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News vom 09.03.2022

Hausbau: Die wichtigsten Hinweise zur Planung

Noch immer gilt der Bau eines Eigenheims vielen als der Königsweg zur Altersabsicherung und Vermögensbildung. Wer sich mit dem Gedanken trägt, ein Eigenheim zu bauen, muss dabei zahlreiche Faktoren in die Planung mit einbeziehen. Hier folgen die wichtigsten Dinge, die bereits im Vorfeld beachtet werden sollten.

Die Finanzierung bestimmt den Fahrplan

Bild: pixabax.com / anncapictures

Als Erstes sollte Klarheit über die eigenen finanziellen Möglichkeiten hergestellt werden. Wie viel Eigenkapital ist vorhanden, und welche Finanzierungsmöglichkeiten kommen in Betracht? Besteht ein Bausparvertrag, oder soll doch eher ein Annuitäten- oder Endfälliges Darlehen aufgenommen werden? Auch sollte das Bauvorhaben auf Förderungsmöglichkeiten, etwa durch die KfW oder landeseigene Förderbanken, abgeklopft werden. Steht der Finanzierungsrahmen fest, sollten noch Puffer für Kaufnebenkosten wie Notariatsaufwendungen, Grunderwerbssteuer, Erschließungskosten sowie Reserven für unvorhergesehene Verzögerungen eingeplant werden. Des Weiteren sind in vielen Kostenaufstellungen Baunebenkosten etwa für die Baustellenabsicherung, den Anschluss für Baustrom oder den Schuttcontainer nicht enthalten.

Die Auswahl des Grundstücks

Bild: pixabay.com / Darkmoon_Art

Bei der Suche nach einem geeigneten Grundstück sollten die individuellen Bedürfnisse im Vordergrund stehen: Soll ein großer Garten her, oder geht es allein um genügend Fläche für das Gebäude? Sind in der Umgebung Schulen und Einkaufsmöglichkeiten vorhanden? Ebenso wichtig können die Anbindung an die Verkehrsinfrastruktur und das Nahverkehrsangebot sein. Auch sollte die Nachbarschaft an verschiedenen Wochentagen und Tageszeiten erkundet und Einblick in den Bebauungsplan der Gemeinde genommen werden, um hier keine Überraschungen zu erleben. Im Bebauungsplan ist genau festgelegt, in welcher Höhe, Art und Umfang an dieser Stelle gebaut werden darf. Wer die genauen Anforderungen der Baubehörde vor Ort kennt, ist später auf der sicheren Seite. Auch die genauen Erschließungsmöglichkeiten im Rahmen der Anschlüsse für Strom, Gas, Wasser und Internet sollten bereits jetzt genau geklärt werden. Oftmals ist auch die Einholung eines Baugrundgutachtens sinnvoll, gerade wenn ein Keller errichtet werden soll. Das Gutachten gibt genauen Aufschluss über die Höhe des örtlichen Grundwassers und die Tragfähigkeit des Bodenmaterials.

Haustyp planen und Räume sinnvoll einteilen

Bild: pixabay.com / Darkmoon_Art

Ist das passende Grundstück gefunden, muss die Entscheidung getroffen werden, ob man ein Haus in Massiv- oder Fertigbauweise errichten möchte. Während für ein Massivhaus viele Vorteile wie hohe Wertbeständigkeit und individuelle Planbarkeit sprechen, kann ein Fertighaus mit geringeren Baukosten und schnellerer Fertigstellung punkten. Eine Besichtigung von verschiedenen Musterhäusern kann hier hilfreich sein. Heute gibt es eine Vielzahl von Angeboten vom schlüsselfertigen Fertighaus bis hin zum ökologischen Passivhaus. Wer sich eingehend Gedanken über die spätere Nutzung und die eigenen Ansprüche gemacht hat, dem dürfte die Entscheidung dabei deutlich leichter fallen. Heute enorm wichtig ist zudem die Frage der gewünschten Energieträger für Heizung und Warmwasser, und auch die Zukunftsfähigkeit der Haustechnik will berücksichtigt sein. Die Wahl der konkreten Dachform wird zum Beispiel von der Frage beeinflusst, ob eine Fotovoltaikanlage montiert werden soll. Auch die Frage, welcher konkrete Wohnraumbedarf auch für die Zukunft besteht, sollte nun geklärt werden. Besteht der Wunsch nach mehreren großzügigen Räumen, oder ist eher die Schaffung von vielen kleineren Zimmern für eine große Familie das Ziel? Soll unter dem Dach zusätzlicher Wohnraum entstehen, oder genügt ein Flachdach? Befindet sich in der Nähe des Grundstücks eine Lärmquelle, muss zudem über Maßnahmen zur Schalldämmung nachgedacht werden. Nicht zuletzt sollte bereits beim Bau die Eignung für spätere Umbaumaßnahmen für altersgerechtes Wohnen in den Blick genommen werden. Wer etwa gleich zu Beginn mit ebenerdiger Dusche, barrierefreien Türschwellen und großzügigen Gängen und Fluren plant, spart später einiges an Umbaukosten ein.

Bauvertrag abschließen

Bild: pixabay.com / Aymanejed

Soll der Bau nicht in Eigenregie erfolgen, muss jetzt ein geeigneter Bauträger gefunden werden. Holen Sie verschiedene Angebote ein und achten Sie auf Details in den Verträgen. Bewährt hat sich hier das Nachfragen nach früheren erfolgreichen Bauleistungen oder die Besichtigung von Musterhäusern. Zudem sollten alle Leistungsbeschreibungen gründlich geprüft werden. Welche Materialien sollen konkret für Türen, Böden und Fenster verwendet werden? Sind die Armaturen hinsichtlich Hersteller, Modell und Farbgebung hinreichend beschrieben? Da zudem bei der Bauausführung auch bei perfekter Planung immer mit Schwierigkeiten gerechnet werden muss, sollte man seinen Bauvertrag prüfen lassen, um nicht von geschickt konstruierten Vertragsgestaltungen überrumpelt zu werden. Dahinter muss keineswegs böse Absicht stecken: So sind gerade Lücken im Falle von Insolvenz oder verwirkter Vertragsstrafe für beide Seiten oft nicht auf den ersten Blick erkennbar. Mit einer Vertragsprüfung ist man hier auch im Falle von Qualitätsmängeln oder Fristüberschreitung rechtlich auf der sicheren Seite.

Bauantrag stellen und Versicherungen abschließen

Bild: pixabay.com / stevepb

Stehen Bauvertrag und Zahlungsplan, sollte der Bauträger den Bauantrag an die örtliche Behörde stellen. Spätestens jetzt sollte auch an die nötigen Versicherungen gedacht werden, und etwa eine Rohbauversicherung nebst Bauherrenhaftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Auch eine Bauleistungsversicherung kann sinnvoll sein, wenn etwa Schäden aufgrund höherer Gewalt auftreten, die der Bauträger nicht zu verantworten hat. Holen Sie auch hier verschiedene Angebote ein und überlegen Sie, ob Sie eventuell weitere Risiken versichern möchten. Zudem sollte geprüft werden, ob weitere Anträge und Genehmigungen erforderlich sind, wie etwa ein Wegerecht für schwere Baufahrzeuge oder eine Genehmigung für öffentliche Abstellflächen am Bauplatz.

Baufortschritt begleiten und Pufferzeiten einplanen

Bild: pixabay.com / borevina

Zudem kann es sinnvoll sein, sich der Dienste eines Bausachverständigen zu bedienen, um die verschiedenen Baufortschritte von einem Experten prüfen zu lassen. Durch diese Baubegleitung wird gewährleistet, dass die Arbeiten sachgerecht durchgeführt und eventuelle Mängel schnell erkannt und beseitigt werden. Zwar muss der Bauherr die Kosten für den Gutachter allein tragen. Treten jedoch Mängel oder Bauschäden auf, die von ihm erkannt und dem Bauträger zur Beseitigung angezeigt werden, haben sich diese Ausgaben schnell mehr als rentiert. Des Weiteren sollte schon in der Phase der Vertragsgestaltung darauf geachtet werden, dass die Frage der Gewährleistung bei Mängeln wie auch das Zurückbehaltungsrecht bei der Entlohnung rechtlich sicher geklärt sind, um hier keine bösen Überraschungen zu erleben. Wer hier den Bauvertrag vorher hat prüfen lassen, kann etwaigen Schwierigkeiten ohne Nervenzusammenbrüche entgegensehen. Dennoch sollten in jedem Fall Pufferzeiten eingeplant werden, da es bei Bauvorhaben immer wieder zu Verzögerungen etwa wegen Materialknappheit oder schlechten Wetters kommen kann. Zu guter Letzt muss sich nach dem Abschluss der Bautätigkeit um die Bauabnahme durch die zuständige Behörde gekümmert und der Endzustand des Gebäudes sorgfältig dokumentiert werden. Wer dann noch alle Formulare und Unterlagen sorgfältig aufbewahrt, kann jetzt unbeschwert seine eigenen vier Wände beziehen.

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Remmi Demmi schrieb: ... die neuen sind eben voreinstellbar und wohl zwingend erforderlich...
Subusi schrieb: Suche korrekte Modbus-Registertabelle für Deye SUN-10K-SG05LP3-EU-SM2 Hallo...
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