Bei elektrischen Entladungen, Oxidations- und Verdunstungsvorgängen entsteht Ozon (O3). Es ist in sehr geringen Mengen (ca. 0,02 bis 0,1 mg/m3) auch in der Atmosphäre nachweisbar.
Erhöhte Ozonkonzentrationen haben eine reizende Wirkung auf Atemwege und können zu einer verminderten Lungenfunktion und Atemwegsbeschwerden führen. Beim Sport oder bei sonstiger körperlicher Anstrengung können sich diese Auswirkungen verstärken. Empfindliche oder vorgeschädigte Personen sind besonders anfällig und sollten bei hohen Ozonwerten von über 180 µg/m³ (1h-Mittelwert) körperliche Anstrengungen im Freien vermeiden.
Erhöhte Ozonkonzentrationen können auch negative Auswirkungen auf Ökosysteme und Nutzpflanzen haben. So wurden negative Folgen erhöhter Ozonkonzentrationen auf den Kornertrag bei Getreide und das Pflanzenwachstum im Grünland nachgewiesen.
Der Ozonmangel in der Stratosphäre (Ozonloch, vor allem über der Antarktis und Arktis) ist auf den Fluorchlorkohlenwasserstoff (FCKW) aus Spraydosen und Kältemitteln zurückzuführen. An diesen Stellen kann die UV-Strahlung der Sonne verstärkt bis zur Erdoberfläche durchdringen. Das fehlende Ozon hat Auswirkungen auf das Klima und dem Wachstum der Pflanzen.