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Wassermangelsicherung (WMS)

188
Autoren
OldBo
07.10.2009
Wärmeerzeuger in geschlossenen Heizungsanlagen, die sich bei Wassermangel oder ungenügender Strömung des Heizungswassers unzulässig erwärmen würden, können mit einer Wassermangelsicherung abgesichert werden.
In geschlossenen Heizungsanlagen ab 300 kW schreibt die DIN EN 12828 die Ausrüstung der Anlage mit einer vom TÜV bauteilgeprüften Wassermangelsicherung verbindlich vor. Auch in Dachheizzentralen ist eine WMS einzubauen.
Mechanische Wassermangelsicherung
 Mechanische Wassermangelsicherung
Quelle: Afriso Euro-Index
Elektronische Wassermangelsicherung
 Elektronische Wassermangelsicherung
Quelle: Afriso Euro-Index
Wärmeerzeuger in geschlossenen Heizungsanlagen, die sich bei Wassermangel oder ungenügender Strömung des Heizungswassers unzulässig erwärmen würden, können mit einer Wassermangelsicherung abgesichert werden.
In geschlossenen Heizungsanlagen ab 300 kW schreibt die DIN EN 12828 die Ausrüstung der Anlage mit einer vom TÜV bauteilgeprüften Wassermangelsicherung verbindlich vor. Auch in Dachheizzentralen ist eine WMS einzubauen.

Mechanische Wassermangelsicherung auf Schwimmerbasis werden in geschlossene Heizungsanlagen zur Absicherung der Kesselfeuerung DIN EN 12828 eingebaut.
Sie bestehen aus einem Sondenkörper aus Ms-Guss mit Anschweißrohren und Schwimmermechanismus, elektr. Schalter, Prüf- und Entriegelungstaste. Vom TÜV-geprüft sind sie als Wasserstandsbegrenzer für einen höchstzulässigen Betriebsdruck von 10 bar und eine höchstzulässige Betriebstemperatur von 120° C zur Verwendung in Heizungsanlagen nach DIN EN 12828 zugelassen.
Sinkt der Wasserstand im Heizkessel unter einen Minimalwert ab, wird über einen Schwimmer ein Schalter betätigt, über welchen die Stromzuführung zur Kesselfeuerung unterbrochen wird. Eine Verriegelung verhindert das selbständige Wiedereinschalten. Mit Hilfe einer Prüftaste kann der Schwimmer nach unten gedrückt und Wassermangel simuliert werden.

Selbstüberwachende, elektronische Wassermangelsicherung mit interner Netzausfallverriegelung, arbeitend nach Leitfähigkeitsprinzip auf Schwingkreisbasis. Sie bestehen aus einem Signalteil mit Prüftaste und Entriegelungstaste und winkelförmiger Sonde mit Anschweißrohren, Elektrode und Einrichtung zur Elektrodenfunktionsprüfung. Auch diese Bauteile sind als Wasserstandsbegrenzer für einen höchstzulässigen Betriebsüberdruck von 10 bar und eine höchstzulässige Betriebstemperatur von 120 °C und zur Verwendung in Heizungsanlagen nach DIN EN 12828 geeignet.
Sinkt der Wasserstand im Heizkessel unter einen Minimalwert ab, taucht der Elektrodenstab aus. Die elektronische Schaltung läßt ein Relais abfallen, wodurch gleichzeitig die Stromzuführung zur Kesselfeuerung unterbrochen und die Alarmlampe eingeschaltet wird. Die elektrische Verriegelung verhindert das selbständige Wiedereinschalten.

Diese WMS gibt es in Winkel- oder Sondenausführung für den direkten Einbau in den Kessel.
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