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News vom 08.11.2001

Mineralöl bleibt wettbewerbsfähiger Energieträger mit Zukunft


Die Rohölpreissteigerungen dieses Jahres haben wieder einmal die Propheten auf den Plan gerufen, die durch diese deutli­chen Preiserhöhungen den Anfang vom Ende des Ölzeitalters eingeläutet sehen wollten. Dieses "Endzeitszenario" spricht auch aus einer Studie zum Thema "Fossile Energiereserven (nur Erdöl und Erdgas) und mögliche Versorgungsengpässe aus europäischer Perspektive", die die LB-­Systemtechnik GmbH, Ottobrunn, im Auftrag des Deutschen Bundestages er­stellt hat. Dieser Pessimismus in Bezug auf die künftige Ölversorgung ist aller­dings unbegründet.

Der Verfasser geht in dieser Studie davon aus, dass innerhalb der nächsten zehn Jah­re das Produktionsmaximum bei konventi­onellem Erdöl erreicht und die Förderung danach zurückgehen wird. Diese Ent­wicklung, hängt jedoch nicht zuletzt von zwei Faktoren ab:

1.) In der LB-Studie wird unterstellt, dass sich die Ausbeuterate konventioneller Öl­vorkommen von derzeit knapp 40% nicht steigern lässt. Diese Annahme ist umstrit­ten, denn durch fortschrittliche und neue Fördermethoden kann die Ausbeuterate durchaus erhöht werden. Die maximale Förderung aus konventionellen Ölvor­kommen kann daher auch zu einem späte­ren Zeitpunkt eintreten.

2.) Es werden, anders als in der Vergan­genheit, keine großen Netzfunde an kon­ventionellen Ölvorkommen mehr entdeckt.

Des Weiteren wird zudem unterstellt, dass die Förderung aus nicht-konventionellen Ölvorkommen - Schweröle, Ölsande, Öl­schiefer, deren Potenzial größer ist als das der konventionellen Reserven - nicht in der Lage sein wird, den Förderrückgang aus konventionellen Ölvorkommen auszuglei­chen. Als Begründung wird angeführt, dass der Aufbau von Produktionskapazitäten bei nicht-konventionellen Ölen und die Aus­weitung der Produktion aus diesen Vor­kommen nicht in demselben Tempo erfol­gen können wie bei der konventionellen Ölförderung. Daher bestimmt, so die Studie, das Maximum der konventionellen Ölför­derung den Zeitpunkt der maximalen Ver­fügbarkeit von Öl.
Das ist eine These, die beispielsweise von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) nicht geteilt wird. Die Bundesanstalt geht davon aus, dass durch nicht-konventionelle Öle der Zeitpunkt des Fördermaximums um 20 bis 30 Jahre ver­schoben werden kann.

Insgesamt lässt das technische Potenzial der Ölvorkommen kein baldiges Ende der Ölförderung erwarten. Die technisch ge­winnbaren Potenziale konventioneller und nicht-konventioneller Öle belaufen sich nach Ermittlungen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstare auf 934 Mrd. Tonnen. Damit könnte die heutige Weltölförderung rein rechnerisch 266 Jahre gedeckt werden. Dass im 21. Jahrhundert die nicht-konventionellen Öle einen wach­senden Beitrag zur Weltölversorgung leis­ten werden, daran kann kein Zweifel bestehen.

Nur am Rande behandelt werden in der Studie der LB-Systemtechnik GmbH die Lasten der Ölförderung. Dabei liegen die durchschnittlichen Förderkosten weltweit derzeit nur bei rd. 8 $/b und die Grenzkos­ten der Ölförderung bei 15 bis 20 $/b.

Durch Fortschritte in der Gewinnungstech­nik sind die Förderkosten in den vergange­nen Jahren deutlich gesunken. So können beispielsweise Ölsande heute zu Kosten von weniger als 10 $/b gewonnen werden.
Vor diesem Hintergrund kommen Exper­tenschätzungen über die mittelfristige Ent­wicklung des Rohölpreises zu dem Ergeb­nis, dass sie auch noch in 20 Jahren in einer Bandbreite von 20 bis 30 $/b liegen dürften. Dies entspricht bei heutigem Dol­larkurs Rohölpreisen zwischen 30 und 45 Pfennig pro Liter. Mineralöl bleibt deshalb im Energieträgerspektrum ein preislich wettbewerbsfähiger Energieträger.




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Remmi Demmi schrieb: ... die neuen sind eben voreinstellbar und wohl zwingend erforderlich...
Subusi schrieb: Suche korrekte Modbus-Registertabelle für Deye SUN-10K-SG05LP3-EU-SM2 Hallo...
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