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News vom 04.02.2015

Trendmonitor 2015: Deutsche sehen Energiewende in Gefahr

61 Prozent der Deutschen sehen die Energiewende durch den schleppenden Ausbau der „Strom-Autobahnen“ in Gefahr. Gleichzeitig fordert die Mehrheit der privaten Haushalte, die Nutzung von grünem Strom zu forcieren. Als ein Hauptproblem sehen die meisten Befragten (91 Prozent) die unzureichenden Speichermöglichkeiten für Wind- und Sonnenstrom und fordern hier neue Kapazitäten. Das ist das Ergebnis des STIEBEL ELTRON Energie-Trendmonitors 2015. 2.000 Bundesbürger wurden bevölkerungsrepräsentativ befragt.

Als ein Hauptproblem sehen die meisten Befragten (91 Prozent) die unzureichenden Speichermöglichkeiten für Wind- und Sonnenstrom und fordern hier neue Kapazitäten.
Als ein Hauptproblem sehen die meisten Befragten (91 Prozent) die unzureichenden Speichermöglichkeiten für Wind- und Sonnenstrom und fordern hier neue Kapazitäten.
Trotz des immer wieder aufflammenden Streits über die Stromtrassen - zuletzt Anfang Januar zwischen Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und dem bayrischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) – ist in der Bevölkerung die Akzeptanz für die Energiewende ungebrochen. 88 Prozent sind mit den Zielen einverstanden. „Knapp zwei Drittel der Bundesbürger wünschen sich sogar, dass die Energiewende hierzulande noch beschleunigt wird“, sagt Rudolf Sonnemann, Geschäftsführer des Haus- und Systemtechnikherstellers Stiebel Eltron. 84 Prozent der Deutschen fordern zudem, den Überschuss an grünem Strom aus Wind- und Sonnenenergie für das Heizen nutzbar zu machen.

Ob wegen der Ungewissheit über künftige Stromtrassen oder auch nur um Geld zu sparen: Gut zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) wollen so viel Strom und Wärme wie möglich für ihren privaten Haushalt selber vor Ort erzeugen. „Bei Wohnungs- und Haueigentümern sind es sogar 74 Prozent“, berichtet Sonnemann. Aber auch die Mehrheit der Mieter wünscht sich, selbst produzierten Ökostrom für Licht, Warmwasser oder Heizung zu nutzen. Und: Die überwiegende Mehrheit der Mieter möchte künftig mitbestimmen können, welche Energie im Haus verwendet wird. „Die noch kaum in der Praxis umgesetzte Idee, dass Wohnkomplexe – auch mit Hilfe großer Wohnungsbaugesellschaften – ihren grünen Strom selber erzeugen, fasziniert die Deutschen", sagt Sonnemann. Laut Energie-Trendmonitor sind 86 Prozent der Befragten von dieser Vorstellung begeistert - bei den Mietern 88 Prozent. „Die Eigenstromvermarktung mit Photovoltaik- und Solarthermieanlagen oder Blockheizkraftwerken könnte in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten“, sagt Sonnemann. Dies hat für Wohnungsunternehmen und Mieter einen echten Mehrwert: Der im Gebäude produzierte Strom wird zukünftig auch direkt an die Mieter geliefert.
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tepee schrieb: Es gibt ja einige wenige Fälle, bei denen der RGK nicht ganz...
ddjst schrieb: Die Bundesregierung beabsichtigt die Förderung von kleinen PV...
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