Der Bayerische Energiepreis 2006 wurde Anfang Juni in Nürnberg verliehen. Kermi, Hersteller auf dem Gebiet der Heiztechnik in Europa, erhielt eine Anerkennung für die innovative Technologie des Flachheizkörpers Therm X2.
Dr. Roger Schönborn, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing der Kermi GmbH und Cordula Heinrich von der Kinder-Uniklinik Ostbayern bei der Spendenübergabe.
„Mit neuer Energie in die Zukunft“ - unter diesem Motto stand der zum fünften Mal ausgeschriebene Bayerische Energiepreis 2006, an dem sich über 80 Hersteller und Einzelpersonen aus allen Bereichen von Wirtschaft und Kommunen beteiligten. Eingereicht wurden Lösungen, Verfahren, Produkte und Methoden aus den Bereichen rationelle Energienutzung, erneuerbare Energien und neue Energietechnologien. Die Jury, die einen Hauptpreis und 10 Anerkennungen zu vergeben hatte, setzte sich aus Energie-Experten verschiedener Hochschulen zusammen.
Kermi, mit Sitz im niederbayerischen Plattling, beteiligte sich mit dem neuen Flachheizkörper Therm X2 am Wettbewerb. Mit seinem innovativen Funktionsprinzip der seriellen Durchströmung überbrückt der Therm X2 scheinbare Gegensätze, indem er nicht nur die Behaglichkeit spürbar steigert, sondern darüber hinaus noch eine bessere Energieeffizienz als Standardheizkörper vorweisen kann. Je nach Heizsystem lassen sich Einsparungen von 5 - 6% erzielen.
Diese Produkteigenschaften überzeugten auch die Jury und diese prämierte den Therm X2 mit einer der begehrten Anerkennungen, die mit 1.500 Euro dotiert ist. Übergeben wurde der Bayerische Energiepreis 2006 in einem Festakt durch den bayerischen Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie Erwin Huber.
Da soziales Engagement und Verantwortung für die Region bei Kermi gelebte Werte sind, kommt das durch die Geschäftsführung der Kermi GmbH auf 3.000 Euro verdoppelte Preisgeld einem gemeinnützigen Projekt in der Region zugute – der Kinder-Uniklinik Ostbayern (KUNO).
Ostbayern hat bis heute kein Kinderkrankenhaus der höchsten Versorgungsstufe, in der alle Erkrankungen des Kindes- und Jugendalters auf höchstem medizinischen Niveau behandelt werden können. Aufgrund der augenblicklichen Mittelknappheit auf Landes- und Bundesebene wird die Kinder-Uniklinik Ostbayern zu einem großen Teil durch Spenden finanziert.