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News vom 20.08.2018

Gutachterliche Stellungnahme zum Brandschutz für ReMo click von FRÄNKISCHE

Sichere Elektroinstallation bei energetischen Sanierungen – auch durch Brandriegel hindurch

FRÄNKISCHE schafft Klarheit für Installationen des ReMo click Systems unter Wärmedämmverbundsystemen (WDVS), bei denen gleichzeitig der Brandriegel durchdrungen wird. Eine gutachterliche Stellungnahme bestätigt erstmals, dass eine fassadenintegrierte Infrastruktur mit dem ReMo click Wellrohr das Brandverhalten des WDVS nicht negativ beeinträchtigt.

Bild: FRÄNKISCHE
Bild: FRÄNKISCHE

Mit dem patentierten ReMo click System von FRÄNKISCHE schaffen Installateure bei Renovierungen und Sanierungen eine neue elektrische Infrastruktur zwischen Außenwand und WDVS. Das Innere des Gebäudes bleibt dabei sauber und bewohnbar. Die Installation geht schnell und einfach von der Hand: Ein einzelner Monteur klickt das Rohr auf die aufgeklebte ReMo click-Schiene an der Fassade, ganz ohne Bohren, Fräsen oder Schlitzen im Mauerwerk. „Dass Elektroinstallateure, Planer und Stuckateure mit dem ReMo click System in Sachen Brandschutz sicher planen können, bestätigt nun eine gutachterliche Stellungnahme. Sie gilt für alle Schutzzonen (Raumbrand und Sockelbrand) und gibt Handwerkern, die das ReMo click Kunststoffrohr gemeinsam mit bauaufsichtlich zugelassenen Wärmedämmverbundsystemen verlegen, eine Grundlage im Übereinstimmungsnachweis in bauaufsichtlichen Verfahren“, erklärt Sascha Buld, Produktmanager im Geschäftsbereich Elektro Systeme bei FRÄNKISCHE. Der Brandversuch der Gesellschaft für Materialforschung und Prüfungsanstalt für das Bauwesen (MFPA) in Leipzig zeigte, dass in einem Brandszenario lediglich geringfügige Schäden im Bereich unterhalb des Brandriegels entstehen, das Feuer aber durch die Installationsrohre nicht nach oben weitergeleitet wird. Voraussetzungen für die brandschutztechnische Sicherheit sind die korrekte Montage des Systems sowie die Einhaltung aller mitgeltenden Vorschriften.

ReMo click: keine Beeinträchtigung des Brandschutzes
Zum Tragen kommen die Inhalte der gutachterlichen Stellungnahme bei ReMo click-Installationen in den Gebäudeklassen vier und fünf, bei mehrgeschossigen Gebäuden von sieben bis 22 Metern Höhe. Hier müssen laut Muster-Bauordnung (MBO) die Oberflächen von Außenwänden und Bekleidungen inklusive der Dämmstoffe und Unterkonstruktionen schwerentflammbar sein. Konkret bedeutet das: Beim Einbau von Wärmedämmverbundsystemen aus EPS sind Brandriegel vorzusehen. Die Stellungnahme bestätigt, dass ReMo click in geschossübergreifender Elektroinstallation und innerhalb der Dämmebene den Brandschutz nicht beeinträchtigt, weder in der Schutzzone Sockelbrand noch beim Raumbrand: Die Expertise sagt auch aus, dass ReMo click – zusätzlich in eine Schicht aus mineralischem Klebemörtel eingebettet – beim Durchdringen des Brandriegels als eine „nicht wesentliche“ Abweichung von der bauaufsichtlichen Zulassung des WDVS zu bewerten ist.

Korrekte Montage gibt Sicherheit
Im Raumbrand-Bereich wird das FFKu-ReMo click Rohr auf der Wand über eine Länge von mehr als 500 mm senkrecht ober- und unterhalb der Brandriegel ohne Luftspalt eingeputzt, mit mindestens 15 mm dickem mineralischen Mörtel auf einem nicht brennbaren Putzträger. Pro Bündel sind maximal vier Rohre, nebeneinander auf ReMo click-Schienen montiert, erlaubt. Die Rohrbündel müssen wiederum mit mehr als 500 mm Abstand zueinander montiert sein. Im Sockelbereich wird das Elektroinstallationsrohr zwischen der Oberkante des ersten und der Oberkante des zweiten Brandriegels komplett auf der Wand eingeputzt. Der erste Brandriegel muss bei einer maximalen Höhe von 90 cm liegen und darf nicht verletzt werden. Darunter müssen die Handwerker die Elektroinstallationsrohre komplett in das Mauerwerk einfräsen und überputzen.

Absicherung für Planer
Planern gibt die neue Stellungnahme zu ReMo click zusätzliche Sicherheit: „Mit der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung (abZ) und unserer gutachterlichen Stellungnahme sind Planer stärker abgesichert als das in der heutigen Praxis der Fall ist“, erklärt Sascha Buld. Der Hintergrund: Wärmedämmverbundsysteme, die nicht als geregelte Bauprodukte gelten, benötigen eine eigene bauaufsichtliche Zulassung durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt). Die neue gutachterliche Stellungnahme gilt in Verbindung mit zugelassenen Wärmedämmverbundsystemen als Grundlage für den notwendigen Übereinstimmungsnachweis, damit können aufwendige Einzelfallprüfungen künftig entfallen. „Im Zweifel gibt die oberste Baubehörde Planern Sicherheit mit einer Zustimmung im Einzelfall, die mit Hilfe der gutachterlichen Stellungnahme eingeholt werden kann“, ergänzt Buld.

FRÄNKISCHE denkt mit und gibt Handwerkern und Planern Sicherheit: Mit der gutachterlichen Stellungnahme zum Verhalten im Brandfall hat nun erstmals eine unabhängige Stelle bestätigt, dass eine fassadenintegrierte Infrastruktur für Elektro- oder Netzwerkinstallation mit FFKu-ReMo click die brandschutztechnischen Voraussetzungen bei Durchdringung eines Brandriegels an der Außenfassade erfüllt. Untersuchungen des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik (IBP) belegen zudem, dass die Kombination von ReMo click mit Wärmedämmverbundsystemen die thermische Gebäudehülle nicht beeinträchtigt. Auch Standsicherheit, Hinterlüftung und Schallschutz des Systems sind bereits geprüft und positiv bestätigt worden. Somit erfüllt ReMo click alle Anforderungen der Musterbauordnung in den Bereichen Brandschutz, Standsicherheit, Wärmeschutz, Hinterlüftung sowie Schallschutz. Der Elektriker hat demzufolge erstmals die Möglichkeit, die Elektroinstallation – in Kombination mit Wärmedämmverbundsystemen – geschossübergreifend auch im Bereich von Brandriegeln zu verlegen.

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