Ist eine veraltete Ölheizung gut gerüstet für den bevorstehenden Winter? Genügt eine Wartung, um ihre Zuverlässigkeit an frostigen Tagen zu gewährleisten? Oder wäre es vernünftiger, den alten Kessel lieber gleich durch moderne Ölheiztechnik zu ersetzen? Wer sichergehen will, dass seine alte Heizung nicht mitten in der kalten Jahreszeit überraschend schlapp macht, lässt sie vom Fachmann beim "Fitness-Test" gründlich – und kostenlos – checken. Bis zum 31. Oktober bietet das Heizungsfachhandwerk in Kooperation mit dem Mineralölhandel bundesweit diesen Gratis-Service an. 
Der Fitness-Test empfiehlt sich für alle Ölheizkessel, die vor mehr als 15 Jahren eingebaut worden sind. Wie ein Auto wird auch eine Heizanlage mit zunehmendem Alter anfälliger für Reparaturen. Zumal eine Heizung nach 15 Jahren, wenn man ihre Betriebsstunden auf die Fahrleistung eines Autos umrechnet, in diesem Zeitraum fast 1,4 Millionen Kilometer zurückgelegt hätte.
Obendrein arbeiten solche technisch veralteten Kessel meist unwirtschaftlich. Sie setzen in der Regel nur knapp zwei Drittel des eingesetzten Brennstoffs in nutzbare Wärme um. Allein bis zu 18 Prozent Energie gehen bei alten, schlecht isolierten Kesseln als so genannte Oberflächenverluste verloren. Der Oberflächenverlust ist daher der wichtigste Gradmesser für die Wirtschaftlichkeit einer Heizanlage. Ein deutlicher Hinweis auf zu hohe Oberflächenverluste ist ein warmer Heizungskeller.
Wer als Besitzer einer mindestens 15 Jahre alten Ölheizung den Fitness-Test in Anspruch nehmen möchte, braucht nur einen "Gutschein für die kostenlose Modernisierungsberatung". Den gibt’s unter der Hotline des "Infoservice Ölheizung" 0 180 / 1 999 888 (Ortstarif) oder unter
www.oelheizung.info. Hier erfahren Interessenten auch, welche Heizungsbaubetriebe an ihrem Wohnort den Fitness-Test durchführen, natürlich zu einem wunschgemäß vereinbarten Termin.
Der Heizungsexperte kontrolliert unter anderem die Brennereinstellung sowie die Regelungstechnik und prüft, ob Rußablagerungen auf der Kesselfläche die Heizleistung beeinträchtigen. So kann er auch klären, ob eine Wartung ausreicht, um sicher über den nächsten Winter zu kommen, oder ob sich eher eine Modernisierung, eventuell auch eine Teilsanierung der alten Ölheizung anbietet.
Eine sofortige Modernisierung noch vor Beginn der Heizsaison kann vorteilhafter sein, wenn die Effizienz des Heizkessels heutigem Standard hoffnungslos hinterherhinkt oder wenn aufgrund gesetzlicher Bestimmungen im Herbst nächsten Jahres ohnehin eine Heizungserneuerung ansteht. Schließlich kann mit der neuen Heizanlage gleich im kommenden Winter deutlich Heizöl gespart werden. Umso eher amortisiert sich die neue Ölheizung.
Auch der Staat unterstützt die Investition in moderne, sparsame und schadstoffarme Heiztechnik. Beispielsweise mit zinsgünstigen Darlehen im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms: Wird ein Standardheizkessel, der vor Juni 1982 eingebaut worden ist, gegen ein Öl-Brennwertgerät in Kombination mit einer Solaranlage ausgetauscht, können pro Quadratmeter Wohnfläche bis zu 80 Euro Kredit in Anspruch genommen werden, und zwar zu Zinssätzen, die deutlich unter dem Marktniveau liegen.