Kraftwerk, München

Foto: Sascha Kletzsch / DGNB
Das Kraftwerk von 1962 war eigentlich zum Abriss vorgesehen. Seit 1999 war es ungenutzt. Ein neuer Eigentümer suchte eine neue Nutzungsmöglichkeit und fand sie in einer Kombination von Gastronomie, Gewerbe und Büronutzung. Dafür wurden Zwischenebenen eingezogen. Der gesamte Bau mit seinen immensen Betonmengen und seinem Stahl-Trägerwerk wurde hingegen erhalten, was an sich schon sehr nachhaltig ist. Alte Baustoffe wurden auf ihren Schadstoffgehalt geprüft, neue schadstofffreie eingesetzt.
Null-Energie-Fachklassentrakt, Aalen

Bild: Valentin Schmied / DGNB
Der Null-Energie-Fachklassentrakt ist ein freistehender Erweiterungsneubau des Schubart-Gymnasiums in Aalen. Zur Energiegewinnung dient eine Photovoltaikanlage auf den südlichen Dachflächen. Ebenfalls genutzt werden Tageslicht, Thermik und Erdwärme. Das Gebäude wurde in einer Holz-Beton-Hybridbauweise errichtet. Im Inneren kamen vorwiegend Holzverkleidungen zum Einsatz. Glas ist ein weiterer prägender Baustoff, der sich ebenso weitgehend wiederverwerten lässt.
Holzhaus der Baugemeinschaft Z8, Leipzig-Lindenau

Foto: DGNB
Der Holz-Hybridbau der Baugemeinschaft Z8 verfügt über einen spitzwinkligen Baukörper, der hervorragend auf das zur Verfügung stehende innerstädtische Grundstück passt. Die Grundrisse sind flexibel gestaltet, so dass über die Ausgangsnutzung hinaus – derzeit Gewerbe und Dienstleistung im Sockelgeschoss, Wohnungen in den Obergeschossen – weitere Optionen möglich sind.
Das war der letzte Teil der Serie zum nachhaltigen Bauen. Alle anderen Teile finden sich hier. Wir hoffen auch auf eine reichhaltige Diskussion zu diesem doch sehr spannendem und aktuellen Thema in unserem Forum.
Bisher erschienen im Rahmen der Themenserie folgende Beiträge:
1. Was ist nachhaltiges Bauen?
2. Wie plant man ein nachhaltiges Bauwerk
3. Welche Baustoffe kommen für nachhaltiges Bauen in Frage?
4. Welche Baumethoden eignen sich für nachhaltiges Bauen?
5. Welche Zertifikate gibt es für nachhaltiges Bauen und was muss man dafür erfüllen?
6. Wie können sich Planer und Handwerker für nachhaltiges Bauen qualifizieren?
7. Kostet nachhaltiges Bauen mehr als konventionelles Bauen?
8. Welche Vorteile bietet nachhaltiges Bauen für die Nutzer einer Immobilie?
9. Praxisbeispiele für nachhaltiges Bauen: Wohngebäude
10. Praxisbeispiel für nachhaltiges Bauen: Nichtwohngebäude
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Ein Beitrag der Redaktion vom HaustechnikDialog.