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News vom 08.07.2020

Themenserie "Smart Home - Update zur Digitalen Gebäudetechnik 2020" Teil 4

Welche Standards gibt es für ein smartes "Home"?

Die Möglichkeiten von Smart-Home-Systemen bieten vielschichtige Lösungen und Anwendungen. Dennoch liegt allen Systemen ein gemeinsames Ziel zugrunde – die elektrischen Geräte sollen im Rahmen von Standards möglichst zentral angesteuert werden. Dafür gibt es zwei Varianten, die Übertragung der Daten zu steuern: per Funk oder kabelgebunden. Die Standards für das smarte Heim sind daher weitreichend. Was wiederum bedeutet, dass es eben auch keinen wirklich einheitlichen Standard gibt – oder man eben mehrere Standards verbinden muss.

Beispiel für eine smarte Hausautomation und die dazugehörigen Verknüpfungspfade zu den einzelnen Komponenten. <br />Bild: KNX
Beispiel für eine smarte Hausautomation und die dazugehörigen Verknüpfungspfade zu den einzelnen Komponenten.
Bild: KNX

Standards aus Gebäudeautomation

Erste Smart-Home-Systeme dockten an die bereits bestehenden Standards für die Gebäudeautomation an. Diese waren bewährt und ließen sich mit etwas Geschick seitens der Gerätehersteller, Planer und Handwerker nutzen. Genannt werden solche verbindenden Systeme Bus-Systeme, was letztlich nichts anderes als eine Übertragung der Informationen für verschiedene Komponenten auf ein einheitliches Datensystem bedeutet.

Hier ein Überblick über diese Standards:

Bezogen auf die Geräte- und Komponentenhersteller, die neutral sind:

  • KNX, früher Europäischer Installations-Bus (EIB), wird heute unterstützt von Elektroindustrie und Elektrohandwerk. KNX soll das führende Bus-System für intelligentes Wohnen werden.
  • EEBUS, europäische Initiative für das Internet of Things (IoT) zur Spezifizierung von Datenaustausch unterschiedlicher Geräte. Entwicklung konzentriert sich auf Anwendungen in den Bereichen Energiemanagement, vernetzte Geräte und vernetzte Autos.
  • LCN, Bus-System aus den 90er Jahren, das auch heute noch aktuell ist.
  • LON, Standard speziell gut geeignet für Aktoren und Sensoren, also die wesentlichen Komponenten für ein Smart Home.
  • BACnet, das Urgestein unter den Automationssystemen und bereits in den 80er Jahren entwickelt. Bei Planern immer noch beliebt, weil bewährt.

Neben diesen offenen Standards gibt es auch solche, die von Herstellern entwickelt wurden, so etwa:

  • EnOcean, eine batterielose Funktechnologie für die unterschiedlichen Anbieter aus der EnOcean Alliance, einem Verbund mehrerer Herstellern wie Siemens, Schneider electric, Rehau, Schüco, Oventrop oder Kermi.
  • Digitalstrom, nutzt die Stromleitung und vernetzt so unterschiedliche Geräte.
  • Loxone, nutzt einen zentralen Server, der einzeln mit allen Geräten verbunden wird.
  • Wer nun in einem Einfamilienhaus sein Smart Home plant, kann dies einfach tun und alles mit funkbasierten Lösungen versehen.

Bus-Schnittstellen nötig

Im gewerblichen und auch im kommerziellen Mietwohnungsbereich sollten sich die Lösungen jedoch an der vorhandenen Hausautomation orientieren. Und da kommen die genannten Standards ins Spiel, die fast alle immer auf Kabelbasis entstanden, später jedoch auch mit Funklösungen aufwarteten. Deswegen wird es in größeren Immobilien immer einen Mix aus kabel- und funkbasierten Lösungen geben. Während die Kabel für die Übertragung der Daten zum Server und zurück bis zu einer Bus-Schnittstelle verantwortlich sein könnten, kann zwischen der Bus-Schnittstelle und den Aktoren beziehungsweise Sensoren gefunkt werden, was die Installation deutlich erleichtert.

Im nächsten Teil unserer Smart-Home-Serie am 10.07.2020 geht es um Gesetze und Normen, die bei der Installation eines smarten Heimes zu beachten sind und deren Einhaltung auch den Daten-Sicherheitsstandards dient.

Unsere Serie zum smarten Heim umfasst folgende Teile:

Bereits erschienen:

01.07.2020 - Smart Home – ein allgemeiner Überblick
03.07.2020 - Smart Home – aktuelle Trends und Entwicklungen
06.07.2020 - Wann ist ein Zuhause„smart“?
08.07.2020 - Standards für ein smartes „Home“

Demnächst erscheinen:

10.07.2020 - Welche Normen und Gesetze sind zu beachten?
13.07.2020 - Wie plant man das smarte Zuhause?
15.07.2020 - Smarte Nachrüstung beim Bestandsbau – wie geht das?
17.07.2020 - Welche Komponenten machen „smarten“ Sinn?
20.07.2020 - Ein Gebäude mit smarten Mitteln sichern?
22.07.2020 - „Smart gespart“ - Durch Smart Home Energie einsparen?
24.07.2020 - Was bringt die smarte Steuerung der Haustechnik?
27.07.2020 - "Under control" - digitale Steuerung von unterwegs und per Sprache
29.07.2020 - Beispiele für smarte Gebäude
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