Wer den Bau des Eigenheims plant, ist auf der Suche nach möglichen Kosteneinsparungen - und verzichtet dann oft auf den Keller. Jahre später bereuen viele Eigenheimbesitzer diese Entscheidung, weil der Platz für einen Hobbyraum oder den Partykeller fehlt.
Um das Souterrain als Partykeller nutzen zu können, müssen die Mauern trocken und gut gedämmt sein. Spezielle Grundmauer-Schutzsysteme schaffen dafür schon in der Bauphase die nötigen Voraussetzungen.
Bild: hemul75/123rf/Dörken
Wichtig zu wissen. Ein Untergeschoss kostet weit weniger, als viele Bauherren zunächst glauben. In der Regel betragen die Kosten für einen Quadratmeter ausgebauten Keller nicht einmal halb so viel wie für einen Quadratmeter Wohnfläche im Erdgeschoss. Keller in Neubauten können heute als vollwertige Flächen genutzt werden, wenn sie wärmegedämmt und dauerhaft trocken sind.
Um im Souterrain ein angenehmes Raumklima sicherzustellen, kommen hochwertige Grundmauerschutz- und Dränsysteme zu Einsatz, die Feuchtigkeit dauerhaft fernhalten. Hierfür greifen Fachhandwerker gern zu einer Abdichtungsbahn wie Delta-Thene. Die Flächenabdichtung kombiniert eine Dicht- und Klebeschicht aus Bitumenkautschuk mit einer speziellen Folie und kann bis zu -5 °C eingesetzt werden. Dabei wird in einem einzigen Arbeitsgang einfach eine gleichmäßige, normgerechte Schichtdecke „auftapeziert”. Das beschleunigt die Verarbeitung gegenüber konventionellen Abdichtungen um bis zu 50 Prozent und reduziert so die Kosten. Auch die Abbinde- oder Durchtrocknungszeit herkömmlicher Bitumendickbeschichtungen entfällt: Sofort nach der Verlegung kann die Perimeterdämmung aufgebracht werden. Den Abschluss bildet dann eine spezielle Noppenbahn, die als Schutz- und Dränsystem dient. Danach wird die Baugrube verfüllt. Die durchdachte Konstruktion hält Feuchtigkeit und Kälte dauerhaft von den Kellermauern fern. Der Nutzung des Souterrains als wertvolle Wohn- und Freizeitfläche steht nichts mehr entgegen.