Aus Anlass des ersten bayrischen Forscherinnen-Camps, das von Kermi in Kooperation mit der Fachhochschule Deggendorf unterstützt wurde, besuchte der bayrische Wirtschaftsminister Erwin Huber das Unternehmen in Plattling.
Freuten sich über das hervorragende Ergebnis und den gelungenen Einstand des Forscherinnen-Camps: Erwin Huber, Knut Bartsch und die teilnehmenden Schülerinnen. Foto: Kermi
Bayerns erstes Forscherinnen-Camp wurde vom 20. - 24. August diesen Jahres bei Kermi aufgeschlagen. Die Veranstaltung ist Bestandteil des Bildungsprojekts „Technik - Zukunft in Bayern?!“ und geht zurück auf eine Initiative des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e.V. (bbw e.V.). Sie hat zum Ziel, junge Frauen ab 15 Jahren für einen der klassischen Ingenieurstudiengänge zu begeistern, die bisher nur zu ca. 10 % von Frauen und damit drastisch unterrepräsentiert belegt sind.
Kermi, größter Arbeitgeber des Kreises Deggendorf, unterstützt in Kooperation mit der Fachhochschule Deggendorf das Projekt. Die zehn Teilnehmerinnen, Gymnasiastinnen im Alter von 15 bis 18 Jahren, hatten fünf Tage Zeit, die Ihnen gestellte Aufgabe zum Thema „Energieeffizientes Heizen“ wissenschaftlich anzugehen und eine praxisnahe Lösung zu erarbeiten. Dabei standen Ihnen Studenten und Dozenten der Fachhochschule sowie ein eigens zusammen gestelltes Projektteam unter Leitung einer Ingenieurin aus dem Produktmanagement von Kermi zur Seite. Die jungen Forscherinnen bedienten sich bei der Lösung ihrer Aufgabe modernster Hilfsmittel wie Computersimulationen und Thermografieauswertungen. Das Ergebnis der der Forschungsarbeit war dann auch von beeindruckend hoher Qualität.
Grund genug für Wirtschaftsminister Erwin Huber, sich anlässlich der Abschlusspräsentation der Bayern-Premiere des Forscherinnen-Camps persönlich über die Umsetzung des Heiztechnik-Projekts zu informieren. In Begleitung von Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer des BayME und des VBM, Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des bbw e.V. sowie hochrangigen Vertretern der Gemeinden Plattling und Deggendorf kam er zu Besuch in das Kermi-Werk in Plattling. Nach einer Werksbesichtigung ließ er sich von den jungen Ingenieurinnen auf Zeit das Thema und seineEntwicklungsschritte erläutern.
Huber zeigte sich begeistert von dem enormen Engagement der Schülerinnen, die einen Teil ihrer Ferien für das Projekt geopfert haben, und bewertete das Ergebnis als vollen Erfolg. Auch Knut Bartsch, Sprecher der Geschäftsführung der Kermi GmbH, zog ein positives Fazit. In seiner Abschlussrede hob er die Bedeutung des Projekts für die Qualifizierung von Frauen in Ingenieurberufen vor. Gleichzeitig wies er auf die Vielzahl von Maßnahmen hin, die Kermi bereits heute bietet, um Frauen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern.