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News vom 13.12.2013

Hauseigentümer entdecken den hydraulischen Abgleich als Mittel gegen steigende Heizkosten

Immer mehr Verbraucher wollen mit der optimalen Einstellung der Heizung durch einen hydraulischen Abgleich Heizkosten sparen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter 390 Heizungsinstallateuren. Während 2012 nur jeder zehnte Kunde (9 Prozent) bei seinem Installateur nach einem hydraulischen Abgleich fragte, ist es 2013 bereits jeder fünfte (19 Prozent).

Der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage sorgt für eine gleichmäßige Verteilung des Heizungswassers im ganzen Haus. Das senkt Heizkosten. Bild: co2online
Der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage sorgt für eine gleichmäßige Verteilung des Heizungswassers im ganzen Haus. Das senkt Heizkosten. Bild: co2online
Die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne „Meine Heizung kann mehr“ stellt auf www.meine-heizung.de 50 Hauseigentümer und Mieter vor, die auf diese günstige Maßnahme setzen. „Die Botschafter zeigen ihre Sparerfolge. Sie stehen stellvertretend für die wachsende Zahl an Verbrauchern, die durch einen hydraulischen Abgleich ihre Heizkosten reduzieren und ihren Wohnkomfort steigern“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online.

Nach einer Heizungsoptimierung durch einen hydraulischen Abgleich verteilt sich die Wärme effizienter im Haus – unabhängig davon, ob mit Heizöl, Erdgas, Holz oder Wärmepumpe geheizt wird. Das spart im Einfamilienhaus jährlich Heizkosten von durchschnittlich 110 Euro. Zusätzlich erhöht sich der Wohnkomfort, weil lästige Strömungsgeräusche verschwinden. Wie viel Heizkosten im Einzelfall gespart werden, zeigt der Online-Ratgeber WärmeCheck auf http://www.meine-heizung.de.

Von Lübeck bis zum Bodensee: Verbraucher setzen auf hydraulischen Abgleich

Die 50 Botschafter der Kampagne haben das große Potenzial des hydraulischen Abgleichs erkannt und möchten andere Hauseigentümer und Mieter von den Vorteilen dieses Spar-Geheimtipps überzeugen. Dafür stellen sie sich, ihre Häuser und ihre Sparerfolge auf www.meine-heizung.de vor. So wie Frank Kümmel aus Romrod-Zell bei Fulda. Bei dem Handelsvertreter wurde die Heizungsanlage 2009 hydraulisch abgeglichen. „Seit dem haben wir 17 Prozent Heizkosten gespart – und das Haus wird genauso warm wie früher“, bilanziert der Botschafter aus Hessen. Heike Mattes aus Lübeck hat ähnliche Erfahrungen gemacht. Durch die Heizungsoptimierung und weitere Maßnahmen konnte die Kinderärztin ihre Heizkosten um jährlich 350 Euro senken. „Neben dieser Einsparung ist der hydraulische Abgleich auch Voraussetzung, um an die günstigen Kredite der KfW-Bank zu kommen“, sagt die Botschafterin. Die KfW-Förderbank verlangt einen hydraulischen Abgleich, wenn sie eine Förderung für einen neuen Heizkessel übernimmt.

Hydraulischer Abgleich: So funktioniert es

Bei einem hydraulischen Abgleich werden die verschiedenen Komponenten der Heizanlage – vom Heizkessel über die Pumpe bis zu den Thermostatventilen – richtig eingestellt und auf den Gebäudebedarf abgestimmt. Dabei reguliert ein Fachmann für jeden einzelnen Heizkörper die Menge an Heizwasser so, dass zu jedem Heizkörper nur die tatsächlich erforderliche Wärme transportiert wird. Das reduziert den Energieverbrauch. Die Kosten für einen hydraulischen Abgleich hängen vom Zustand der Heizung ab, liegen im Einfamilienhaus aber meist zwischen 400 und 1.000 Euro. Die Maßnahme rechnet sich im Schnitt nach dreieinhalb bis sechs Jahren.

Der hydraulische Abgleich im HaustechnikDialog

Weitere Informationen zum hydraulischen Abgleich gibt es hier im HaustechnikDialog. Der Fachhandwerker findet dort auch Informationen bspw. zu der Planungssoftware ZVPLAN, die ihn in seiner täglichen Arbeit unterstützen kann. Die Software ist ein Planungstool für eine korrekte Heizungsplanung und Dokumentation entsprechend der aktuellen Förderrichtlinien. Ziel ist das einfache und schnelle Optimieren von Heizungsanlagen in bestehenden Ein- oder Mehrfamilienhäusern bzw. die optimale Planung und Erstellung einer neuen Heizungsanlage.
Den heutigen Sterntaler können Sie hier einsammeln.
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PaulSch schrieb: Super, danke Euch! Das hilft mir extrem weiter bzw. wenn es jetzt an die Anfrage beim Profi geht. Die Ziegel habe ich vielleicht nicht mehr da, zumindest nicht in der Menge, aber das Dach ist wie gesagt...
kathrin schrieb: @Mechatroniker Vielen Dank für die interessanten Zahlen! Grob überschlagen kommst du auf etwa 35000 kWh (Output) in 5 Jahren für Heizung und WW, also etwa 7000 kWh für gut 170 m2, also rund 40 kWh/m2a...
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