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Datenschutzhinweise

Torantrieb bleibt stehen, Hörmann Sektionaltor
Verfasser:
JohannesN
Zeit: 24.10.2011 19:47:09
0
1597778
Hallo,
mein Hörmann Sektionaltor für die Doppelgarage geht seit heute nicht mehr ganz auf.
So nach einem drittel bleibt der Motor stehen, schafft es nicht mehr.
Vom der Antriebskette ausgeklinkt geht das Tor mit Muskelkraft hoch, es läuft frei. Mit Unterstützung schafft es der Motor. Die linke Seilrolle war lose auf der Welle, das Seil hing durch, ich habe diese kleine Seiltrommel(rolle) wd fest auf die Welle geschraubt, das Seil ist angespannt. Beim zumachen läuft das Tor jetzt auch an einem Stück schneller..
Stimmt die Federspannung nicht mehr?
Wer kann mir einen Tipp geben?

Vielen Dank,
Grüsse Euch, Johannes

Verfasser:
DidiDerDödel
Zeit: 24.10.2011 21:03:49
0
1597845
Torlauf neu anlernen.

Verfasser:
Gelöschter Nutzer
Zeit: 24.10.2011 21:10:17
0
1597851
Zitat von JohannesN Beitrag anzeigen
Mit Unterstützung schafft es der Motor[...]


Der Anlaufkondensator vom Motor macht schlapp...

Verfasser:
Expert35
Zeit: 24.10.2011 22:36:44
0
1597896
Wenn die Federkraft richtig eingestellt ist, lässt sich das Tor fast ohne Muskelkraft öffnen.
Wichtig ist das beide Seiltrommelrollen gleichmäßig vorgespannt sind.

Verfasser:
de Schmied
Zeit: 24.10.2011 22:40:50
0
1597898
Umdrehungen der Federspannung stehen auf dem Typenschild.

Mit etwas + oder - Tor muß händisch leicht gehen.

Alle Gelenke und Rollen schmieren!!!!!!

Verfasser:
ironasssi
Zeit: 24.10.2011 22:51:05
0
1597901
Zitat von Papalf Beitrag anzeigen
Zitat von JohannesN Beitrag anzeigen
[...]


Der Anlaufkondensator vom Motor macht schlapp...



Hörmann hat Gleichstrommotoren im Antrieb (sieht 1:1 aus wie Auto-Scheibenwischermotor), also nix Anlaufkondensator.


mfg

Verfasser:
Thomas.B
Zeit: 25.10.2011 02:35:46
0
1597938
@ JohannesN:
Du solltest mal den Typ Deines Antriebes angeben. Wenn es eine Doppelgarage ist, vermute ich mal Supramatic S. Das war lange Zeit der verstärkte Antrieb für solche Anwendungen.

Deine Vermutung mit der fehlerhaften Federspannung dürfte richtig sein.
Das Einstellen geht grob zusammengefaßt folgendermaßen:
- Tor zu und mit Leiter und Werkzeug drinnen bleiben
- sicherstellen, daß die Seile korrekt aufgewickelt sind - manchmal springt eine Schlaufe von der Seilrolle und dann stimmt nichts mehr
- im Zweifel Federn entspannen, Welle muß leicht laufen und auf beiden Seiten gleichzeitig das Seil straff ziehen - ggf. mit der Klemmhülse in der Mitte der Welle abgleichen
- die Federn haben eine gelbe Farbmarkierung, die entspannt wie ein Strich aussieht
- immer beide Federn gleich stark spannen - Richtwert bei Sektional-Doppeltor: 8 Umdrehungen
- Tor muß im ganzen Bereich leicht laufen und sollte mit ausgerücktem Antrieb in jeder Position stehen bleiben können und eine leichte Vorspannung in Richtung aufwärts haben
- ein 100%iger Ausgleich, wie bei Systemen mit Gewichten ist mit den Federn aber kaum zu erreichen

Die Führungsrollen müssen leicht laufen. Die Schienen, in denen diese Rollen laufen, dürfen nicht geschmiert werden - das macht bei Kälte u.U. Probleme. Zum schmieren Rollen einzeln ausbauen, von der Achse ziehen (0815 Wälzlagerfett reicht); das ist besser als Versuche mit Sprühfett etc., welche unvermeidlich die Schienen einsauen. Zuviel Andruck (Sektionsplatten nach außen drücken) ist auch so vermeiden, weil die es dann vielleicht Positionen gibt, in denen es schwer geht. Zuviel Spiel bedeutet hingegen Geräusche bei Wind und sicher dadurch auch unnötigen Verschleiß.

Wenn das Tor leicht läuft und es immer noch Probleme gibt, liegt es möglicherweise an der Antriebsschiene mit dem Zahnriemen. Die Spannung des Zahnriemens soll so eingestellt werden, daß die Feder auf 21...22mm zusammengedrückt ist. Ich würde es eher zu locker, als zu straff einstellen. Der Zahnriemen muß noch leicht laufen. Das kann man im Zweifel bei eingerasteter Kupplung und abgebautem Antrieb prüfen. Dessen Welle steckt im Antriebsritzel des Zahnriemens.

Die Abschaltmomente für "auf" und "zu" lassen sich einstellen. Man sollte da aber nicht übertreiben und ein schlecht eingestelltes Tor durch überreichlich Motorkraft ausgleichen.
Der Motor ist wie ironasssi richtig geschrieben hat eine modifizierter 24V-Scheibenwischermotor. Der hat durch ein Schneckengetriebe im Ernstfall genug Kraft, um einigen Schaden anzurichten oder sich selbst hinzurichten.
Hörmann hat übrigens Sorge getragen, daß kein Standardmotor paßt. Ersatzmotoren sind leider sehr teuer. Also Vorsicht. Ein gerissener Zahnriemen ist noch ärgerlicher. Vieles gibt es regulär nicht einzeln. Gut eingestellt und gepflegt machen diese Tore und Antriebe aber wenig Probleme.

Gruß
Thomas

Verfasser:
JohannesN
Zeit: 25.10.2011 15:59:36
0
1598241
..danke für die ausführliche Hilfe!

Es ist wirklich so, dass das "vom Antrieb augeklinkte" Tor bei händischem öffnen nicht mal ganz oben stehenbleibt, es fällt immer wieder runter.. jetzt versuche ich die Federn nachzustellen.

Verfasser:
Thomas.B
Zeit: 25.10.2011 18:39:34
0
1598335
@ JohannesN:
Gerne. Paß bitte mit den Federn auf, daß Du Dich nicht verletzt. Die können die eingestecken Bolzen ziemlich stark wegschleudern, wenn man abrutscht. Das ist vor allem so, wenn man sie für ein Doppeltor ziemlich stark spannen muß.
Wenn Du die originalen Bolzen zum drehen der Federhalterungen nicht mehr hast, kann man sich mit 3/8"-Verlängerungen behelfen (Nußkasten). Aber die stecken noch unsicherer und sind arbeitsschutzmäßig ganz sicher nicht das Gelbe vom Ei.
Achte bitte wie beschrieben auf die Syncronität beider Seiten sowohl bzgl. der Seillängen, als auch der Federspannung.

Gruß
Thomas

Verfasser:
JohannesN
Zeit: 25.10.2011 19:37:08
0
1598364
Hallo wieder,
die Federn haben zwei unterschiedliche Längen, die rechte von innen gesehen ist die längere.
Ich habe versucht die längere straffer zu stellen, ging nichts mehr. Die linke kürzere habe ich dann so lange immer wieder fester gestellt bis das Tor schliesslich sauber mit Antrieb lief, und auch ohne Antrieb wieder in der oberen Stellung hielt. Die gelben Strichmarkierungen der Federn sind aber im gespannten Zustand nicht gleich, die Seillängen scheinen zu passen.
Die linke und auch die rechte Feder wurden jeweils im Abstand von ein paar Jahren einzeln aufgrund eines Bruches erneuert.
Ich glaube nicht dass die Federn synchron eingestellt sind, das Tor geht gleichmässig auf und zu..., kann ich es dabei belassen?

Thank's

Verfasser:
Thomas.B
Zeit: 25.10.2011 22:48:00
0
1598497
@ JohannesN:
Wenn das Tor gut läuft und den Antrieb nicht übermäßig belastet, kannst Du es grundsätzlich so lassen.
Ideal ist es aber, wenn die Federn die Gewichtskräfte der beiden Seiten weitgehend gleich stark kompensieren und die Synchronwelle nur geringe Kräfte übertragen muß. Die Synchronwelle muß sich auch unter Last leicht drehen. Die Lagerung ist leider primitiv und damit etwas pflegebedürftig. Normalerweise gehören da Kugellager rein, aber das war wohl im Budget nicht vorgesehen. Die einfachsten Gleitlagerungen sind auf eine gute Schmierung angewiesen, was auch nicht so schlimm wäre, wenn es wenigstens für Schmiernippel gereicht hätte. Aber Du siehst ja selbst...
Ist die Schmierung der Lager der Seiltrommeln nicht einwandfrei, drehen sich die Lager unter Last zu schwer. Ohne Last (entspannte Federn, Tor oben) hat man u.U. trotzdem den Eindruck, daß es i.O. wäre.

Es ist normal, daß die Feder ungleich lang sind. Trotzdem müssen die Feder auf beiden Seiten um die gleiche Anzahl von Umdrehungen vorgespannt werden.

Daß sich die eine Feder nicht straffer einstellen läßt, glaube ich nicht. Man kann zumindest die lange Feder locker 15 Umdrehungen vorspannen, was natürlich nicht vernünftig ist. Ich nehme an, daß mal jemand die Klemmschrauben der Federhalterung zu sehr angeknallt hat. Dadurch haben sich entweder der Rohr der Synchronwelle oder die Spitzen der Schrauben so verformt, daß das jetzt quasi formschlüssig ist - läßt sich gelockert etwas hin und herruckeln, aber nicht wirklich verdrehen. Ist das so?

Noch mal die Vorgehensweise, die mit Sicherheit zum Ziel fehlt:
- Federn fast komplett entspannen (etwas Restspannung hilft, damit keine Seilschlingen von den Trommeln runterfallen)
- Klemmstück der Synchronwelle so einstellen, daß auf beiden Seiten gleichzeitig das Seil straff wird (Helfer vorteilhaft)
- dann beiden Feder um genau die gleiche Anzahl Umdrehungen spannen, was man an den gelben Strichen durch abzählen kontrollieren kann

Wenn alles wie schon beschrieben richtig geschmiert ist, läßt sich eine Einstellung finden, wo man das Tor in jeder Position locker mit einer Hand bewegen kann. Nur das Ausklappen des obersten Segments darf einen leichten Ruck erfordern. Beim Antrieb durch den Zahnriemen unterbleibt auch das.
Im täglichen Betrieb hört man mit etwas Erfahrung ziemlich genau, ob irgendwo der Wurm drin ist.

Gruß
Thomas

Verfasser:
Thomas.B
Zeit: 25.10.2011 23:03:26
0
1598506
Sorry für einige Schreibfehler und die 5min waren mal wieder schon um.
Zweimal sollte es Federn und nicht Feder heißen und es soll natürlich mit Sicherheit zum Ziel führen und nicht fehlen...

Gruß
Thomas

Verfasser:
trybun
Zeit: 07.03.2016 14:00:21
0
2348963
Wieso soll die linke und rechte Feder gleich gespannt werden??
Kann mir das einer erklären??
Vor allem wenn diese unterschiedlich lang sind!!

Verfasser:
Markus Zimmermann
Zeit: 21.04.2018 11:24:04
0
2641001
Hallo , der Antrieb meines Doppelgaragen Sektionaltores funktioniert nicht mehr richtig .
Das Tor schließt nicht immer , bleibt beim Zufahren öfter , ohne Fehlermeldung , nach 15 cm hängen . Den Antrieb hab ich mehrmals neu eingelernt , auch die Federn sind so eingestellt,dass das Tor , von Hand leichtgängig ist . Zudem " vergisst" das Tor immer wieder den erlernten Weg .
Wer kann mir da helfen .
Gruß
Markus Zimmermann

Verfasser:
Jekosch
Zeit: 24.03.2022 10:10:45
0
3298988
Guten Morgen zusammen!
Wie kann es sein, dass Hörmann Garagentorantriebe ,,Liftronic 500" für z. Bsp. einfache Schwingtore in den Handel bringen darf, wo die Einhängevorrichtung am Führungsschlitten bzw. die am Tor, für die Mitnehmerstange, schon beim Einbau zerbrechen können? Diese Teile sind aus mickrigem Plastik und können so gut wie nichts vertragen. Wer nimmt denn sowas ab? Die Unfallgefahr ist doch vorprogrammiert!
Zumindest müssten diese Teile aus stabilen Blechteilen sein!
Vor allem: Auf dem Karton muss außen beschrieben sein, aus welchem Material diese Einbauteile bestehen. Dann kann man sich entscheiden, ob man diesen Mist kauft oder nicht. So wie es jetzt ist sieht man erst beim Auspacken was man da gekauft hat.

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