Die Klimamesse findet ab 2002 im engen Verbund mit der Light+Building statt- ein Name steht noch nicht fest

Die Klima- und Raumlufttechniker hält in Frankfurt im Verbund der Light+Building einen eigenständigen Messeauftritt.
Dr. Michael Peters, Geschäftsführer der Messe Frankfurt: "Wir freuen uns, dass unsere Idee, der Klimatechnik eine noch stärker profilierte Messeplattform in Frankfurt zu geben, auf so einhellige Zustimmung der Branche gestoßen ist. Die Hersteller von Komponenten der Klima- und Raumlufttechnik bleiben weiterhin im engen Verbund mit der Light + Building. Aber sie erhält einen eigenen Namen und eine eigene Werbelinie. Wir betreiben eine auf die Branche zugeschnittene Marketingkommunikation und schaffen eigene attraktive Messe-Events. Der Name steht im Moment noch nicht fest. Wir lassen gerade verschiedene Varianten auf ihre international freie Verfügbarkeit prüfen."
Mit diesem Ansatz verfolgt die Messe das Ziel, am Messestandort Frankfurt in einem Zwei-Jahres-Rhythmus die weltweit wichtigste internationale Fachmesse für klima- und raumlufttechnische Großkomponenten zu positionieren. Die Klimamesse wird dabei erheblich vom internationalen Marketing-Mehrwert der Light + Building profitieren. Light + Building ist die einzige internationale Verbundmesse für Gebäudetechnik mit direkter Anbindung der Gebäudeautomation und Elektrotechnik. Damit erhält die Klimabranche die weltweit einzige Möglichkeit, sich als Systemanbieter für Großobjekte in der technischen Gebäudeausrüstung zu präsentieren. Ausgerichtet ist dieser Bereich auf Anwendungen in der Industrie und auf öffentliche Großobjekte, wie zum Beispiel Krankenhäuser oder Verwaltungszentren.
Der Klimamesse kommt die Quantität und Qualität der Besucher der Light + Building zugute. Sie stehen in ihrer Struktur für den Planungs- und Implementierungsprozess von Ingenieuranlagen. Die auf den Wohn- und Kleingewerbebereich bezogene Systemanwendung wie die kontrollierte Wohnungslüftung auf Basis der neuen deutschen Energieeinsparverordnung ist weiterhin auf der ISH zu sehen.
Auf der ersten Light + Building im letzten Jahr haben auf einer Hallenfläche von rd. 12.000 Quadratmetern netto 185 Unternehmen der Klimaund Raumlufttechnik ausgestellt. Für 2002 sieht die Messe Frankfurt ein Ausstellerpotenzial von rund 250 Firmen. 24 Prozent der Besucher im letzten Jahr waren Planer und Architekten, weitere 30 Prozent Anwender aus Industrie, Behörden und öffentlichen Einrichtungen. 21 Prozent gehörten zum Handwerk. Der Internationalitätsgrad der Fachbesucher lag bei der Erstveranstaltung mit 23 Prozent schon sehr hoch. Auch hier gehen die Veranstalter von Steigerungen aus.
Die Messe Frankfurt verfügt bereits über konkrete Erfahrung, eine eigenständige Fachmesse im Verbund der Light + Building zu kommunizieren: Direkt nach der ersten Light + Building hat sie die Lightstyle ins Leben gerufen. Diese erste internationale Fachmesse für Wohnraumleuchten hat als eigenständige Fachmesse auch ein komplett eigenständiges Erscheinungsbild. Sie wird je doch ebenfalls in den geraden Jahren im engen Verbund mit der Light+Building veranstaltet.
Die nächste Light+Building findet vom 14. bis 18. April 2002 in Frankfurt/M. statt.