Die Sanierung bestehender Gebäude trägt zur Reduzierung schädlicher Umweltauswirkungen von Bauprozessen beim Bau neuer Gebäude bei. Entdecken Sie die wichtigsten Vorteile der Sanierung – einem der zukunftsweisenden Trends.
Der fortschreitende Klimawandel veranlasst zur Suche nach neuen Lösungen, auch im Bereich der Architektur. Die Sanierung, Modernisierung und Revitalisierung von Gebäuden erfreut sich zunehmender Beliebtheit – nicht zuletzt aufgrund der von der Europäischen Union im Rahmen der Energiewende gesetzten Ziele. Ein Gebäude wieder nutzbar zu machen, ihm ein attraktives Erscheinungsbild zu verleihen, es mit modernen, umweltfreundlichen Lösungen auszustatten und es für die Erfüllung völlig neuer Aufgaben anzupassen, gehört zu den Trends, die angesichts einer Klimakatastrophe und einer Energiewende heute von höchster Relevanz sind.
Umweltauswirkungen
Die Verringerung der Anzahl gebauter Gebäude hat positive Auswirkungen auf die Umwelt. Das heutige Bauwesen legt einen großen Wert auf den Umweltschutz, dennoch ist es nicht möglich, alle Faktoren zu beseitigen, die sich negativ auf unsere Umgebung auswirken. Eine Sanierung und Revitalisierung sollte oberste Priorität haben, d.h. Bestandsbauten sanieren und ihnen neue Funktionen geben. Dies sollte so geschehen, dass die Gebäude umweltfreundlicher werden und den Komfort ihrer Nutzer verbessern. Und hier gibt es noch viel zu tun – bis zu 75% der Gebäude in der Europäischen Union sind als energieineffizient eingestuft und nur 1% der Bestandsgebäude wird jedes Jahr saniert. Aus diesem Grund ist die Sanierung und Umsetzung umweltfreundlicher Lösungen in Bestandsgebäuden zu einer Priorität für die EU geworden.
Valentine Place, London, Großbritannien. Eingesetzte Systeme: MB-70, MB-70HI Industrial
Auswirkungen auf den Städtebau
In Großstädten stehen den Bauherren immer weniger Grundstücke zur Verfügung, während es gleichzeitig in den attraktivsten Stadtteilen oft ungenutzte Gebäude gibt, die ihren Zweck aktuell nicht mehr erfüllen. Die Sanierung solcher Gebäude ist oftmals schwierig, da technische, logische oder rechtliche Probleme auftreten können. Dennoch lohnt es sich, diese Aufgabe auf sich zu nehmen und umzusetzen.
Aktuelle Trends wie Ökologie und Recycling verändern unsere Weltansicht. Die Gesellschaft ist sich bewusst, dass eine kontinuierliche Produktion nicht der richtige Weg ist und dass das, was bereits produziert wurde gepflegt werden sollte – einschließlich der Gebäude. Renoviert und für neue Nutzungszwecke angepasst, heben sich postindustrielle Gelände oder Lofts ab, haben ihren eigenen Charakter und werden heute sehr geschätzt. Mit neuen, umweltfreundlichen Technologien kombiniert, werden sie zu einem attraktiven und komfortablen Ort zum Wohnen und für Freizeitaktivitäten.
Lebenskomfort
Die Sanierung und Revitalisierung von Bestandsgebäuden erhöht den Wohnkomfort. Oft haben sie eine attraktive Lage und erhalten nach der Renovierung auch neue Funktionen. Derzeit ist es sehr beliebt, vielfältige Gebiete zu schaffen, die alle Bedürfnisse der Bewohner erfüllen. Selbsttragende und multifunktionale Wohnviertel werden zu einem sicheren und komfortablen Lebensraum. Sie vereinen Wohn-, Geschäfts- und Kulturfunktionen. Dadurch wird eine solche Umgebung zu verschiedenen Tageszeiten von mehr Menschen aufgesucht, was die Sicherheit verbessert und auch den lokalen Unternehmen zugutekommt. Dieser Ansatz passt zum Trend der 15-Minuten-Städte – alles, was man zum Leben braucht, sollte innerhalb von 15 Minuten zu Fuß erreichbar sein. Die Bewohner sind nicht mehr auf das Auto als Haupttransportmittel angewiesen, was die Reduktion von Staus und Emissionen ermöglicht.
Manufaktura (Poznański-Fabriken), Łódź, Polen. Eingesetzte Systeme: MB-60, MB-60 Industrial
Zugang zu Lösungen
Auf dem Markt ist eine Vielzahl von Konstruktionslösungen vorhanden, die Umweltfreundlichkeit, hohe Verarbeitungsqualität und Langlebigkeit sowie ein Design vereinen, das zum Stil der sanierten Gebäude passt. Es ist eine gute Idee, Aluminiumsysteme zu verwenden, die ein großes Gestaltungspotenzial bieten – einschließlich der Möglichkeit, Bögen zu biegen und den Aluminiumprofilen entsprechende Formen zu verleihen, die charakteristisch für alte Konstruktionen sind. Gleichzeitig ist Aluminium ein sehr umweltfreundlicher Baustoff, der viele Male wiederverwertet werden kann, ohne dass es zu einem Verlust seiner Eigenschaften oder zu strukturellen Veränderungen kommt.
Ein Beispiel für eine solche Lösung ist das System MB-SLIMLINE von Aluprof, das es ermöglicht, alte Stahlfenster zu ersetzen und ihnen von außen ein ähnliches Aussehen zu verleihen, und gleichzeitig die Wärmedämmleistung zu verbessern.
Eine weitere Konstruktionsmöglichkeit dieses Herstellers ist das System MB-FERROLINE, das sich in denkmalgeschützten Gebäuden bewährt hat. Das System MB-FERROLINE umfasst Renovierungsrahmen, dank derer der Einbau neuer Tür- und Fensterrahmen ohne das Entfernen der alten Rahmen erfolgen kann. Dadurch wird das Risiko von Schäden am Mauerwerk rund um die Fenster deutlich verringert.
Konstruktionen der Reihe MB-60 INDUSTRIAL werden verwendet um öffnende Fenster und Festverglasungen mit vertikalen, horizontalen oder diagonalen Sprossen herzustellen. Dank ihrer charakteristischen Außenform können die alten Stahlfenster ersetzt werden, ohne das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes zu verändern. Das wärmegedämmte System verhindert Wärmeverluste durch die Fenster, was bei einem modernisierten Gebäude relevant ist.
Bodmin Jail, Bodmin, Großbritannien. Eingesetzte Systeme: MB-Slimline
Let’s build a better future
Die sinkende Zahl der verfügbaren Bauflächen, das wachsende Umweltbewusstsein der Gesellschaft sowie die sich verändernden Bedürfnisse und Lebensstile – das sind die Faktoren, die die Sanierung von Bestandsgebäuden zu einem der zukunftsweisenden Trends machen. Auf diese Art und Weise ist es möglich, einer Klimakrise schnell und wirksam vorzubeugen sowie die Klimaneutralität zu erreichen, die inzwischen zu einer Priorität in der Politik der europäischen Länder geworden ist.
Bilder:
Aluprof