
Fondis, ein französisches Unternehmen, hat plattenförmige Heizkörper entwickelt, bei denen die Radiatoren vom Typ Solaris wärmeträges Glas nutzen. Bisher wurde diese angewandte Technik zum Beheizen der Windschutzscheiben von Flugzeugen eingesetzt.
Die Solaris-Radiatoren besitzen weder einen Grill noch eine Blechabdeckung. Sie haben eine große Wärmeaustauschoberfläche und zeichnen sich durch eine außergewöhnlich hohe Strahlungs- kapazität aus.
Die Wärmestrahlung wird dadurch verursacht, dass Energie durch elektromagnetische Wellen übertragen wird. Die Strahlung, die vom Radiator ausgeht, wird beim Auftreffen auf eine Person oder einen Festkörper wie Decke, Boden oder Wand in Wärme umgewandelt. Die ausgestrahlte Wärme steigt nicht an und ruft ein wohliges Gefühl hervor. Die Wärmestrahlung verursacht keine Luftwirbel und trocknet die Luft auch nicht aus.
Der Solaris-Wärmestrahler setzt sich aus zwei Glasplatten zusammen und auch nach dem Abschalten des elektrischen Stromes verströmt der Wärmestrahler eine angenehme Wärme.
Die Oberfläche der inneren Glasplatte ist mit einer fast durchsichtigen metallischen Schicht bedampft, die Heizeigenschaften hat. Wird diese Schicht unter Spannung gesetzt, erwärmt sie sich, die Wärme diffundiert durch die Platte und wird abgestrahlt. Die als dekorative Ansichtsseite wirkende Außenplatte besteht aus hochfestem Glas, welches auch für Gebäudefassaden verwendet wird. Diese Platte hat eine hohe Haltbarkeit und ist in vielen verschiedenen Farben käuflich. Die Tönung schließt alle RAL-Farben ein und reicht von tief dunkel bis sehr hell, da der Radiator keinen Heizwiderstand enthält, der verdeckt werden müsste.
Da Solaris sehr flach ist, ist die unauffällige Integration in jede Küche, jedes Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Badezimmer möglich. Der Heizkörper enthält einen in der Rückseite eingebauten Thermostat und lässt sich sehr leicht bedienen.