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News vom 18.11.2019

Fachgerechte Verlegung und Installation einer elektrischen Fußbodenheizung:

10 Profi-Tipps

Auch bei der Verlegung und Installation bietet ein AEG THERMO BODEN gegenüber einer wassergeführten Heizung Vorteile. Die Ausführung erfolgt zügig und einfach, erfordert aber Know-how. Nachfolgende 10 Profi-Tipps dienen der korrekten Verlegung:

alle TB-Systeme
alle TB-Systeme
TB Set
TB Set
Startscreen TB-Planer
Startscreen TB-Planer
Auslegen Heizmatte
Auslegen Heizmatte
Fühlerpositionierung
Fühlerpositionierung
vollflächiges Abziehen
vollflächiges Abziehen
elektrischer Anschluss
elektrischer Anschluss
Fußbodentemperaturregler
Fußbodentemperaturregler
Durchmessen der elektrischen Leitung
Durchmessen der elektrischen Leitung
Bilder: AEG Haustechnik
Bilder: AEG Haustechnik

Tipp 1 – Die Wahl der richtigen Heizmatte

Grundsätzlich muss ein Fußbodenbelag für den Einsatz von Fußbodenheizungen geeignet sein, um z.B. Holzschwund oder Verfärbungen zu vermeiden. Das gilt speziell für weiche Bodenbeläge aus PVC, Teppich, Linoleum, Kork, Laminat und Parkett. Nicht geeignet sind Parkett mit einer Stärke von 14 mm und mehr sowie Landhausdielen wegen der schlechteren Wärmeleitfähigkeit von Holz. Hingegen können Fliesen und Platten jeglicher Art zum Einsatz kommen. Erst wenn die Wahl des Oberbelags feststeht, kann das hierfür geeignete Fußbodentemperiersystem gewählt werden: Für alle keramischen Beläge ist der THERMO BODEN Basis mit 160 W/m² Heizleistung ideal, für Weichböden kommt der THERMO BODEN Comfort mit 130 W/m² Heizleistung zum Einsatz. Perfekt geeignet für dickere Fliesen und Natursteinböden ist der THERMO BODEN Comfort TURBO – seine Heizleistung von 200 W/m² sorgt für schnelle Wärme in kürzester Zeit. Und für bodengleiche Duschen gibt es die Spezialheizmatten THERMO BODEN Comfort Wellness mit Schutzart IPX8 für den Nassbereich und 200 W/m² Heizleistung.

Tipp 2 – Kalter Untergrund? Dämmung nicht vergessen!

Besonders in Altbauten kann im Einzelfall eine zusätzliche Dämmung unterhalb der Heizmatten erforderlich sein, beispielsweise in Kellergeschossen und nicht unterkellerten Erdgeschossen. Die Dämmung garantiert, dass mit der Fußbodentemperierung die gewünschte Wärmeverteilung erreicht werden kann und keine Energie verloren geht.

Tipp 3 – Ein Verlegeplan ist wichtig – und bietet Sicherheit

Ohne Verlegeplan sollte kein Fachmann ans Werk gehen. Denn bei der exakten Flächenermittlung sind Sicherheitsabstände, Stellflächen z.B. für Schränke und Badkeramiken, Verwinkelungen und Türöffnungen zu berücksichtigen. Mit dem kostenlosen „THERMO BODEN Planer“ auf der AEG-Website lässt sich der optimale Verlegeplan in wenigen Schritten erstellen – und automatisch auch die Stückliste aller benötigten Komponenten. Die Software eignet sich für alle Raumformen und Grundrissplanungen mit Raumgrößen bis ca. 45 m². Hier geht’s zum Direktlink: www.aeg-haustechnik.de/thermo-boden-planer

Tipp 4 – Der ideale Startpunkt der Verlegung

Bei der Verlegung ist darauf zu achten, dass die Heizleiter des AEG THERMO BODEN nicht gekürzt oder beschädigt werden. Deshalb muss jedes Heizmattensystem exakt auf die Raumgröße abgestimmt sein. Die im Verlegeplan vorgegebene Verlegerichtung mit idealem Startpunkt ist einzuhalten. Dabei wird das Trägergewebe an der

Wendestelle vorsichtig eingeschnitten, die Heizmatte um 180° umgeklappt und die nächste Bahn verlegt. Der Heizleiter darf bei der 180 °-Wende nicht durchtrennt werden.

Tipp 5 – Beschädigungen vermeiden

1. Ein sorgfältiges Abkehren des Estrichs vor dem Verlegebeginn schützt den Heizleiter vor Defekten durch scharfkantige Partikel. 2. Heizleiter dürfen niemals über Dehnfugen im Estrich verlegt werden. Bei größeren Raumflächen mit Dehnungsfugen werden stets mehrere kleinere Heizmatten gewählt und „in Feldern“ verlegt.
3. Ist die elektrische Fußbodentemperierung unter einem elastischen oder textilen Bodenbelag geplant, so ist unbedingt eine mechanische Schutzschicht mit 5 bis 10 mm Stärke zwischen Heizmattensystem und Oberboden einzubauen.

Tipp 6 – Die richtige Fühler-Position

Der Temperaturfühler muss in einem Leerrohr mittig zwischen zwei Heizleitern auf gleicher Höhe wie die Heizmatte positioniert und am Ende mit einer Fühlerhülse versehen werden. Um die exakte Heiz- und Aufwärmphase sowie Temperaturgenauigkeit zu gewährleisten, darf der Temperaturfühler nicht zu tief oder zu hoch, zu nah oder zu weit weg vom Heizleiter liegen. Deshalb wird an einer markierten Stelle ein Schlitz für das Fühlerrohr in den vorhandenen Estrich eingearbeitet und anschließend das Fühlerrohr mit der aufgesteckten Fühlerhülse eingelegt. Nur die richtige Positionierung des Temperaturfühlers gewährleistet den gewünschten Wärmekomfort.

Tipp 7 – Unbedingt verhindern: Lufteinschlüsse in Ausgleichsmassen

Um die beste Wärmeleitung des AEG THERMO BODEN zu erreichen, muss der Oberbelag möglichst ohne Lufteinschlüsse verklebt werden. Hierzu wird der Fliesenkleber bzw. die Ausgleichsmasse vollflächig aufgetragen. Dabei muss die Heizmatte sorgfältig in den Fliesenkleber eingebettet und auf Höhe der Heizleiter vorsichtig abgezogen werden, damit es zu keinen Verletzungen durch Kelle oder Zahnspachtel kommt. Lufteinschlüsse bergen die Gefahr von Defekten, denn der Heizleiter kann an dieser Stelle überhitzen und durchbrennen.                                      

Tipp 8 – Der elektrische Anschluss

Entsprechend des Verlegeplans sollte der Kaltleiteranschluss nahe zur Anschlussdose im Türbereich ca. 1,5 Meter über dem Fußboden liegen. Von der Anschlussdose aus wird dann ein Leerrohr bis auf die Oberkante des Rohbodens gelegt, durch das die Kaltleitung und der Anschluss des Bodentemperaturfühlers geführt werden können. Eine Absicherung über einen 30mA-Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) ist zwingend erforderlich. Zuletzt wird der Fußbodentemperaturregler installiert. Bei der Inbetriebnahme des AEG THERMO BODEN unter Holzböden und flexiblen Bodenbelägen muss eine Temperaturbegrenzung bis maximal 27 °C am Regler eingestellt werden.    

Tipp 9 – Messen, messen, messen

Kontrolle ist wichtig, ihr Nachweis Pflicht fürs Handwerk. Während der gesamten Installation müssen der Gesamtwiderstand und der Isolationswiederstand der Heizmatte gemessen werden, um Beschädigungen auszuschließen. Diese Kontrollmessungen werden schriftlich dokumentiert und dienen als Nachweis zur Garantie. Bei vollständig ausgefüllter Garantiekarte gewährt AEG Haustechnik 10 Jahre Garantie.

Tipp 10 – Achtung: Türstopper, Möbelsicherung & Co.

Schnell wird unbedacht ein Türstopper in den Bodenbelag geschraubt oder das Möbel durch Verschraubungen im Boden gesichert – das darf bei einer elektrischen Fußbodentemperierung auf keinen Fall passieren! Um einen treffsicheren Defekt zu vermeiden, kommen nur selbstklebende oder schwere, lose liegende Türstopper zum Einsatz.

Weiteren Informationen gibt es direkt bei der AEG Haustechnik per E-Mail an info@eht-haustechnik.de sowie im Internet unter:

www.aeg-haustechnik.de/fussbodentemperierung

bzw.

www.aeg-haustechnik.de/fussbodenheizung-verlegen

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tricktracker schrieb: Die Definition Glanzruss hätt ich mal gern auf einem Foto gesehen. Schimmerts denn nur ein wenig wenns Licht drauf kommt oder kommt das richtig strahlend zurück? Klar kommt das ganze über die Rücklaufanhebung...
HP02 schrieb: Wäremepumpe: Vor-Rücklauf liegt so zwischen 33 und 40 Grad, wobei die Spreizung typ. 2 Grad ist. Heist bei 33° Rücklauf zur WP hin ehizt die ca. 1-2° auf, so dass 35° in den WP Vorlauf. Das ganze steiger...
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