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14.12.2015 11:27:45 |
Hallo, ich denke gerade darüber nach wie man berechnen kann, wie lange es dauert, bis sich eine massive Wand aufgewärmt hat. Folgendes Beispiel: im 3 wöchigen Winterurlaub ist das eigene Haus auf 10°C abgekühlt. Nun wird die Heizung angeschaltet und diese erreicht die gewünschte Raumtemperatur von 22 °C. Wie lange braucht dann eine innenliegende Wand, um sich auf 21°C aufzuwärmen? Oder die innenliegende Stahlbetondecke Wie kann man das berechnen? Grüße, Jojo_
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14.12.2015 12:11:18 |
Joo, da gibt es Gleichungen die jedoch nicht ganz trivial sind.
Je genauer die Aussagen der Gleichungen sein sollen um so genauer müssen die Randbedingungen bekannt sein.
um sich auf 21°C aufzuwärmen?
Kerntemperatur oder Oberflächentemperatur?
Da wäre dann z.B. die Frage nach der Art der Tapete und deren Farbe usw.
In solchen Fällen: Versuch macht kluch ;-) Da hast du eine Antwort nach spätestens 72 h.
MfG uwe
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14.12.2015 12:44:48 |
Als Größenordnung: Die Luft im Haus aufheizen ist nicht das Problem, die massiven Wände und Decken brauchen viel Energie. Es hängt davon ab, aus was Decken und Wände bestehen. Diese Materialien haben eine spezifische Wärme, abhängig von der Dichte. Wäre alles aus Beton, dann brauchst du etwa 0,5 kWh um einen m3 um 1 Grad zu erwärmen. Ziegel liegen ähnlich. Rechne also das Volumen deiner Mauern und Decken aus. Die Zahl mal 0,5 ergibt die kWh, die du ins Haus schieben musst, um es um ein Grad hochzuheizen. Für 12 Grad Temperaturanstieg dann entsprechend das 12fache. Wie lange das dann dauert, hängt von deinem Wärmeerzeuger ab bzw. davon, wie überdimensioniert der ist.
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14.12.2015 12:58:52 |
auf www.u-wert.net kannst du die Phasenverschiebung abhängig vom Wandaufbau sehen.
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14.12.2015 13:58:46 |
Da gibt es allerdings noch ein kleines Problem , dass ist der Wärmeübergang von der Luft zur Mauer. Der ist realistischerweise kaum vernünftig zu berechnen, weil er z. T. drastisch von Randbedingungen abhängt, wie z. b.. der Luftbewegung relativ zur Wand, Rauhigkeit etc. Gruss Axel
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14.12.2015 16:10:30 |
Da gibt es Tabellen für. Schwierig zu berechnen bleibt es weil ja auch Verluste nach draußen gehen. Die wieder je nach Außentemperatur schwanken Gruß Arne
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14.12.2015 16:59:18 |
Hallo, es geht dabei sicherlich nicht nur um die Energiemenge, die in das Haus reingeschoben werden müssen. Bleiben wir beim Beispiel einer innenliegenden KS-Wand, die auf 10°C abgekühlt ist und die mit einer Raumtemperatur von 22°C auf 21°C aufgewärmt werden soll. U-Wert.net gibt bei einer 24er Wand, die ja von beiden Seiten ereärmt wird, da innenliegend /effektiv nur 12 cm) eine Phasenverschiebung von 3,2 Stunden. Meine Ahnung sagt mir, dass die Wand nicht innerhalb von 3,2 Stunden durchgewärmt ist. Ferner geht es auch nicht um die Heizleistung. Ich kann einfach die Wärmekapazität berechnen, die diese Wand hat und weiß dann wie lange ein Wärmeerzeuger laufen muss, um diese Energie bereitzustellen. Wenn ich es schaffe,, entsprechend hohe Temperaturen zu erzeugen, sagen wir mal 1000 °C, dann heizt sich die Wand sicherlich schneller auf als wenn ich nur 22°C RT habe. Die Energiemenge, die ich reinpumpe, ist aber die gleiche. Darum geht es also auch nicht. Beides, Phasenverschiebung und Wärmekapazität wird sicherliche benötigt zur Abschätzung. Jeder Kennwert für sich betrachtet sagt aber gar nichts zur Aufheizzeit aus. Grüße, Jojo_
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14.12.2015 19:32:55 |
Hallo Jojo, vergiss es. Bleiben wir beim Beispiel einer innenliegenden KS-Wand, die auf 10°C abgekühlt ist und die mit einer Raumtemperatur von 22°C auf 21°C aufgewärmt werden soll. Es fängt doch schon beim Wärmeübergangskoeffizienten an. Was bitte ist eine Raumtemperatur von 21°C. Nur die Raumlufttemperatur? Ist die in 10 cm Höhe gleich der in 240cm Höhe, wenn ja warum? Welche Wärmeübertragung durch Strahlung willst du berücksichtigen? Welche Luftströmungen sollen Einfluss haben. Wie soll es in dem Bereich der Innenwand aussehen die an die Außenwand angrenzt oder steht die Wand frei im Haus. MfG uwe
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15.12.2015 16:06:17 |
Also aus eigener Erfahrung und ein paar - sicherlich nicht ganz richtigen Faustformeln - geht man bei Innenwänden in einem normalen EFH nach dem Urlaub von etwa 3 Tagen aus, wenns von 14 auf 21°C erwärmt werden soll.
In dem Bereich liegt auch irgendwo die Berechnung.
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