Während viele Haus- und Wohnungskäufer die Nase sprichwörtlich voll haben, wenn sie zur Beseitigung unangenehmer Gerüche in ihren WCs die Fenster – soweit überhaupt vorhanden - aufreißen und damit Wärmeverluste in Kauf nehmen müssen, hatte ein Lüneburger Architekt den richtigen „Riecher“. Armando Esfandiary stattete die Bäder im neuen „Speicherquartier“ mit den „Air WCs“ von MEPA aus. Eine Entscheidung, die maßgeblich dazu beitrug, dass sich die Käufer bzw. deren Mieter in ihren Bädern rundum wohl fühlen können.
Speicherquartier Lüneburg: ehemalige Kornspeicher in völlig neuem Gewand.
Fertig, schön und technisch perfekt: die WCs mit integrierter Lufthygiene dank unsichtbarer „Air-WC“-Ausführung. Bilder: Mepa
Die reizvoll an der Elbe gelegenen Hanse- und Universitätsstadt Lüneburg zeichnet sich durch eine hohe Lebensqualität. aus. Das Stadtbild ist architektonisch geprägt durch eine harmonische Mischung aus Tradition und Moderne.
Genau dies trifft auch für das neue, parkähnlich angelegte Stadtviertel zu, das unter dem Namen „Speicherquartier“ auf dem Areal der ehemaligen Standortverwaltung der Bundeswehr entstanden ist.
Attraktives Stadtviertel mit außergewöhnlichem Architekturkonzept
Herzstück des „Speicherquartiers“ sind zwei ehemalige Kornspeicher, die nach einer vollständigen Entkernung vorbildlich erhalten und zu Loftwohnungen sowie Büro- und Gewerbeeinheiten umgebaut wurden. Da der Charme des Areals erhalten werden sollte, blieben der Kopfsteinpflasterbelag und die alten Bahnschienen, die früher dem Getreidetransport dienten, als Charakterelemente vergangener Zeiten bestehen.
Einen harmonischen Kontrast zum „alten“ Teil des Stadtviertels bilden die direkt gegenüber liegenden Geschosswohnhäuser mit hochwertigen Eigentumswohnungen.
Kreativer Kopf des neuen Stadtviertels ist Armando Esfandiary. Der Architekt hat das „Speicherquartier“ geplant und ist zudem Mitgesellschafter der Grundstücksgesellschaft Illmenauufer mbH, die das „Speicherquartier“ entwickelt hat.
Wohnkomfort zum Wohlfühlen
Die Wohnungen im „Speicherquartier“ sind technisch auf dem allerneuesten Stand, bieten einen umfassenden Komfort und erfüllen hierdurch die Voraussetzungen für eine hohe Lebensqualität. Nicht gespart wurde auch bei der Ausstattung der Bäder, die von dem Fachbetrieb SMI Bausanierung GmbH aus Leezen (bei Schwerin) ausgeführt wurden.
Großen Wert legte der Architekt hierbei unter anderem auf eine optimale Lufthygiene. Damit sich unangenehme Gerüche erst gar nicht ausbreiten können, setzte der Fachbetrieb in den 35 Bädern des Speichergebäudes 2 eine intelligente Systemlösung der MEPA – Pauli und Menden GmbH, Rheinbreitbach, ein.
„Air-WCs“ saugen Gerüche durch das Spülrohr ab
Es handelt sich hierbei um das mit dem werkseitig vormontierten UP-Spülkasten „Sanicontrol A31“ ausgestattete „VariVIT“-Vorwandelement in „Air-WC“-Ausführung, das mit Hilfe eines integrierten Radiallüfters die Gerüche direkt bei ihrer Entstehung durch das Spülrohr absaugt. Die Lüfterauslösung erfolgt in diesem Fall manuell über einen separaten Schalter.
Im Unterschied zu Lüftungssystemen, die nach dem Umlaufprinzip arbei-ten und die belastete Luft lediglich durch einen Filter leiten, handelt es sich beim „Air-WC“ um eine Abluftlösung ähnlich wie bei einer Dunstabzugshaube. Die verunreinigte Luft wird hierbei durch das Spülrohr vollständig aus dem Bad abgesaugt, ohne dass Geruchsrückstände im Bad verbleiben. Das filterlose Funktionsprinzip ist einzigartig am Markt und hat sich über viele Jahre im Einsatz bewährt. Weil das „Air-WC“ keine separate Entlüftungsleitung benötigt, eignet es sich nicht nur für den Einsatz in Neu- sondern auch in Altbauten.
Spülkästen mit hervorragenden Schalldämmwerten
Der für die klassische Vorwand-Bauhöhe von 120 cm konzipierte UP-Spülkasten „Sanicontrol A31“ des „Air-WCs“ besitzt eine funktionssichere und langlebige Ablaufventil-Technik. Gut auch für die Bewohner des „Speicherquartiers“: Es ist ein sehr „leiser“ Spülkasten, der vom Fraunhofer Institut für Bauphysik umfassend überprüft wurde und dabei Schall-dämmwerte aufwies, die erheblich unter den Grenzwerten der Normen DIN 4109 und VDI 4100 lagen. Der Spülkasten wird im „Speicherquartier“ mit Wasser sparender 2-Mengen-Spültechnik betrieben. Und da er mit den „MEPAorbit“-Betätigungsplatten aus pflegeleichtem Kunststoff ausgestattet ist, die sich durch eine filigrane und geometrisch klare Linienführung auszeichnen, macht er in den Bädern auch optisch eine rundum gute „Figur“.
Gutes Beispiel für intelligente Lösungen, die im Verborgenen „blühen“
Rein äußerlich sieht man den WCs im „Speicherquartier“ nicht an, dass sie mit einem System zur Geruchsabsaugung ausgestattet sind. Dies bestätigt einmal mehr: Manche Dinge, die ein Bad aufwerten und einen wertvollen Nutzen für die Eigentümer oder Mieter stiften, resultieren aus intelligenten Lösungen der Vorwandinstallations-Technik und „blühen“ daher im Verborgenen.