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News vom 30.06.2017

Licht und Schatten in der Gebäudeinstallation

Wie eine Verschattung funktioniert

Jeder, der schon mal am Mittelmeer war, weiß, dass die Fenster dort meist deutlich kleiner sind als hier. Das hat einen einfachen Grund: Die Sonne, die uns Mitteleuropäer nicht selten mit Liebesentzug straft, soll dort außen vor bleiben. Denn je Quadratmeter Glas brettern 1000 Watt Wärme in einen Raum. An einem Sonnentag können das an einer Südseite also selbst bei zwei kleineren Fenstern gut 16 kWh sein – auch hierzulande, wie die Hitzewelle Mitte Juni um den Sommerbeginn herum zeigte. Das reicht, um eine kleine Sauna zu betreiben.

Balkone sorgen auf ganz natürliche Art für genügend Verschattung an den darunter liegenden Fenstern.
Balkone sorgen auf ganz natürliche Art für genügend Verschattung an den darunter liegenden Fenstern.
Außenliegende Rollläden, wie hier in Griechenland, sind auch hierzulande Standard. <br />Bilder: fy
Außenliegende Rollläden, wie hier in Griechenland, sind auch hierzulande Standard.
Bilder: fy

Kleine Fenster beseitigen dieses Übel von vornherein. Und zudem sind sie immer mit Fensterläden ausgestattet. Die waren früher auch hierzulande in Mode, wurden aber mehr und mehr durch modernere Verschattungssystem ersetzt, die letztlich aber den gleichen Zweck erfüllen.

Verschattung, und das ist mehr als banal, sorgt also für Schatten, indem sie die Sonnenstrahlen aus dem Raum heraushält oder soweit abschwächt, so dass die Erwärmung erträglich ist.

Blendung behindert

Und:  ein weiteres Problem wird mit der Verschattung quasi im Vorbeigehen erleidgt: Die Blendwirkung der Sonne. Denn die ist riesig. Kein Mensch kann ohne Schutz direkt in die Sonne schauen, ohne dauerhaft Schaden zu nehmen. Diese enorme Strahlenwirkung wird durch Glas- oder andere glatte Flächen abgelenkt und behindert die normale menschliche Wahrnehmung, in dem sie die Sehkraft einschränkt. Das ist nicht nur an Arbeitsplätzen lästig.

Von den Fensterläden haben wir für die modernen Verschattungssysteme eine grundlegende Eigenschaft übernommen – die Flexibilität. Denn an trüben Tagen kann man auf sie ruhig verzichten. Gerade dann ist die Sonne, oder was die Wolken von ihr übriglassen, willkommen. Schon im ersten Teil der Serie haben wir schon beschrieben, wie wichtig daas Tageslicht sowohl für eineffizientes als auch harmonisches Beleuchtungskonzept ist.

Angelehnt an die Flexibilität der Fensterläden sind Verschattungen, die außerhalb der Fassade angebracht sind und mechanisch verstellt werden – je nach Sonneneisntrahlung. Das kann man selbst machen oder es wird automatisch anhand der Sonneneinstrahlung erfolgen.

Flexibilität wichtig

Rollläden sind genau so flexibel. Jedoch sind sie entweder außen direkt an der Fassade angebracht oder aber innen direkt an den Fenstern. Eine etwas weniger flexible Variante sind Folien. Die sind direkt an den Scheiben aufgeklebt. Allerdings wäre es mühselig, sie an trüben Tagen abzupielen. Sie verfügen zwar über eine gewisse Flexibilität und lassen selbst bei voller Wolkendecke auch etwas Licht durch. Jedoch nicht in dem Maße wie die mechanischen Systeme. In diese Kategorie fallen auch Spezialverglasungen, in denen ein gewisser Schutz vor der Sonne schon integriert ist. Doch dazu im nächsten Teil dieser Serie mehr.

Fenster kann man aber auch ganz einfach mit einer weiteren althergebrachten Methode schützen – mit Textilvorhängen. Und, um wieder zu den südlichen Gefilden zurückzukehren: Dort werden ausufernde Balkone über Fenster gebaut, die allein schon von ihren Ausdehnungen her für Schatten sorgen.

Welche Verschattungssyteme es am Markt gibt und für welche Zwecke sie gedacht sind, erläutern wir in unserer nächsten Folge am 03.07.2017.

Bisher erschienen:
1. Was eine gute Beleuchtung ausmacht
2. Moderne Lichtsysteme  - sparsam und effizient
3. Qualitätsmerkmale – auf was man beim Leuchtenkauf achten muss
4. Wie muss eine Beleuchtung installiert sein
5. Die Planung einer Beleuchtungsanlage
6. Wie eine Verschattung funktioniert

Erscheinen demnächst:
7. Welche Verschattungssysteme gibt es
8. Worauf man bei einer Verschattung achten sollte
9. Arbeitsplatz und Verschattung
10. Die Planung einer Verschattungsanlage

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