Rohrleitungsnetze als Verteilungssysteme eines unserer höchsten Güter - dem Trinkwasser - werden immer komplexer. In diesen Netzen werden Rückflußverhinderer eingesetzt, um eine Fließrichtungsumkehr zu verhindern. Sie dienen dem Trinkwasserschutz (verschmutztes Wasser soll sich nicht mit Trinkwasser mischen), dem Pumpenschutz (eine rücklaufende Druckwelle darf die Pumpe nicht beschädigen) und vielen weiteren Anwendungen.
Oft ist eine einwandfreie Funktion von so hoher Wichtigkeit, dass Ausfallzeiten nur schwer akzeptiert werden können.
Da jedoch jedes technische Produkt ein Ausfallrisiko in sich birgt muss man Vorkehrungen für den Notfall treffen.
DANFOSS-SOCLA wird im April 2001 einen weichdichtenden Rückflußverhinderer in den Markt einführen der dieser Anforderung der Wasserversorgung besonders Rechnung trägt.
Es handelt sich um einen Rückflußverhinderer für PN 16 in Flanschausführung mit einer Baulänge nach EN 558-1 Serie 48 (DIN 3202 F6). Das Gehäuse ist aus Sphäroguß mit einer 250µm Epoxy-Beschichtung. Ein- und Ausgangsseitig sind Prüfhähne angebracht, die eine Funktionskontrolle und Druckabnahme im Betrieb erlauben. Eine Fernüberwachung ist möglich.

Innovativ sind Revisionsschacht und Innenaufbau.
Der Revisionsdeckel ist als Bajonettverschluß ausgeführt, der sich nur im drucklosen Zustand öffnen lässt. Er ist plombierbar. Alle Innenteile sind von oben ohne Spezialwerkzeug austauschbar. Schließkörper, Feder Führung und Sitz sind über einen Sprengring im Gehäuse gesichert. Restwasser kann über einen im Gehäuseboden befindlichen Entleerungsstopfen abgeführt werden.
Im Falle einer Havarie oder Revision kann das Ventil von einer Person schnell und kostengünstig im eingebauten Zustand einer Reparatur oder Wartung unterzogen werden. Der Rückflußverhinderer Typ 426 erfüllt die KTW-, ACS- und WRc-Kriterien. Für die Nennweiten DN 65, 80 und 100 ist eine DVGW-Zulassung beantragt. Für die Konzeption wurde Patentschutz beantragt.