
Das P-TRAK der Firma TSI wird zur Zeit mit großen Erfolg zur Lösung schwierigster Indoor-Air-Quality(IAQ-)Probleme eingesetzt. Das Gerät detektiert und zählt alle mikroskopisch kleinen Partikel (kleiner als 0,1 um), die häufig als Begleiterscheinung der eigentlichen Schadstoffquelle auftreten. Es hat z.B. die Ausbreitung gesundheitsgefährdender Auspuffabgase zuverlässig nachgewiesen sowie schlecht funktionierende Bürogeräte als Kontaminationsquelle erfasst oder ein Leck in der Dichtung einer Gastherme aufgespürt. Das Prinzip des Messens der Schadstoff-Spürnase P-TRAK basiert auf der Aufkondensation von Alkoholdampf auf den feinen Partikeln (Kondensationskernen) und der anschließenden Zählung der nun vergrößerten Teilchen in einem Laser-Partikel-Zähler. Das Gerät hat eine Ansprechzeit von ca. 1 Sekunde. Das Messsignal wird als das nicht klassierte Summensignal im oben angegebenen Messbereich mit maximal 1 Hz Auflösung aufgezeichnet.
Der Messbereich für die Partikelkonzentration liegt zwischen 0 und 500.000 Partikeln cm-3. Der tragbare Kondensationskernzähler (CPC) PTRAK macht es möglich, den ultrafeinen Partikelbereich zwischen 0,01 um und 1 um nun auch z.B. in Kfz-Innenräumen zu bestimmen.
Aber nicht nur im Kfz, auch am Arbeitsplatz oder zuhause verstärkt sich die Belastung der Innenraumluft mit ultrafeinen Verbrennungspartikeln immer mehr. Deren Abhilfe durch filtertechnische Maß Dieselfahrzeugen, wird an Bedeutung gewinnen. Dadurch werden die Einsatzmöglichkeiten für das P-TRAK in der Zukunft äußerst vielfältig. Die Bedienung des Gerätes ist sehr leicht – unter anderem auch, weil die mitgelieferte Software „Trakpro" die Programmierung und den Datenexport in den PC zwecks Speicherung, Organisation und grafischer Darstellung der Messergebnisse ermöglicht. Das batteriebetriebene Instrument ist überall einsetzbar und robust in der Handhabung.