Die Windgeschwindigkeit wird mit Windmesser bzw. Windmessgeräten gemessen. Mit den Messgeräten (Hitzedrahtmessgeräte, Flügelradwindmesser oder tragbare, wasserdichte Geräte in Taschenformat) werden die Luftgeschwindigkeit, die Windstärke und bei einigen Geräten auch der Volumenstrom ermittelt. Die Ergebnisse der Luftgeschwindigkeitsmessung sollten in einem Speicher abgelegt, zu einem PC übertragen und ausgewertet werden können.
Ein Schalenkreuzanemometer mit Digitalanzeige muss nicht exakt in die Windrichtung gehalten werden. Dieses Messgerät kann mit Schnittstelle, Speicher, Datenkabel und Software zur Übertragung der Messwerte zu einem PC oder Laptop ausgestattet werden.
Das Schalenkreuzanemometer hat eine senkrechte Achse und drei oder vier eierförmige Halbschalen, die den Wind aufnehmen. Je schneller der Wind weht, desto schneller drehen sich die offenen Halbkugeln vom Schalenkreuzanemometer. Die Anzahl der Umdrehungen pro Minute wird elektronisch aufgezeichnet. Zählt man die Umdrehungen in der Sekunde oder Minute hat man ein Maß für die Geschwindigkeit des Windes. Meistens gibt es die Schalenkreuzanemometer in Verbindung mit einem Windrichtungsgeber, montiert auf einem Gestell, als feste Messeinheit.