Um sich von den stetig steigenden Öl- und Strompreisen sowie den Energieversorgern ein Stück weit unabhängiger zu machen, entschlossen sich Heinz und Annette Hübner aus Bünde zur Installation eines Mikro-KWK.
Bild: HeizungsJournal-Verlags GmbH
Mit dem Wissen, sich langfristig
an eine neue Art des Heizens zu
binden, entschied man sich für eine
Kombination aus einem stromerzeugenden
Gas-Brennwertkessel auf
Stirlingbasis und einem speziell dafür
entwickelten Speicher. Die ersten
Verbrauchs- und Ertragsdaten zeigen:
Der Umstieg von Öl auf Erdgas
– Stromproduktion inklusive – hat
sich gelohnt.
Auf rund 220 m
2 über zwei Etagen erstreckt
sich die Wohnfläche des Einfamilienhauses
von Familie Hübner (Name von
der Redaktion geändert) aus Bünde in der
Nähe von Bielefeld. Der großzügige Altbau
wurde 1976 mit einem zweischaligen
Mauerwerk errichtet und verfügt
zusätzlich über einen Wintergarten, der
seitlich am Haus angebaut wurde. Im Jahr
2000 ließen die Eigentümer die Fenster
erneuern – sie sind nun mit Doppelisolierverglasung
ausgestattet. Auch die
Außentüren wurden ausgetauscht. Weitere
energetische Modernisierungen sind
nicht in Planung. Umso wichtiger war es
den Eigenheimbesitzern, nun auf ein effizientes
Heizungssystem umzustellen.
Bisher tat im Heizungskeller ein alter
Ölkessel mit 20 kW Nennwärmeleistung
seinen Dienst. Doch mit einem jährlichen
Verbrauch von 4.000-5.000
l Heizöl –
bei einem zwischenzeitlichen Preis von
nahezu 90 ct/l – war diese Art der Wärmeversorgung
nicht mehr zeitgemäß.
Gemeinsam mit dem im Ort ansässigen
Heizungsbauer Martin
Witte von
der
W & S Heizungs- und Sanitärtechnik
GmbH entschied sich das Ehepaar
Hübner schließlich für eine zukunftsorientierte
Lösung: das Mikro-KWK
„eVita“ von Remeha in Kombination mit
einem speziellen Speicher. Witte installierte
bereits eine Vielzahl dieser stromerzeugenden
Gas-Brennwertgeräte
und
weiß daher, wann sich ihr Einsatz lohnt:
„Wenn der Primärenergiebedarf des Gebäudes
nach Modernisierung mit Gas-Brennwerttechnik
bei 20.000 kWh oder höher liegt, macht die Installation eines
Mikro-KWKs
Sinn.“ Dieser Bedarf wurde
im Hause Hübner aufgrund der großen
Wohnfläche und des baulichen Zustands
der Immobilie erreicht.
Den gesamten Beitrag lesen Sie im neuen HeizungsJournal (Heft 10, Oktober 2013).
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