Ihre Cookie-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Zustimmen" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Ihre Cookie-Einstellungen

Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Unsere News können Sie auch bequem als Newsletter erhalten!

News vom 24.02.2020

Themenserie: Wärme von Morgen - Daten / Fakten / Fördermöglichkeiten" - Teil 5

Immer eine Option: Kraft-Wärme-Kopplung

Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist für eine zu erneuernde Heizung immer dann eine Option, wenn man über das Jahr hinweg einen hohen Wärmebedarf hat und die erzeugte elektrische Energie zumindest in Teilen auch selbst verbrauchen kann. Für die meisten Einfamilienhäuser ist sie deswegen keine Option, ein hoher Wärmebedarf herrscht in der Regel nur im Winter.

Auch kleine Brennstoffzellen-Heizgeräte gehören zur KWK. Herrscht ein ausreichender Wärmebedarf im Gebäude, kann sich der Einsatz lohnen. Bild: Viessmann
Auch kleine Brennstoffzellen-Heizgeräte gehören zur KWK. Herrscht ein ausreichender Wärmebedarf im Gebäude, kann sich der Einsatz lohnen. Bild: Viessmann

Kommen sie jedoch zum Einsatz, werden KWK-Lösungen meist mit Spitzenlastkesseln kombiniert, um diese Wärmebedarfe abzudecken. Für ein Einfamilienhaus wäre diese Kombination jedoch komplett kontraproduktiv, da ein solcher Kessel allein alle gewünschten Wärmebedarfe erfüllen kann.

Für Pensionen oder kleine Gewerbeeinheiten könnte die KWK aber durchaus eine Option sein, da hier durchaus ganzjähriger Wärmebedarf herrschen kann.

4.000 Jahresarbeitsstunden Minimum

Nötig für einen wirtschaftlichen Betrieb eines Blockheizkraftwerkes (BHKW) oder einer Brennstoffzelle wären aber 4.000 Jahresarbeitsstunden, besser sogar 5.000. Legt man nun ein kleines BHKW mit einer elektrischen Leistung von 2 kW zugrunde, ergäben sich daraus schon 8.000 oder 10.000 kWh erzeugter Strom im Jahr – mehr als das Doppelte des Bedarfes einer vierköpfigen Musterfamilie.

Zwar kann der überschüssige Strom ins Netz eingespeist werden und wird auch garantiert vergütet. Hier ähnelt das entsprechende Gesetz (KWKG) dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, das den Besitzern von Wind- und Solaranlagen ebenfalls eine feste Vergütung ermöglicht. Doch ist diese sehr gering. Hier eine Übersicht inklusive der Förderzuschüsse:

Zum einen gibt es einen Basiszuschuss. Je kleiner die Anlage hinsichtlich ihrer elektrischen Leistung, umso größer der Zuschuss. Bis 1 kW werden 1.900 Euro gewährt, bis 4 kW diese 1.900 Euro und 300 Euro für jede weitere kW, bis 10 kW 2.800 Euro für die ersten 4 kW und 100 Euro für jede weitere. Unser oben genanntes kleines BHKW mit 2 kWel erhielte also eine Förderung von 2.200 Euro. Achtung: Dieser Zuschuss ist bis zum 31.12.2020 begrenzt, also nur noch in diesem Jahr möglich. Mehr dazu erläutert das für die Förderung zuständige BAFA hier.

Hinzu kommt ein Zuschlag von 8 Cent je kWh bezogen auf 60.000 Betriebsstunden. Das entspräche einer Lebenszeit eines BHKW von 12 Jahren, 5.000 Betriebsstunden jährlich vorausgesetzt. Verbraucht man den Strom selbst, bekäme man das ebenfalls vergütet – mit 4 Cent. Deswegen wäre ein hoher Eigenverbrauch lohnend. Denn statt Strom für 30 Cent aus dem Netz zu beziehen, bekommt man für die Nutzung des eigenen auch noch Geld dazu. Voraussetzung ist eine Listung der KWK-Anlage beim BAFA. Eine entsprechende Übersicht findet sich hier.

Eigennutzung lohnt mehr

Doch dieser Strom ist eben nur mit einem hohen Wärmeverbrauch zu haben (s. oben). Der Anschaffungspreis läge insgesamt bei 25.000 Euro, alle Förderungen zusammengerechnet ergäben 7.000 Euro (bei kompletter Netzeinspeisung des Stromes). Hinzu kämen noch die Gewinne aus dem Stromverkauf und sogenannte vermiedene Netzentgelte in Höhe von insgesamt etwa 4 Cent. Das entspräche noch einmal Einnahmen von 2.400 Euro.

Nutzt man hingegen den kompletten Strom selbst, ergäbe sich zwar nur einer Förderung von 4.600 Euro, man würde aber 18.000 Euro an Strombezugskosten einsparen. Doch dieser Vorteil ist – zumindest in dieser Höhe – eher theoretischer Natur. Allerdings lassen sich mittels KWK tatsächlich Stromkosten sparen.

Gegengerechnet werden müssen noch der doch etwas höhere Wartungsaufwand mit bis zu 1.000 Euro im Jahr für kleinere BHKW sowie der Brennstoffbezug, der deutlich höher ausfällt als bei einer einfachen Heizung.

Im nächsten und letzten Teil unserer Serie am 27.02.2020 geht es um das viel diskutierte Ölheizungsverbot im neuen Gebäudeenergiegesetz, das aber, wenn man es genauer betrachtet, gar kein Verbot ist.

Bereits erschienen:
10.02.2020: Übersicht zur neuen Rechtslage und Fördermöglichkeiten von Heizsystemen
13.02.2020: Wie geht es weiter mit Erdgas und anderen fossilen Heizungen?
17.02.2020: Stark gefördert: Biomasseheizungen
20.02.2020: Wärmepumpen 
24.02.2020: Immer eine Option: Kraft-Wärme-Kopplung

Erscheint demnächst:

27.02.2020: Ein Ölheizungsverbot, dass keines ist

Aktuelle Forenbeiträge
Heizungsnewbie123 schrieb: Hallo zusammen, ich beobachte seit gut 2 Monaten unsere Heizung (Vaillant VKS 33) in unserem neuen Eigenheim, um den Verbrauch genauer zu beobachten (ggf. kommt eine Wärmepumpe ins Haus, aber das ist...
mikkahb schrieb: Pumpe läuft aber fördert nicht. Es gab schon mehrere Themen hierzu. http://my-htd.de/Forum/t/208128/Fehlersuche-Solaranlage- Habe auch die Tipps aus den Beiträgen angewendet. Jedoch ohne Erfolg. Nun...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Hochleistungsfähige, intelligente Systeme und Produkte für Bad und Sanitär
Website-Statistik