Terrassenüberdachungen sind, wie der Name schon sagt, Überdachungen einer Terrasse und sorgen für einen geschützten Bereich bei schlechtem Wetter. So kann auch bei Regen entspannt auf der eigenen Terrasse gesessen werden und die Terrassenmöbel stehen geschützt, ohne durch die Feuchtigkeit zu Schaden zu kommen.
Bild: Luxbach GmbH
Ein zusätzlicher Vorteil von Terrassenüberdachungen: Sie sind nicht nur praktisch, wenn das Wetter schlecht ist. Scheint die Sonne sehr stark, kann es unangenehm heiß auf der Terrasse werden und im schlimmsten Fall besteht sogar die Gefahr eines Sonnenbrandes. Terrassenüberdachungen schaffen hier Abhilfe. Darüber hinaus lassen sich hochwertige Überdachungen durch Seitenwände und Schiebetüren erweitern und werden dadurch zu praktischen Wintergärten mit noch besserem Schutz.
Die passende Terrassenüberdachung finden
Vor der Installation einer Terrassenüberdachung ist unbedingt zu klären, ob in Ihrer Gemeinde eine Baugenehmigung notwendig ist. Sobald diese Voraussetzung geklärt ist, können Sie mit der Konfiguration der Terrassenüberdachung beginnen. Viele Händler bieten mittlerweile sehr flexible Online-Konfigurationsmöglichkeiten, sodass die Überdachung optimal an Ihre Hauswand passt.
Diese Auswahlmöglichkeiten haben Sie bei Fachhändlern:
- Dachmaße
- Lackierung oder Lasur
- Material der Bedachung ( - Stegplatten, - Verbundsicherheitsglas )
- Pfostenstärke
- Zubehör (z.B. Regenrinnen oder Wandanschlussprofile)
Welches Material sollten die Pfosten haben?
Die gängigen Materialien für Pfosten von Terrassenüberdachungen sind Holz und Aluminium. Welches Sie für die Ständerkonstruktion auswählen sollten, hängt ganz von den Gegebenheiten Ihres Standortes ab. Terrassenüberdachungen aus Aluminium Ständerkonstruktionen aus Aluminium überzeugen nicht nur mit Ihrer eleganten Optik, sondern kombinieren leichtes Gewicht mit einem starken Aufbau. Somit sind Sie einfacher zu montieren und halten dennoch jedem Wetter stand. Zusätzlich sind Terrassenüberdachungen aus Aluminium pflegeleicht und langlebig.
Terrassenüberdachungen aus Holz
Die Ständerkonstruktionen aus Holz sind pflegeintensiver, haben dafür aber eine natürliche Optik. Eine hochwertige Lasur macht das Holz widerstandsfähiger und langlebiger. Der größte Vorteil der Terrassenüberdachungen aus Holz ist ihr günstiger Preis, verglichen mit den Alu-Modellen.
Hilfreiche Tipps für die Montage
Handelsübliche Terrassenüberdachungen lassen sich mit ausreichend handwerklichem Geschick selbst aufbauen. Wichtig ist, dass Sie die Überdachung mindestens mit einer weiteren Person gemeinsam montieren.
So montieren Sie die Einzelteile einer Terrassenüberdachung:
- Aufschraubstützen ausrichten und aufschrauben
- Pfosten mit den Aufschraubstützen verbinden
- Pfosten mit den Pfetten verschrauben
- Kopfbänder befestigen
- Pfette zur Wandbefestigung ausrichten und montieren
- Sparren ausrichten und verschrauben
- Dachlatten setzen
- Unterlegband mit Dachnägeln auf dem Sparren fixieren
- Doppelstegplatten mittels der Aluminium-Abdeckprofile auf dem Dach verschrauben
In der Regel werden zusammen mit den Einzelteilen der Terrassenüberdachung ausführliche Montageanleitungen geliefert und zum besseren Verständnis Videoanleitungen bereitgestellt. Viele Bausätze sind bereits so konzipiert, dass sie eigenhändig montiert werden können.