
Obwohl die öffentlichen Förderungen sinken, lassen sich immer mehr Menschen eine Solaranlage in ihr Haus einbauen, um damit Wasser zu erhitzen und zu heizen. Von diesem Trend profitierte der Heiztechnikhersteller Buderus. Im ersten Halbjahr konnte der Umsatz mit Solaranlagen auf 15 Millionen Euro verdoppelt werden. Diese gute Entwicklung hat dazu beigetragen, dass der größte Geschäftsbereich, die Heiztechnik, in den ersten sechs Monaten seinen Umsatz um 6 Prozent auf 509 Millionen Euro erhöht hat. Das Ergebnis sei durch eine geringere Nachfrage nach Heizungen in Polen und Österreich sowie den Ausbau der Service-Aktivitäten in der Schweiz belastet gewesen. Der Konzernbereich Gusserzeugnisse wuchs um 9 Prozent auf 170 Millionen Euro. Ein Großauftrag hat hier den Wachstum voran getrieben. Bei Edelstahl entwickelte sich der Umsatz um 13 Prozent nach oben auf 188 Millionen Euro. Insgesamt hat Buderus im ersten Halbjahr seinen Konzernumsatz um 8 Prozent auf 867 Millionen Euro erhöht. Der Gewinn vor Steuern legte um ein Prozent auf 56 Millionen Euro zu. Bereinigt um eine einmalige Gutschrift aus Energiebezügen im Vorjahr, lag der Gewinn vor Steuern sogar um 14 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Vorstand erwartet auch für das Gesamtjahr bei Umsatz und Ertrag Zahlen ausweisen zu können, die über den Vorjahreswerten liegen. Das spiegelt sich auch im Börsenkurs der Buderus-Aktie wider, die am 28. Juni mit 28,09 Euro ihren historischen Höchststand erreichte. Seitdem ist sie etwas gefallen.