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News vom 22.10.2003

Giftige Coli-Bakterien belasten zunehmend Trinkwasser


Giftige Coli-Bakterien belasten nach Erkenntnissen der bayerischen Landesanstalt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zunehmend das Trinkwasser in Bayern.

Vor allem in ländlichen Gemeinden, auf Bauernhöfen und auf Almen seien bei Wasserproben in den vergangenen Jahren zunehmend die giftigen Erreger festgestellt worden, berichtete der zuständige Sachbearbeiter Peter Schindler am Montag bei einer Tagung in Nürnberg. Meist gelangten die Coli-Bakterien über Rinder-Fäkalien ins Grundwasser.

Einführung in die Ultrafiltration
Die Voraussetzung, Trinkwasser ohne Chemikalien, elektrochemische oder thermische Einflüsse wirklich frei zu halten von Legionellen, Coli-Bakterien und anderen Krankheitserregern, wird mit dem selbstreinigenden LEGIO.filter erreicht. Dieser trennt Bakterien wie z.B. die Legionella aus dem durchfließenden Wasser heraus. LEGIO.filter entfernt jedoch nicht nur Bakterien und Partikel, er verhindert auch Viren und anderen organischen Belastungen den Zutritt zu den nachfolgenden Trinkwassersystemen. Gelöste Stoffe jedoch, z.B. Metalle, läßt er hindurch. Dies bedeutet letztlich, dass den in den Systemen befindlichen Mikroorganismen die Ernährungsgrundlage fast vollständig entzogen wird. Es erfolgt eine Reduzierung der Schichtdicke des Biofilms, der Ernährungsgrundlage vorhandener Legionellen. Der Geschmack des Trinkwassers wird nicht verändert.

Filtrationsmethode
Das Verfahren LEGIO.filter bedient sich poröser schlauchförmiger Ultrafiltrations-Membranen. Die Partikel aus dem Rohwasser werden mechanisch abgetrennt. Die Membran gleicht einem Sieb, dessen Öffnungen 0,02 µm groß sind. Alles, was größer ist, wird dem Wasser entzogen.

Filtrationsmembrane
Die Module bestehen aus gebündelten, an beiden Enden in Hüllrohre eingegossene schlauchförmige Ultrafiltrations-Membranen. Die Rückhalterate der Membran beträgt 0,02 µm. Alles was größer ist wird dem Wasser entzogen. Durch die Art des Gesamtaufbaus des Moduls fließt das Rohwasser in die Membranen ein.

Um die Trennwirkung zu erreichen wird der gerade Durchfluß hydraulisch oder elektromechanisch (je nach System) gesperrt und das Wasser durch die Wandung der Membran-Kapillare nach außen geleitet. Durch das umgebende Hüllrohr des Moduls wird das Reinwasser aufgefangen und als absolut bakterienfreies und virenarmes Wasser durch den seitlichen Anschluß zum Versorgungssystem geleitet. Die Reinigungsintervalle sind belastungsabhängig geregelt.

Während des wenige Sekunden dauernden Reinigungsvorgangs kann das Rohwasser ungehindert mit hoher Strömungsgeschwindigkeit durch die Kapillaren hindurch fließen und somit Ablagerungen an den Innenoberflächen entfernen. Der Prozeß wird anlagenspezifisch durch einen zusätzlichen Rückspülvorgang mit Reinwasser aus parallel geschalteten Modulen unterstützt.

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tepee schrieb: Es gibt ja einige wenige Fälle, bei denen der RGK nicht ganz...
ddjst schrieb: Die Bundesregierung beabsichtigt die Förderung von kleinen PV...
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