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News vom 13.08.2001

Markt für Solarthermie um mehr als 40 % gewachsen


ZVSHK sieht sein Engagement bestätigt


Im Jahr 2000 stellte die Bundesregierung im Rahmen ihres Förderprogramms „Regenerative Energien" mehr als 200 Mio. DM u. a. für Solarkollektoranlagen zur Verfügung. Von 100.000 Anträgen wurden 70.000 bewilligt; in 50 % der Fälle ging der Einbau der Solaranlage mit dem Austausch des Heizkessels daher. Das Investitionsvolumen lag bei rund 1,5 Mrd. DM. Damit wurden mehr als 600.000 qm Kollektorfläche installiert. Im Vorjahr waren es noch 420.000 qm.


Die verstärkte Hinwendung zur Sonne hat viele Gründe. Die Solarthermie ist technisch ausgereift und die Anschaffungskosten sind moderat. Eine hochwertige Anlage ist inzwischen für etwa 8.000 bis 12.000 DM zu haben. Zudem ist das Umweltbewusstsein der Bevölkerung weiter gestiegen und es gibt attraktive Fördermittel, die die Entscheidung zum Kauf einer Solaranlage erleichtern. Durch die Ausgestaltung des Zuschussprogramms erhalten die Besitzer von Ein- und Mehrfamilienhäusern schnellen Zugriff auf notwendige Finanzmittel und ersparen sich eine aufwendige und langwierige Abwicklung der Investitionen.


An dem Aufschwung beteiligt ist aber vor allem auch die Kampagne „Solar - na klar!", deren Mitbegründer und Träger der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) ist. Ziel der unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzler Schröder stehenden Kampagne ist die Installation von 400.000 neuen Solaranlagen in fünf Jahren, die Schaffung zukunftsträchtiger Arbeitsplätze und eine jährliche Einsparung von 75.000 Tonnen C02-Emissionen. Der Startschuss für die Kampagne fiel auf der ISH 1999. Nach zwei Jahren können die Macher der Kampagne eine überaus positive Bilanz ziehen.


Der ZVSHK sieht durch diesen Erfolg den Grundsatz bestätigt, dass eine sinnvolle Energieeinsparung durch regenerative Energien nur erreicht werden kann, wenn gleichzeitig auch die Heizungsanlage modernisiert wird. Eine aktuelle Studie der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich unter Leitung von Prof. Dr. Bernhard Schips kommt zu dem Ergebnis, dass ein zusätzlicher Austausch von 500.000 Heizkesseln pro Jahr die C02-Emissionen bis zum Jahr 2005 um 23,4 Mio. Tonnen verringern würde. Verbunden mit dem Einbau von Solarkollektoren lässt sich eine weitere Minderung der C02-Emissionen erreichen. Dies alles kann jedoch nur durch eine konsequente Fortsetzung der Kampagne im Bereich der solarthermischen Nutzung der Sonnenenergie erreicht werden.


Mit der SHK-Fachkraft Solarthermie hat der ZVSHK eine bundeseinheitliche Schulungsmaßnahme entwickelt, die das notwendige Wissen in den Bereichen Wärmetechnik sowie Planung und Bau thermischer Solaranlagen, aber auch ökologisches Marketing vermittelt. Der 50stündige Lehrgang wird an rund 20 Bildungsstätten im gesamten Bundesgebiet angeboten.


Die Nutzung der Sonnenenergie im privaten Haushalt ist eine Investition in die Zukunft. Wie sie im Einzelfall realisiert werden kann und welche Fördermittel zur Verfügung stehen, Iässt sich am besten in einem Beratungsgespräch mit dem SHK-Betrieb klären. Er ist auch der kompetente Ansprechpartner für die Installation und Wartung der solargespeisten Anlage zur Warmwasserbereitung. Der SHK-Handwerker ist der Fachmann, der das gesamte Leistungsspektrum abdeckt.


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Remmi Demmi schrieb: ... die neuen sind eben voreinstellbar und wohl zwingend erforderlich...
Subusi schrieb: Suche korrekte Modbus-Registertabelle für Deye SUN-10K-SG05LP3-EU-SM2 Hallo...
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