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OldBo
25.05.2011
Die Piezozündung wird zum Zünden einer Zündflamme von Gasgeräten, aber auch zur Zündung der Hauptflamme von Lötgeräten, Katalytöfen und Feuerzeugen, eingesetzt.
Piezozünder mit Zündelektrode
 Piezozünder mit Zündelektrode
Quelle: Bosy
Die Piezozündung wird zum Zünden einer Zündflamme von Gasgeräten, aber auch zur Zündung der Hauptflamme z. B. von Lötgeräten, Katalytöfen und Feuerzeugen, eingesetzt.

Im Piezozünder sitzt eine Feder, die in der Ausgangsposition gespannt ist. Durch das Betätigen des Druckknopfes (Taster) wird die Feder blitzartig entspannt und der Hammer (Stößel) schlägt auf ein Piezokristall.  Der dadurch entstehende mechanischen Druck erzeugt eine hohe elektrische Entladungsspannung (ca. 15 bis 20 kV). Diese wird durch ein Kabel an die Zündelektrode übertragen und  dort entsteht ein Zündfunke. Aufgrund der hohe Temperatur dieses Zündfunkens können alle technischen Gase entzündet werden.

Das einfache Funktionsprinzip des Piezozünders gewährleistet eine hohe Betriebssicherheit und lange Lebensdauer. Da bei dieser Zündungsart immer eine ständig brennende Zündflamme (unnötiger Gasverbrauch bei Stillstand) vorhanden sein muss, werden immer häufiger stromführende Zündungen eingesetzt. Nur Gasgeräte, die ohne einen elektrischen Anschluss auskommen, wird der Piezozünder auch heutzutage noch eingesetzt.
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