Die Fitnesswelle rollt, und in ihrem Sog entstehen zahlreiche Sport-und Freizeitstätten, in denen sich Bewegungshungrige körperlich ertüchtigen. Dabei kommt dem Hallenboden als dem in den Augen von Sportmedizinern wichtigsten Turngerät eine besondere Bedeutung zu. Ein punkt- oder flächenelastischer Schwingboden nimmt die auftretenden Kräfte auf und schont Gelenke und Wirbelsäule der Sportler.

Eine weitere positive Eigenschaft gewinnt der Boden, wenn er zusätzlich als Heizfläche genutzt wird. Denn für eine Sport- oder Mehrzweckhalle ist das vorteilhafte Temperaturprofil einer Flächenheizung geradezu ideal. Denkt man nur an Sportarten mit intensivem Bodenkontakt, wie Bodenturnen, Gymnastik und Aerobic, oder das schnellkraftintensive, verletzungsträchtige Squash und Badminton, zeigen sich die Vorzüge einer Temperaturverteilung mit warmen bodennahen Zonen und kühleren Zonen im Kopf- bzw. Hallendeckenbereich. Kein anderes Heizsystem kann das in diesem Maß bieten.
Die Konstruktion der Schwingbodenheizung
Eine technisch einwandfreie Lösung einer Schwingbodenheizung bietet das System cuprotherm. Zum Einsatz kommen Kupfer-Heizungsrohre der Dimension 14x0,8 mm, die mit einem RAL-Gütesiegel ausgezeichnet sind. Bei einem punktelastischen - unter Belastung nur kleinflächig nachgebenden Boden werden die Heizungsrohre üblicherweise im Nasssystem verlegt und mit Estrich abgedeckt. Die Elastizität des Bodens ergibt sich aus dem Oberbelag. Anders verhält es sich bei einem flächenelastischen Hallenboden. Für diese Anwendungsfälle bieten die cuprotherm-Hersteller spezielle Lösungen an, die konstruktiv auf diese Böden abgestimmt sind. Die Kupferrohre werden direkt auf der Dämmschicht in dem Hohlraum zwischen den Doppelschwingträgern und den quer dazu verlegten Blindbodenbrettern parallel zu den Trägern verlegt. Je drei nebeneinander liegende Heizungsrohre finden auf der 50 cm breiten Fläche Platz. Sie bilden jeweils einen eigenen Heizkreis. Hieraus ergibt sich über die gesamte Fläche ein mittlerer Rohrabstand von circa 10 bis 15 cm. Übergangsstellen werden hartgelötet und bilden dauerhaft dichte Verbindungen.
Heizung komplett in den Fußbodenaufbau integriert
Der Rohranschluss kann herkömmlich über Heizkreisverteiler erfolgen. In diesem Fall ist es ratsam, die Verteiler möglichst so zu platzieren, dass die Heizkreislängen weitgehend identisch sind, so dass in den Kreisen gleiche Druckverhältnisse herrschen. Eine elegante Alternative ist der Anschluss nach Tichelmann. Verteiler- und Sammlerrohr lassen sich problemlos in den Fußbodenaufbau einbinden, und dann auch ohne weiteres beispielsweise in der Raummitte anordnen, was an jeder Stelle zu gleichen Druckverhältnissen führt. Da sich zunächst der Luftraum zwischen den Einzellagen erwärmen muss, wird die Schwingbodenheizung in der Regel mit einer geringfügig höheren Vorlauftemperatur von 50°C bis 60°C betrieben, um die übliche Raumtemperatur von 16°C bis 18°C zu erreichen
Eine Überlegung wert dürfte auch die Tatsache sein, dass eine Beheizung über den Hallenboden das Verletzungsrisiko für die Sportler mindert. Scharfkantige Heizkörper oder Verteilerschränke entfallen, ihr Platz steht als Spielfläche zur Verfügung. Ein weiterer Aspekt ist die Hygiene. Durch den hohen Anteil Strahlungswärme vermindert sich die Staubbildung und es treten weniger Staubverwirbelungen auf. Das wirkt sich positiv auf die Qualität der Atemluft aus. Zum anderen wird bei jeder Fußbodenreinigung gleichzeitig und ohne Zusatzkosten die Heizfläche mitgereinigt.
Langfristig schlagen auch die geringen Betriebskosten positiv zu Buche. Und sollte einmal die Sanierung des Hallenbodens erforderlich sein, bleibt das Heizsystem davon unberührt, da keine feste Verbindung zwischen Boden und Heizungsrohr besteht. Für die Langlebigkeit der Kupferrohre bürgen die cuprotherm-Hersteller, die auf die hohe Korrosionsbeständigkeit und laufende Fertigungsqualitätskontrolle der Kupferrohre verweisen.
Die Flächenheizung besitzt eine Vielzahl positiver Eigenschaften, die den Bedürfnissen des Hallensports sehr entgegenkommen.
Weitere Informationen finden Sie unter
www.cuprotherm.de.