Das
Röhrenbarometer wurde 1849 von Eugène Bourdon (
Bourdonfeder) patentiert. Das Wirkprinzip basiert auf der Tatsache, dass eine
gebogene Röhre auf ihrer Außenseite eine größere Fläche besitzt als auf der Innenseite. Dadurch besteht auf der Außenseite in Abhängikeit vom
Luftdruck eine stärkere Kraftwirkung. Die Röhre krümmt sich immer mehr, wenn der
Luftdruck steigt. Die Bewegung der beiden Röhrenenden dreht einen gezahnten Sektor, der seine Drehbewegung auf einen Zeiger überträgt.