Bei einer Bewerbung gibt es für den ersten Eindruck nur eine Chance und die muss genutzt werden.
Es gibt verschiedene Bewerbungsarten bzw. Bewerbungsformen. Deswegen sollte man sich informieren, welche Art der Bewerbung das Unternehmen wünscht. Oft gibt es in der Stellenausschreibung mehrere Bewerbungsarten zur Auswahl. Wenn das Unternehmen eine bestimmte Bewerbungsform wünscht, sollte man diese wählen. Falls das Unternehmen keine Angaben macht, hängt es von der Branche ab, welche Bewerbungsform passt. Im kreativen Bereich oder bei kommunikativen Stellen, kann man mit einer Video-Bewerbung punkten. In anderen Branchen geht man mit einer klassischen Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse) auf jeden Fall auf Nummer sicher.
Bewerbungsarten – Bewerbungsformen
• Bewerbungsmappe in Papierformat
Eine Bewerbungsmappe mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen wird dem Unternehmen per Post zugesandt oder bei einem Bewerbungsgespräch persönlich übergeben.
• Bewerbungs-Video
In einem kurzen Video (Länge: 1,5 – 2 Minuten) stellt man sich vor. In der Regel ist das Video eine Ergänzung zu den anderen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben und Lebenslauf). Alles wird zusammen abgegeben oder per E-Mail zugesandt.
• E-Mail-Bewerbung
In einer E-Mail stellt man sich vor und wofür man sich bewirbt. Anschreiben, Lebenslauf und digitalisierte Zeugnisse werden in einer PDF-Datei im Anhang zugesandt.
• Speed-Recruiting und Ausbildungsmesse
Bei Speed-Recruitings und teilweise auf Ausbildungsmessen stellt man sich bei verschiedenen Unternehmen kurz vor (ungefähr 5 Minuten).
• Jobbörsen-Apps
Über eine App auf einem Handy kann man nach geeigneten Stellen suchen und dich direkt auf diese bewerben – dafür sollten vorab die Unterlagen auf einem Handy abspeichern werden.
• Online-Bewerbungsportal
Die Bewerbung erfolgt direkt über ein Bewerbungsportal des Unternehmens. Online werden die Eingabemasken ausgefüllt und in der Regel können die Dokumente wie Zeugnisse oder auch Videos hochgeladen werden.
Eine Bewerbung besteht in der Regel aus den Inhalten: Anschreiben, Lebenslauf, Bewerbungsfoto sowie Zeugnissen und Bescheinigungen. In manchen Fällen kann ein Deckblatt (mit Foto) und Anlagenverzeichnis zusätzlich sinnvoll sein. Wird ein besonderes Motivationsschreiben verlangt, ist dieses ebenfalls beizufügen. Bei einigen Bewerbungen können auch ein Bewerbungsvideo und/oder Arbeitproben verlangt werden.
Nicht immer muss eine Bewerbung alle Bestandteile enthalten. Einige davon sind freiwillig beziehungsweise nur auf Aufforderung beizufügen.
Eine Bewerbung besteht in der Regel aus den Inhalten: Anschreiben, Lebenslauf, Bewerbungsfoto sowie Zeugnissen und Bescheinigungen. In manchen Fällen kann ein Deckblatt (mit Foto) und Anlagenverzeichnis zusätzlich sinnvoll sein. Wird ein besonderes Motivationsschreiben verlangt, ist dieses ebenfalls beizufügen. Bei einigen Bewerbungen können auch ein Bewerbungsvideo und/oder Arbeitproben verlangt werden.
Nicht immer muss eine Bewerbung alle Bestandteile enthalten. Einige davon sind freiwillig beziehungsweise nur auf Aufforderung beizufügen.
• Anschreiben
Das Anschreiben ist ein klassischer Brief mit deiner Adresse und der des Unternehmens, Ortsangabe und Datum. In der Betreffzeile steht der Titel der ausgeschriebenen Stelle. Dann folgt die persönliche Anrede. Der Text selbst soll das Unternehmen von dir überzeugen. Er sollte daher passgenau auf die Stelle zugeschnitten sein. Das bedeutet: Deinem potenziellen Arbeitgeber beziehungsweise Ausbildungsbetrieb sollte klar werden, warum du dich für gerade diese Stelle bewirbst und welche Kompetenzen und Erfahrungen du dafür mitbringst.
• Lebenslauf
Der Lebenslauf (auch "CV” = lat.: curriculum vitae) ist das Herzstück deiner Bewerbung. Hier ist dein bisheriger Werdegang strukturiert zusammengefasst. Darüber hinaus können im Lebenslauf persönliche Informationen wie Hobbys oder Ehrenämter kurz und knapp erwähnt werden.
• Bewerbungsfoto
Ein Bewerbungsfoto ist zwar keine Pflicht mehr, jedoch in vielen Branchen weiterhin üblich. In Deutschland wollen die meisten Personalverantwortlichen immer noch vorab sehen, mit wem sie es zu tun haben. Wenn du ein Bewerbungsfoto mitschicken möchtest, lass ein professionelles Bewerbungsfoto im Fotostudio machen. Absolute Don’ts: Ein Selfie mit dem Handy oder ein neutrales Passbild.
• Zeugnisse und Bescheinigungen
Zeugnisse belegen deine fachliche Qualifikation. Üblich ist es, die letzten beiden Schulzeugnisse mitzuschicken. Auch weitere Bescheinigungen, Zertifikate oder Qualifikationsnachweise, die für die ausgeschriebene Stelle relevant sein können, gehören dazu. Schriftstücke solltest du einscannen und Kopien verschicken. Die Originale bleiben stets bei dir.
• Deckblatt und Anlagenverzeichnis
Das Deckblatt ist kein Pflichtbestandteil einer Bewerbung, kann aber sinnvoll sein. Du präsentierst dich damit und machst deutlich, wofür du dich konkret bewirbst. Wenn du dich für ein Deckblatt entscheidest, solltest du hier dein Bewerbungsfoto platzieren, andernfalls kommt es in den Lebenslauf.
Ein Anlagenverzeichnis brauchst du nur, wenn deine Bewerbung eine größere Anzahl an Dokumenten enthält, etwa mehrere Bescheinigungen und Arbeitsproben. Diese listet du im Anlagenverzeichnis in der Reihenfolge auf, in der sie folgend beigelegt sind.
• Motivationsschreiben
Ein Motivationsschreiben – auch "Dritte Seite“ genannt – gehört für Berufseinsteigerinnen und -einsteiger eher nicht zur Bewerbung. Normalerweise ist hier Platz für weitere Fakten und Hintergründe mit beruflichem Bezug. Du kannst auf der „Dritten Seite“ zum Beispiel ein größeres Projekt beschreiben, bei dem du mitgearbeitet hast, oder einen eigenen Blog oder Instagram-Kanal vorstellen – soweit dies für deine Bewerbung vorteilhaft erscheint.
• Bewerbungsvideo
Du bist eher der kreative Kopf und erstellst lieber Bewegtbild-Content? Das trifft sich gut! Einige Unternehmen wünschen sich nämlich, dass sich die Bewerberinnen und Bewerber in einem Vorstellungsvideo präsentieren. Im Video erklärst du kurz, weshalb du dich für die Stelle interessierst und was du dafür mitbringst. Manchmal gibt das Unternehmen Fragen vor, die du beantworten solltest. Ansonsten bist du in der Gestaltung frei.
• Arbeitsproben
Arbeitsproben gehören insbesondere bei Berufsanfängern nicht immer in eine Bewerbungsmappe. Meist fordern die Unternehmen sie über die Stellenanzeige konkret an. Üblich sind Arbeitsproben vor allem im kreativen, wissenschaftlichen oder journalistischen Bereich – wie etwa bereits veröffentlichte Artikel oder Aufsätze. Sie sollen deine kreativen beziehungsweise fachlichen Kompetenzen belegen.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
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