgesogen sind. Bei der stofflichen Verwertung ergibt sich daraus das Problem, Kraftstoffe und Polyethylen voneinander trennen zu müssen. Denn wenn die erhitzten Kunststoffgranulate eine neue Form erhalten sollen, verdampfen Teile der brennbaren Kohlenwasserstoffe und werden zum Sicherheitsrisiko. Zudem würden daraus hergestellte Neuteile unangenehm riechen. Daher untersuchen sieben Industrieunternehmen die beim Recycling auftretenden Probleme und versuchen, sie zu akzeptablen Kosten in den Griff zu bekommen. Das vom Bundesministerium BMBF bis Januar 2004 finanzierte Projekt "Kreislaufführung flüssigkeitstragender Polymerbauteile" leitet das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT.

"Was die Stofftrennung betrifft, setzen wir auf die Extraktion mit überkritischem Kohlendioxid", erläutert ICT-Projektleiterin Birgit Bohlmann den zentralen Prozess. "In verschiedenen Druckgefäßen versetzen wir die geschredderten Kraftstofftanks mit diesem Gas. Bei bestimmten Drücken und Temperaturen wird es zu einem Superlösungsmittel. Es extrahiert die in den Kunststoff eindiffundierten Kraftstoffe. Im Kreis gepumpt, werden sie anschließend bei vermindertem Druck wieder freigesetzt." Mit solchen Laborversuchen werden die optimalen Pro-zessparameter bestimmt, die die Forscher mit den Projektpartnern auf größere Maßstäbe übertragen. Ein gegenwärtig bereits verfolgtes Ziel betrifft die kombinierte Extraktion und Extrusion. Dabei wird kein Mahlgut gereinigt, sondern die plastische Kunststoffmasse - kurz bevor sie ihre neue Form erhält.

Aktuelle Forenbeiträge
tepee schrieb: Es gibt ja einige wenige Fälle, bei denen der RGK nicht ganz...
ddjst schrieb: Die Bundesregierung beabsichtigt die Förderung von kleinen PV...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Tanks, Behälter, Wärmespeicher,
Wassermanager, Grauwasseranlagen
Environmental & Energy Solutions
Lüftungs- und Klimatechnik vom Produkt zum System
Website-Statistik