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News vom 18.11.2003

Buderus-Konzern wächst in den ersten neun Monaten 2003 um 4%


Globale Perspektive durch Ergänzung in der Heizungstechnik: Bosch Thermotechnik und Buderus wollen weltweite Präsenz ausbauen.

Buderus, inzwischen bekanntermaßen ein Tochterunternehmen der Bosch-Gruppe, konnte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2003 den Konzernumsatz um 4 Prozent auf 1.414 Mio. Euro steigern (Vorjahr: 1.364 Mio. Euro). Maßgeblich hierfür war einmal mehr das internationale Geschäft der Heiztechnik mit einem Zuwachs von 18 Prozent. Damit erhöhte sich insgesamt der Auslandsanteil am Konzernumsatz von 37 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 39 Prozent.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern betrug 98 Mio. Euro und liegt damit weiterhin auf einem hohen Niveau. Im Vergleich zum Vorjahr waren anhaltend hohe Preise für Stahlschrott sowie höhere Strompreise zu verkraften. Hinzu kamen höhere Abschreibungen bedingt durch die getätigten Großinvestitionen in den letzten zwei Jahren. Trotz fortgesetzter Maßnahmen zur Kostensenkung lag das Konzernergebnis vor Ertragsteuern im Berichtszeitraum deshalb um 11 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Der Jahresüberschuss betrug 64 Mio. Euro gegenüber 73 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Die Investitionen des Buderus-Konzerns wurden auf das Niveau eines durchschnittlichen Jahres zurück geführt und beliefen sich im Berichtszeitraum auf 37 Mio. Euro nach 67 Mio. Euro im Vorjahr.

Der Umsatz des größten Konzernbereichs, Heizungsprodukte, legte in den ersten neun Monaten 2003 um 7 Prozent auf 924 Mio. Euro zu. Maßgeblich hierfür waren die im Vorjahr getätigten Akquisitionen von Boulter Boilers und Isian sowie die erstmalige Einbeziehung der tschechischen Tochtergesellschaft. Vergleichbar gerechnet verzeichnete das Auslandsgeschäft einen Umsatzanstieg von 2 Prozent. Dank der erfreulichen Geschäftsentwicklung im dritten Quartal mit einem Rekordumsatz im September erhöhte sich der Inlandsumsatz in den ersten neun Monaten trotz einer verhaltenen Entwicklung im ersten Halbjahr insgesamt um 1 Prozent auf 585 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Ertragsteuern verbesserte sich im Konzernbereich Heizungsprodukte um zwei Prozent auf 74 Mio. Euro.

Im Konzernbereich Gusserzeugnisse lag der Umsatz mit 235 Mio. Euro zwar um acht Prozent unter Vorjahr. Der Rückgang ist allerdings ausschließlich auf den Verkauf des Zementgeschäfts zurückzuführen. Bereinigt um diesen Effekt ist der Umsatz um ein Prozent gestiegen. Durch ein dynamisches Wachstum im Bremsscheiben-Geschäft konnte die marktbedingt rückläufige Nachfrage nach Gussrohrsystemen und Turbinengehäusen mehr als ausgeglichen werden. Das Ergebnis des Konzernbereichs Gusserzeugnisse ging auch aufgrund des fehlenden Zementgeschäfts um 4 Mio. Euro auf 13 Mio. Euro zurück. Der Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf des Zementgeschäfts wird erst zum Jahresende ergebniswirksam.

Der Konzernbereich Edelstahlerzeugnisse erhöhte in den ersten neun Monaten seinen Umsatz um 6 Prozent auf 255 Mio. Euro. Dabei profitierte Buderus im Inland von den hohen Auftragseingängen zu Beginn des Jahres. Im Auslandsgeschäft führten der anhaltend harte Wettbewerb und der starke Dollar zu einem Umsatzrückgang von drei Prozent. Höhere Aufwendungen für Schrott und auch für Energie und andere Einsatzstoffe konnten nur teilweise in Form von höheren Preisen weitergegeben werden. DasErgebnis vor Ertragsteuern verringerte sich entsprechend um 10 Mio. Euro auf 12 Mio. Euro.

Der Buderus-Konzern und der Geschäftsbereich Thermotechnik der Robert Bosch GmbH werden seit Oktober diesen Jahres unter einheitlicher Leitung geführt, und zwar mit getrennter Vertriebs- und Markenpolitik. Dazu Andreas Nobis, Vorsitzender des Vorstands der Buderus AG, "Durch die strategischen Vorteile aus der Zusammenlegung zweier sich ergänzender Unternehmen eröffnen sich weltweit neue Chancen für profitables Wachstum."

"Für die Zukunft ist Buderus im neuen Verbund mit Bosch Thermotechnik ausgezeichnet positioniert" – so Dr. Joachim Berner, Mitglied des Vorstands der Buderus AG und zuständig für das gesamte Heiztechnikgeschäft der Bosch Gruppe . "Durch die gemeinsame Führung der Bosch Thermotechnik und Buderus Heiztechnik-Aktivitäten ist der mit Abstand größte Hersteller von Heizungsprodukten in Europa entstanden. Damit eröffnet sich für unser Geschäft erstmals auch eine globale Perspektive."

Im Rahmen einer Pressekonferenz der Buderus AG am 12.11.03 erklärte Buderus-Vostandsmitglied Dr. Volker Wingefeld, dass er zum 31. Dezember 2003 aus dem Vorstand des Unternehmens ausscheiden werde. Nach der Übernahme der Buderus AG durch die Robert Bosch GmbH wäre für ihn persönlich klar gewesen, dass er sich über kurz oder lang eine neue Aufgabe suchen würde. Um einen möglichst reibungslosen Übernahmeprozess zu unterstützen, war Wingefeld gebeten worden, zunächst noch für eine überschaubare Zeit im Vorstand der Buderus AG zu verbleiben. Heute könne er sagen, dass die Zusammenführung von Buderus und Bosch planmäßig verlaufe. Wingefeld hat deshalb die Aufsichtsgremien gebeten, ihn zum Jahresende 2003 von seinen Aufgaben als Vorstand der Buderus AG zu entbinden.

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tepee schrieb: Es gibt ja einige wenige Fälle, bei denen der RGK nicht ganz...
ddjst schrieb: Die Bundesregierung beabsichtigt die Förderung von kleinen PV...
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