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Auslegungsheizlast

Autoren
OldBo
13.09.2015
Die Auslegungsheizlast dient zur Auslegung des Wärmeerzeugers bzw. der Raumheizflächen einer Heizungsanlage.
Die Auslegungsheizlast dient zur Auslegung des Wärmeerzeugers bzw. der Raumheizflächen einer Heizungsanlage. Sie setzt sich aus der Norm-Heizlast eines Gebäudes bzw. Raumes und der zusätzliche Aufheizleistung, die nach der DIN EN 12831 berechnet werden, zusammen. Bei der Auslegung einer Wärmepumpe können auch die Abschaltzeiten des E-Versorgers in die Berechnung eingehen.

Hier muss beachtet werden, dass der Wärmefluß innerhalb der thermischen Hülle (zwischen den beheizten Räumen) für die Transmission und die Lüftung nicht berücksichtigt wird. Bei der Berechnung des Normalfalls (natürliche Lüftung, keine zusätzliche Aufheizleistung) ist die Gebäudeheizlast kleiner als die Summe der Raumheizlasten, weil nur der Transmissionswärmeverlust nach außen durch die Gebäudehülle und 50 % der Lüftungswärmeverluste berücksichtigt werden.

Die Norm-Berechnungswerte sind grundsätzlich mit dem Bauherrn schriftlich festzulegen, besonders dann, wenn seine Wünsche von den Normwerten abweichen.

Seit 2014 gibt es einen Norm-Entwurf der DIN EN 12831-1:2014-11 - Heizungsanlagen und wasserbasierte Kühlanlagen in Gebäuden - Verfahren zur Berechnung der Norm-Heizlast - Teil 1: Raumheizlast; Deutsche Fassung prEN 12831-1:2014
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