
Laut Marktbericht von Univ.-Prof. Dr. Gerhard Faninger für das Jahr 2000, der im Auftrag des Wissenschaftsministeriums und in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Wärmepumpen in der WKÖ erstellt wurde, erzielte der Absatz von Wärmepumpen (WP) ein Plus von 8 % gegenüber dem Vorjahr. Das bevorzugte Wärmepumpen-Heizsystem mit einem Marktanteil von 76,7 %, war die Erdreich/Wasser-Wärmepumpe. Wärmepumpen mit Außenluft als Wärmequelle konnten im Vorjahr ihren Marktanteil erhöhen, weil mit der Vorwärmung von Außenluft durch Erdreich-Wärmetauscher auch ein monovalenter Heizbetrieb in Niedrigenergie-Gebäuden mit Niedertemperatur-Heizsystem möglich ist. Laut Bericht der LGW liege die gesamte Heizleistung der betriebenen Wärmepumpen-Anlagen, die Ende 2000 in Österreich installiert wurde, bei rund 787 MW. Der Jahreswärmeertrag würde einem (fiktiven) Jahres-Heizöläquivalent von ca. 241.405 Tonnen entsprechen. Der Marktentwicklung folgend haben die österreichischen Hersteller von Wärmepumpen die Produktion erhöht. Anlagenbeispiele von Mitgliedsbetrieben der LGW zeigen, dass eine ständige Weiterentwicklung des umweltfreundlichen Systems möglich ist.
Aus dem Weißen Haus
Laut Informationen aus den Weißen Haus hat sich auch George W. Bush in seiner Ranch in Texas eine Wärmepumpen-Heizung installieren lassen. Herr Bush liefert damit den US-Bürgern ein Beispiel für Energienutzung, das bislang in den USA auf noch nicht sehr große Aufmerksamkeit gestoßen ist.