Erstmals zur diesjährigen ISH stellte Roth das neue modulare Regelsystem zur Raumtemperierung vor.

Es besteht aus sechs Funktionsmodulen, die je nach Gebäude- und Anlagenauslegung miteinander kombinierbar sind. Das Regelsystem eignet sich für Einfamilienhäuser, Großbauten und Sonderlösungen im Objektbau. Durch den modularen Aufbau passt es sich in allen Gebäudetypen nutzerbedingten Bedürfnissen und technischen Systemanforderungen an. Die Regelung ist auf Niedertemperatur-Systeme abgestimmt und busfähig. Eine Schnittstelle ermöglicht die Integration in ein Gebäudeleitsystem, wodurch der Ausbau bis zu einem Hausmanagementsystem erweiterbar ist. Der Steckverbindungsmechanismus der Module ermöglicht die variable und individuelle Zusammenstellung für die jeweilige Anforderung und minimiert den Installationsaufwand. Die sechs Modulvarianten
- Kanalmodul MRS-K
- Funkmodul MRS-F
- Anschlussmodul MRS-A
- Uhrenmodul MRS-U
- Bedien- und Programmiermodul MRS-BP
- Verbindungsmodul MRS-V
und die dazugehörigen Thermostate und Fühler decken die benötigten Funktionen des Regelsystems ab.
Steuerung und Überwachung aus der Ferne Das Bedien- und Programmiermodul MRS-BP ermöglicht die Parametrierung und Überwachung der Gebäudeanlage mit dem modularen Regelsystem von Roth an einem Ort fern des zu regelnden Gebäudes. Über den PC können Wohnungsbaugesellschaften, Servicefirmen, der Nutzer selbst und der Heizungsinstallateur die Parameter der Anlage verändern. Parameter können festgelegt und verändert werden um die Anlage den Nutzer- und Gebäudebedingungen optimal anzupassen.
Via Handy kann der Nutzer verschiedene Anlagendaten abrufen, ändern und die Anlage ein- oder ausschalten.
Zur Inbetriebnahme und Einstellung dieser Parameter ist das Bedien- und Programmiermodul MRS-BP mit den anderen Modulen durch Steckverbindungen verbunden. Danach kann es in der Anlage verbleiben, damit der Nutzer sie selbst steuern kann. Da alle Einstellungen in den Modulen gespeichert sind, ist es ebenso möglich, das MRS-BP Modul zu entnehmen.
Der Lieferumfang Zum Lieferumfang des modularen Regelsystems von Roth gehören das Verbindungsmodul MRS-V zur Signalverstärkung bei längeren Übertragungswegen, Raumthermostate für Heizen und Kühlen und das Trafomodul RT2 – 230/24 V.
Die Module der neuen Roth Regelung
Das Kanalmodul MRS-K übernimmt die wasserseitige Vorregelung des Systems. Es umfasst die Funktionen Heizen, Heizen und Kühlen, isotherme Baukörpertemperierung, kontrollierte Wohnraumlüftung Freiflächenbeheizung sowie weitere programmierbare Funktionen wie beispielsweise Solaranwendungen und Brauchwassererwärmung. Die Programmierung, Auswahl und Freischaltung der Regelfunktionen erfolgt über die Serviceebene des Bedien- und Programmiermoduls MRS-BP.
In Verbindung mit dem Anschlußmodul MRS-A ist das Funkmodul MRS-F die Empfangseinheit für bis zu zwölf Raumthermostate. So lassen sich die am Bedien- und Programmiermodul MRS-BP eingestellten Raumtemperaturen regeln und überwachen.
Das Anschlussmodul MRS-A empfängt von den Funk-Raumthermostaten die Informationen über die vorherrschenden Raumtemperaturen. Der nach Heizungsanlagenverordnung geforderten Einzelraumregelung entsprechend, gleicht es diese mit den Sollwerteinstellungen ab. Es speichert die Zeitinformationen und entscheidet je nach Signal über die Stellung der Heizkreisventile.
Das Uhrenmodul MRS-U mit integrierter Zweikanal-Wochenschaltuhr liefert Zeitsignale, die die Raumtemperatur entsprechend der Nutzeranforderungen regelt. Die Zuordnung des Uhrenkanals zum Raumthermostat steuert das Anschlussmodul MRS-A.
Das Bedien- und Programmiermodul MRS-BP dient der Einstellung des gesamten Systems. Es beinhaltet die Schaltuhrfunktion und ist bei Fernüberwachung die Kommunikationsschnittstelle zum PC. Die Anbindung an Gebäudeleitsysteme ist über die vorhandene serielle Schnittstelle möglich.
Bei längeren Übertragungswegen verstärkt das Verbindungsmodul MRS- V die Signale.