Die Auswahl einer neuen Heizung will gut überlegt sein. Die Kosten sind relativ hoch und man legt sich damit für die nächsten Jahre oder Jahrzehnte auf eine Heizmethode fest.
Bild: Flickr.com © konny (CC BY 2.0) An bestehender Heizung orientieren
Möchte man ein Fertighaus kaufen, werden vom Hersteller häufig Vorschläge für ein passendes Heizungssystem angeboten. Entscheidet man sich dafür, ein bestehendes Haus zu kaufen, das saniert werden muss, hat man die Qual der Wahl. Natürlich gibt es in Portalen wie
Immonet junge Niedrigenergiehäuser, bei denen die Heizungsanlage noch nicht ausgetauscht werden muss, bei älteren Häusern ist dies unter Umständen aber empfehlenswert.
Eine grobe Orientierung bietet im Allgemeinen die bestehende Heizung. Ist eine Ölheizung vorhanden, ist es in der Regel am günstigsten, bei dieser Heizform zu bleiben und den alten Kessel gegen einen modernen auszutauschen. Bei Gas verhält es sich ähnlich. Wer mehr Geld investieren kann und möchte, sollte sich über eine Pelletheizung informieren. Die Kosten für die Anschaffung sind hierfür zwar hoch, es ist aber unter bestimmten Voraussetzungen möglich, dass man einen finanziellen Zuschuss erhält. Ist die Heizung einmal installiert, ist der Kauf des Brennstoffes relativ günstig.
Naturfreundlich heizen
Solar ist ebenfalls eine beliebte Methode, um zu heizen. Auch hier ist eine Förderung möglich, sodass man beispielsweise günstige Kredite über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erhält. Da die Sonne aber in den wenigsten Gegenden Deutschlands so viel scheint, dass man ausschließlich mit Solarenergie heizen kann, ist eine weitere Methode in Kombination notwendig. Außerdem sollte das Dach in einem bestimmten Winkel zur Sonne stehen und keine großen Bäume oder Gebäude die Sonneneinstrahlung verhindern.
Auch Wärmepumpen können zur Wärmegewinnung genutzt werden. Mit ihnen wird Energie aus der Erde gewonnen, gespeichert und über das Wasser in die Heizungskörper des Hauses geleitet. Eine Förderung ist bei dieser Methode ebenfalls möglich.
Steht der Kauf einer neuen Heizungsanlage an, sollte man sich umfassend über die verschiedenen Systeme informieren und entscheiden, welche Kriterien für die individuelle Situation besonders wichtig sind. So ist es beispielsweise nicht nur wichtig, den Anschaffungspreis zu beachten, sondern auch die Folgekosten. Der Brennstoff und die Wartungskosten sind hier vorzugsweise für die kommenden Jahre zu berechnen, sodass man einen Durchschnittswert erlangt.