
Dieser leicht bedienbare Hightech-Raumtemperaturregler trägt maßgeblich zum Wohnkomfort bei ohne den Energieverbrauch zu erhöhen. Die Praxis zeigt: Je einfacher die Bedienung um so besser die Regelqualität. Landis & Staefa hat deshalb die Bedienoberfläche ihres neuen Raumtemperaturreglers REV100 (Bild 1) komplett auf selbsterklärende Displaytasten-Bedienung umgestellt und einen selbstlernenden Betriebsmodus integriert. Auf Wunsch kann der Raumtemperaturregler über ein Telefonmodem fernbedient werden. Damit lässt sich beispielsweise die Heizung von unterwegs aus auf Komfortbetrieb schalten. In vielen Wohnungen muss Komfort teuer erkauft werden. Oft liegt es daran, dass der Raumtemperaturregler nicht richtig eingestellt ist oder es wird geheizt, obwohl gar nicht nötig wäre. Vielfach werden auch die Grundeinstellungen ab Werk einfach übernommen, ohne sie an die Gebäudebauweise, an die Art des Heizsystems oder die Raumgröße anzupassen. Bei der Neukonzeption des Raumtemperaturreglers REV100 wurde deshalb auf diese fehlerbehafteten Einstellmöglichkeiten verzichtet und statt dessen ein patentierter Selbstlern-Modus auf Basis eines Zwei-Punktreglers mit PID-Verhalten eingebaut. Es erkennt die gebäude- und anlagenspezifischen Daten auf Grund eines internen Lernprogramms, speichert sie ab und arbeitet dann nach dem erlernten Modus. Dadurch muss der Nutzer nur noch Komforteinstellungen wie Raumtemperatur, Absenktemperatur und die Schaltzeiten für Heizung vornehmen.
Die eigentliche Bedienung erfolgt beim REV100-Raumtemperaturregler nicht mehr wie früher über Tastenfeld und Einstellrad, sondern über einen selbsterklärenden Touch-Screen. Die Einstellungen werden dadurch zum Kinderspiel. Eine Überbrückungstaste erlaubt die manuelle Umschaltung zwischen Komforttemperatur und Spartemperatur ohne Programmänderung. Eine Besonderheit des REV100 ist ein separater Kontakt, der die Fernbedienung zwischen Komforttemperatur und Sparbetrieb ermöglicht. Diese Umschaltung kann über ein Telefonmodem erfolgen, aber auch über einen Präsenzmelder oder eine Hauszentrale.
Der Raumtemperaturregler REV100 eignet sich für Wohnungen, Einfamilienhäuser und Ferienhäuser, aber auch für Büro-, Praxis- oder Gewerberäume. Er ist eingerichtet zum Ansteuern von Heizthermen, Wand- und Bodenkesseln, Heizungsumwälzpumpen, Zonenventilen, elektrischen Direktheizungen oder Elektroblockspeicher.
Erweitertes Drosselklappensortiment
Drosselklappen dienen der Absperrung von Kreisläufen. Ihr Vorteil liegt in der kurzen Baulänge, im vergleichsweise geringen Gewicht sowie im extrem niedrigen Druckverlust, der sich günstig auf die Hydraulik und damit auch auf den Pumpenenergieverbrauch auswirkt. Auf Grund der gestiegenen Nachfrage erweitert Landfis & Staefa ihr Sortiment dichtschließender Drosselklappen um den Bereich DN 40 bis DN 400 in den Druckklassen PN 6 bis PN 16.
Drosselklappen sind vergleichsweise preiswerte Absperrorgane, um offene oder geschlossene Flüssigkeitskreisläufe entweder von Hand oder motorisch abzutrennen. Ihr Vorteil ist, dass sie in offenem Zustand praktisch keinen hydraulischen Widerstand bieten und deshalb gegenüber Ventilabsperrungen als energiesparender gelten. Typische Einsatzgebiete für Drossellappen sind Kesselfolgeschaltungen oder Kühlkreisläufe von offenen oder geschlossenen Rückkühlern in der Kältetechnik. Das neue Sortiment ist rückwärtskompatibel zu bereits eingebauten Landfis & Staefa Drosselklappen. Dies sichert einen problemlosen Austausch.

Die universell einsetzbaren Drosselklappen lassen sich sowohl mit dem drehmomentstarken motorischen Antrieben der Serie SQL36E (Bild 2) oder mit den neuen Handverstellern vom Typ ASK46 betätigen.
Das maximale Drehmoment für motorische Antriebe liegt bei 400 Nm. Das Klappenblatt und die Welle der Drosselklappe sind aus Chrom-Nickel-Stahl. Durch die Auskleidung mit EPDM ist die Klappe dichtschließend, auch in Bezug auf Luftblasen.
Das Absperrorgan ist für einen Temperaturbereich von -10 °C bis +120 °C geeignet; der maximal zulässige Differenz- und Schließdruck liegt bei 16 bar. Drosselklappen können bedingt auch als Stehorgane eingesetzt werden, wobei allerdings eine eingeschränkte Regelqualität in Kauf genommen werden muss. Der Kvs-Bereich reicht von 50 bis 14.500 m³/h.