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20.10.2016 07:51:22 |
Hallo Forum, ich überlege gerade einen Lanzeitwärmespeicher im Garten zu vergraben. Ich habe uU die Möglichkeit billigst an ganz viel Wärmeisolationsmaterial zu kommen. Dabeidachte ich an einen Betonwasserspeicher und Solarkollektoren auf dem Dach. Natürlich alles so günstig wie möglich und so viel Unterstützung von verschiedenen Stellen wie möglich. Wer hätte da ein paar Ideen für mich?
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Verfasser: mxxxxxxxxx5 | Zeit:
20.10.2016 07:54:31 |
Eine Idee: Bau ihn ins Haus, so billig kann das Dämmmaterial gar nicht sein, dass sich das im Garten lohnt. Rechne erst mal.
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20.10.2016 08:10:42 |
Das Haus steht schon. Müßte doch eine Möglichkeit geben, eben mit Zuschüssen usw, einen Langzeitwärmespeicher aufzubauen.
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20.10.2016 08:23:48 |
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20.10.2016 08:25:20 |
Ich habe zwar gesucht, aber diesen Beitrag noch nicht gefunden. WSL falsche Suchwörter
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20.10.2016 13:52:41 |
Das gibt's doch schon!
Wird von der Sonne geladen und der Heizung entladen. Kostet gar nicht viel und kann man gut selber bauen.
Braucht man nur ein bissl Rohr und ein paar Baggerstunden...
Nennt sich Erdwärmekollektor ... ;-)
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20.10.2016 14:31:04 |
Eine Rechnung, wie viele kWh-Wärme Du da in den "Langzeit-Speicher einspeichern könntest und wie hoch die Wärmeverluste, auch bei sehr guter Dämmung und ohne Entnahme wären, führt Dich da schnell auf den Boden der Realität zurück... Bringt kaum was. Das Geld und die Mühe ist besser an anderer Stelle am Haus investiert. Z.B. um dessen Wärmeverluste zu senken. Was Du nicht verlierst, musst Du nicht Heizen. Grüsse winni
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20.10.2016 16:38:50 |
Moin, Zitat von dyarne  Das gibt's doch schon!
Wird von der Sonne geladen und der Heizung entladen. Kostet gar nicht viel und kann man gut selber bauen.
Braucht man nur ein bissl Rohr und ein paar Baggerstunden...
Nennt sich Erdwärmekollektor ... ;-) und ...Ich habe uU die Möglichkeit billigst an ganz viel Wärmeisolationsmaterial zu kommen. ....diese ist dann auch eher Kontaproduktiv für dyarnes Vorschlag. Grüßle :-)
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21.10.2016 06:42:09 |
Ok. dann erst mal Haus dick einpacken. Heißt aber nicht, daß ich, das nicht weiterverfolge. Wäre schön, wenn ich von euch über Programme, die die Langzeitwärmespeicherung unterstützen, informiert würe werde. Ich habe mal bei der KFW angerufen, iwi konnten die mir auch nicht so richtig Auskunft geben. Vll habt ihr einen Vorschlag.
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21.10.2016 09:04:46 |
Vielleicht mal das durchlesen
https://www.gemeinhardt.ag/solar/sonnenhaus-plus.html
Dort wird ein grosser Speicher ausserhalb des Gebäudes im Garten verbuddelt.
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21.10.2016 20:14:49 |
Hallo forum, ich hätte da eine kleine Rechenaufgabe :-). Bevor ich anfange, müsste ich mir einen rechnerischen Überblick verschaffen. Ich gehe von einem 30000l Tank aus. Mal die Isolierung außer Acht gelassen. Um den Tank von, sagen wir mal 20° auf 95 ° aufzuheizen, benötige ich folgende Energie: Q=m*c*t = 30000l * 4190 J/(Kg*K) * 75 K Ich benötige also 9427500000J Energie um das Wasser von 20° auf 95° aufzuheizen. In Wh wären das: 9427500000J / 3600 = 2618750 Wh was auch 2618,75 kWh sind Wenn ich von einer jährlichen Sonneneinstrahlenergie von 1000 kWh pro Jahr ausgehe und von folgenden Verlusten: Einstrahlungsverluste 20 % Wärmeverluste im Solarkreis 5% Wärmeverluste im Warmwasserspeicher 10% Wärmeverluste im Warmwasserverteilsystem 5% Ergibt einen Ertrag von 60% sprich von 600 kWh pro Jahr und Qm Also benötige ich rein rechnerisch ca. 4 qm^2 um die 30000l innerhalb eines Jahres von 20° auf 95° aufzuheizen. Jetzt mal von den Wärmeverlusten usw. abgesehen. Habe ich da richtig gerechnet?
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22.10.2016 00:53:29 |
Sieht auf den ersten Blick realistisch aus.
Aber das ist die Einstrahlung eines Jahres und da gibt es einige Einstrahlung, die man nicht speichert, weil man sie sofort verwerten könnte. Die Wärmeverluste kann man leider nicht vernachlässigen, weil die sind sehr erheblich.
Dann bleibt die Frage, lohnen die verbeleibenden kWh im Speicher den Einsatz? Nein.
Wie gross ist denn Dein Heiz- und Warmwasseraufheizbedarf?
Grüsse
winni
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22.10.2016 01:12:16 |
Hast du auch an den Wirkungsgrad gedacht? Wenn das Wasser im Speicher schon 80°C hat dann bringt alles unter 80°C von der ST nur noch 0. Auch höher bringt kaum noch was. Die ST kann man mit niedrigeren Temps viel besser nutzen mit deutlich besserem WG da der WT dann auch die Wärme rausziehen kann. Hast auch eine Kostenrechnung für den Speicher + ST?
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22.10.2016 09:39:28 |
Ich benötige im Jahr 6000 kWh an elektrischer Energie für Warmwasser und Heizung für meine Wärmepumpe. Ich denke sind ungefähr dann insgesamt 18000 kWh an Wärmeenergie. Wenn ich pro qm mit einem Jahresertrag von 600 kWh rechne, würde ich 30 qm Solarfläche benötigen. Also nur die Verluste, die ich weiter oben angeschrieben habe gesehen. Jetzt ist die Frage, wie mache ich die ganz Sache jetzt so, daß es rund läuft. Im Sommer muß die meiste Wärme in den Wärmespeicher und ein kleiner Teil in den 1000l Tank, der jetzt schon existiert. Wenn dann noch Überschüsse vorhanden sind, können die in die Soleleitung meiner WP gepumpt werden,
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22.10.2016 11:39:16 |
Okay, gehen wir von den 18000 kWh Bedarf aus und vergessen alle nicht nutzbaren Wärmeverluste. Lohnt der Aufwand dann für mal angenommene 3000 kWh eingelagerte Wärme? M.M. nach nicht. Die würde Deine Wärmepumpe bei nur COP 3 aus 1000 kWh Strom machen. 30 m2 PV-Kollektoren hätten aber einen Ertrag von über 3000 kWh Strom, der wesentlich breiter nutzbar ist, wenn auch oft nicht zeitgleich mit Deinem Verbrauch, aber bisher immer von irgendjemand nutzbar. Grüsse winni
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