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News vom 18.05.2018

Smarte Haustechnik

Lebensunterstützende Systeme oder Active Assisted Living (AAL)

Ein Beispiel, das in der Wohnungswirtschaft schon seit geraumer Zeit für ein smartes Heim genutzt wird, sind AAL-Systeme. Angewandt werden sie fast immer für Wohnungen, in denen Senioren und Behinderte ein weitgehend selbstbestimmtes Leben gestalten wollen. Die kleinen technischen Unterstützungen, die sich hinter AAL verbergen, sollen ihnen dabei helfen. Sie schlagen Alarm, wenn etwas mit den Bewohnern nicht stimmt.

AAL-Systeme, wie hier in einer Seniorenwohnung, regeln Komponenten wie Heizung, alle Steckdosen, Jalousien und Beleuchtung elektronisch. Sensoren überwachen Anwesenheit und Sturzsituationen. Eine freundliche Stimme erinnert zudem an die Einnahme der Medikamente.<br />Bild: Dirk Dießel, dsl-factory
AAL-Systeme, wie hier in einer Seniorenwohnung, regeln Komponenten wie Heizung, alle Steckdosen, Jalousien und Beleuchtung elektronisch. Sensoren überwachen Anwesenheit und Sturzsituationen. Eine freundliche Stimme erinnert zudem an die Einnahme der Medikamente.
Bild: Dirk Dießel, dsl-factory

Sicherheit und Komfort

Die wohl wichtigsten Systeme sind jene, die die Bewohner schützen sollen. Dazu gehört etwa das automatische Ausschalten eines Herdes, wenn niemand in der Wohnung anwesend ist. Das gleiche gilt natürlich für alle Arten von elektrischen Geräten, deren Dauerbetrieb entweder zu viel Energie frisst oder die Sicherheit gefährdet. Zu diesem Komplex gehören auch Rauchwarnsysteme (dazu mehr hier), sowie, und das aus traurigem und statistisch belegbarem Anlass, der Einbruchschutz. Senioren haben nicht nur ein hohes Sicherheitsbedürfnis, sie werden tatsächlich überproportional häufig Oper von Straftaten wie Einbrüchen und Betrugsversuchen. Der Enkeltrick mag dafür trauriger Beleg sein.

Ein weiterer Komplex kann mit Komfort umschrieben werden. Dazu gehört all das, was das Leben in der Wohnung erleichtert – angefangen vom automatischen Bettaufstellen fürs leichtere Aufstehen und Hochziehen der Rollläden am Morgen über das automatische Anschalten des Fernsehers, wenn die Lieblingssendung beginnt, bis hin zu zeitlichen Informationssystemen. So sind etwa Benachrichtigungen möglich, wenn Medikamente einzunehmen sind oder das Essen auf Rädern anrollt.

All das wird über Sensoren bewerkstelligt, die über eine Smart-Home-Zentrale auf die Aktoren einwirken, wie schon mehrfach in dieser Serie beschrieben. Einen einheitlichen Standard gibt es dafür nicht. Er ist wohl auch nicht mehr zu erwarten. Hersteller der Komponenten entwickeln lieber eigene Standards und sorgen für Kompatibilität der Geräte mit netzbasierten Standards wie KNX oder BUS-Systemen sowie Bluetooth- und WLAN-Schnittstellen. Das sollte für eine Installation reichen.

System lernt mit

Der Clou der Besten dieser Systeme: Sind sie einmal installiert, denken sie mit und sie lernen dazu. Sie registrieren, wann die Bewohner im Haus sind und in welchem Rhythmus sie sich bewegen. Das wiederum ist wichtig für die eigentliche Urfunktion von AAL-Systemen: Das Wohlergehen der Bewohner im Blick zu haben. Wenn etwa ein Bewohner sich nicht mehr bewegt, weil er in Ohnmacht gefallen ist, kann das System dies mit anderen, früheren Informationen verknüpfen. Es erkennt, dass niemand die Wohnung verlassen hat, sich aber auch niemand bewegt. Das System setzt dann einen Notruf an den verantwortlichen Pflegedienst oder gleich die 112 ab. So ist schnell Hilfe gewährleistet.

Doch so weit muss es gar nicht kommen. Den Bewohnern kann auch ein ständiger Notfallknopf mitgegeben werden. Den drücken sie einfach, wenn sie meinen, dass etwas „im Anmarsch“ ist.

Eine gute Übersicht über aktuelle AAL-Projekte findet sich hier.

Waschmaschine, Kühlschrank, Geschirrspüler – all das lässt sich ebenfalls smart einbinden. Wie, das zeigen wir im nächsten Teil der Serie.

Bisher erschienen:
1 Smarte Haustechnik – eine Übersicht
2 Sicherheit
3 Smart Meter Rollout
4 Eigenversorgung mit Strom
5 Smart Metering bei Wärme und Wasser
6 Digitalisierte Heizung
7 Verschattungslösungen
8 Beleuchtung
9 Brandschutzsysteme
10 AAL

Erscheinen demnächst:
11 Smarte Hausgeräte
12 Einbindung externer Komponenten
13 Praxisbeispiele

Aktuelle Forenbeiträge
Mastermind1 schrieb: Kann man festhalten, CWL 300 ist mit Drucksensor/en und schläuchen ausgestattet. Die sollte man reinigen. CWL400 / Renovent Brink HR Large / Vitovent 300 (wir auf den Bilder oben) ist ohne diese...
mdonau schrieb: ja, der Wechselrichter kann an einer Unterverteilung angeschlossen werden, euch fehlt dann aber noch ein Datenkabel für einen Zähler am Netzverknüpfungspunkt, ggf speicher u.Ä. bei nur 30m² lohnt sich...
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